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Universitäts-Archiv

Gleichstellungspreis der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Im Zuge der angestrebten Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung fördert die Julius-Maximilians-Universität seit 2017 Mitglieder der Universität, die durch herausragendes Engagement für die Förderung der Gleichstellung in Erscheinung treten.

Women@WiWi (2019)

Das Netzwerk Women@WiWi der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erhielt beim Stiftungsfest 2019 den mit 3.000 Euro dotierten Gleichstellungspreis der Universität.
Das Netzwerk Women@WiWi setzt sich seit seiner Gründung im Juni 2017 für die Stärkung der Chancengleichheit und die Erhöhung des Frauenanteils an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ein. Zurzeit wird das Netzwerk von Vanessa Friedrich (BWL l), Mona Schömig (BWL l), Lisa Geißendörfer (VWL l) und Anna-Katharina Schaper (CBE) geführt, die sich gemeinsam neben ihren vielfältigen anderen Aufgaben in herausragender Weise für das Projekt und seine Ziele einsetzen.
Durch die Intensivierung des Kontakts zwischen Studierenden, Promovierenden sowie Professorinnen und Professoren sollen Studentinnen frühzeitig über die Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Karriere im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften informiert und zum Einstieg als studentische Hilfskräfte oder wissenschaftliche Mitarbeiterinnen motiviert werden. Die Leiterinnen des Netzwerks fungieren dabei gemeinsam mit ihren Kolleginnen persönlich als Role Models, die weibliche Studierende ermutigen und inspirieren. Die Finanzierung der Aktivitäten von Women@WiWi erfolgt aus den Gleichstellungsmitteln der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie aus selbst eingeworbenen Sponsorengeldern. Mehr

Prof. Dr. Anja Schlömerkemper (2017)

Anja Schlömerkemper ist seit April 2011 Inhaberin des Lehrstuhls für Mathematik in den Naturwissenschaften. Sie war die erste Frau, die auf eine Professur in der Würzburger Fakultät für Mathematik und Informatik berufen wurde. Bereits im Oktober wurde sie zur Frauenbeauftragten der Fakultät gewählt. Schon damals, wie auch in ihrer Funktion als stellvertretende Universitätsfrauenbeauftragte seit 2013 war und ist ihr die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen ein großes Anliegen.
Universitätsweit baute sie die Angebote zur Förderung und Begleitung von Nachwuchswissenschaftlerinnen kontinuierlich aus. Dazu zählen u.a. ihre profunde Beratung und Hilfestellung für Nachwuchswissenschaftlerinnen bei der Beantragung von eigenen Drittmitteln, die Unterstützung von Studentinnen bei der Organisation und Finanzierung von Auslandsaufenthalten sowie die gezielte Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlerinnen bei der Vereinbarkeit von Familie und Forschung. Insbesondere in Berufungsverfahren setzte sie sich für Gewinnung von Professorinnen ein.
Mit Hilfe des Preisgeldes möchte sie weitere Fördermaßnahmen realisieren, wie etwa Coaching- und Mentoringprogramme, die Steigerung des Anteils an Gastprofessorinnen im fakultätseigenen "Prodi Visiting Professorships Program", die Einführung von Stipendien, Teilfinanzierung von Haushaltshilfen und Workshops mit weiblichen Vortragenden.
Mit ihrem unermüdlichen und kreativen Einsatz für die Gleichstellung hat Professorin Schlömerkemper in mehrfacher Hinsicht eine Vorbildfunktion für junge Nachwuchskräfte, durch ihr herausragendes Engagement, ihr persönliches Beispiel bei der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie und nicht zuletzt ihr international erfolgreiches Wirken in Forschung und Lehre.