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Theodor Boveri, Zoologe

* 12. Oktober 1862 in Bamberg
† 15. Oktober 1915 in Würzburg

Theodor Boveri erhielt im Frühjahr 1885 das „Lamont-Stipendium“ der philosophisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität München und habilitierte sich 1887 unter Richard Hertwig für Zoologie und vergleichende Anatomie. In München begann er seine Chromosomenarbeiten und gelangte schnell zu hohem internationalem Ansehen. 1893 wurde Boveri Professor an der Universität Würzburg, wo er bis zu seinem Tod 1915 bleiben sollte. Er gilt als Begründer der experimentellen Zellforschung sowie der Chromosomentheorie der Vererbung und der Theorie, dass geschädigte Chromosomen einer Einzelzelle ein Malignom auslösen können.

Sein Haus stand auf dem Gelände der heutigen Bismarckstraße 3.

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