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Universitätsarchiv

Julius-Maximilians-Verdienstmedaille

Aufgrund des Beschlusses der Universitätsleitung vom 02.12.2019 wird die neue „Julius-Maximilians-Medaille“ ab dem Jahr 2020 als universitäre Ehrung bei besonderen Diensten durch die Universitätsleitung verliehen.

Damit löst sie die bisher verliehene Bene-Merenti-Medaille ab. Die Geehrten dieser Medaille in Gold, Silber und Bronze finden Sie hier


Prof. Dr. Markus Riederer (2021)

Nach seinem Studium durchlief er verschiedene Stationen im akademischen Bereich, bevor er 1994 dem Ruf an die JMU folgte, wo er seitdem als Professor für Botanik und Direktor des Botanischen Gartens forschte und lehrte. Zudem hatte er zwischen 2012 und 2017 eine Gastprofessur an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften inne. Seine innovative Forschung zur Oberfläche von Pflanzen (Kutikula) und ihre Wechselwirkungen mit der Umwelt, hat international Beachtung gefunden. Besondere wissenschaftliche Verdienste hat sich Markus Riederer zudem als Sprecher von zwei DFG-Sonderforschungsbereichen und einem Bayerischen Forschungsverbund an der JMU erworben und hat im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder von 2006 bis 2009 als Gründungskoordinator ganz entscheidend zur Etablierung der Graduate School of Life Sciences (GSLS) an der JMU beigetragen und die mehrfach ausgezeichnete Praxisplattform LehrLernGarten im Botanischen Garten ins Leben gerufen. Darüberhinaus engagierte er sich als Dekan, Senatsmitglied und Studiendekan weitreichend an der JMU und war MItglied in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.


Prof. Dr. Peter Bofinger (2021)

Nach Studium der Volkswirtschaftlehre und Promotion in Saarbrücken führte ihn sein Weg über verschiedene hoch dotierte Positionen bis nach Würzburg, wo er bis zu seiner Emeritierung den Lehrstuhl für Volkswirt­schaftslehre, Geld und Wirtschaftsbeziehungen innehatte. Peter Bofinger war entscheidend an der Einwerbung einer Stiftungsprofessur „Wirtschaftsjournalismus“ für die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät beteiligt, engagierte sich tatkräftig im Senat der JMU und im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. In den Jahren 2015 bis 2019 wurde er in der FAZ-Rangliste der einflussreichsten Ökonomen im deutschsprachigen Raum in den TOP 10 geführt und erhielt den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik des Karl-Renner-Instituts.


Prof. Dr. Marie-Christine Dabauvalle (2020)

Seit 1998 ist Prof. Dr. Dabauvalle außerplanmäßigge Professorin an der JMU. Dabei war sie bereits seit 1987 an der Universität in Würzburg tätig, nachdem sie ihre Ausbildung bis hin zu Promotion in Frankreich abgeschlossen hatte. Als Mitglied des Prüfungsausschusses bei der Industrie- und Handelskammer (IHK)Würzburg-Schweinfurt wurde sie mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Sie internationalisierte das Profil der Universität Würzburg durch ihr Wirken an zwei hier angesiedelten deutsch-französischen Wissenschaftsgipfeln. Daneben hat Prof. Dr. Dabauvalle durch ihr hohes Engagement als Universitätsfrauenbeauftragte die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft maßgeblich mitgeprägt.


Dr. Peter Pfriem (2020)

Nach seinem Studium des Lehramts für Volksschulen mit Schwerpunkt Hauptschule an der JMU und einer mehrjährigen Lehrtätigkeit an der MIttelschule (ehemals Hauptschule) Heuchelhof in Würzburg nahm Dr. Pfriem eine (nebenberuftliche) Stelle als wissenschaftlicher Assistent an der JMU an und wurde 2000 in das Beamtenverhältnis auf Lebenzeit übernommen. Die Entwicklung des Profilfachs der bayerischen Mittelschule "Didaktik der Arbeitslehre" ist seinem unermüdlichen persönlichen Einsatz zu verdanken - seine Arbeit baute den Lehrplan inhaltlich und formal maßgeblick weiter aus und passte ihn so an die Anforderungen mehrerer Generationen an.