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Josef Kohler, Jurist

* 9. März 1849 in Offenburg (Baden)
† 3. August 1919 Berlin

Nach hervorragenden Studienleistungen in Heidelberg und Freiburg und längerem Wirken als Jurist in Mannheim wurde Josef Kohler 1878 nach Erscheinen seines ersten großen Werks „Deutsches Patentrecht“ ohne Habilitation zum ordentlichen Professor an die Universität Würzburg berufen. Die Würzburger Juristenfakultät hatte die herausragenden Fähigkeiten des 29 Jahre alten Richters auf Grund seiner bis dahin veröffentlichten Arbeiten erkannt.

Der bedeutende Universaljurist veröffentlichte rund 2500 Titel aus fast allen Gebieten des Rechts. Wegweisend war Kohler auf dem Gebiet des Erfinder- und Urheberrechts, der Rechtsvergleichung und in der Universalrechtsgeschichte. Josef Kohler begründete außerdem die Lehre vom Immaterialgüterrecht und seine Schriften führten für ihn zu internationalem Ruhm, so erhielt er beispielsweise 1886 einen äußerst lukrativen Ruf der Universität Tokio. Zwar lehnte Kohler dieses außergewöhnliche Angebot ab, folgte 1888 dann aber einem Ruf an die Universität Berlin.

Sein Wohnhaus befand sich in der Ludwigstraße.

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