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Universitätsarchiv

Entwürfe Szepter

Entwurfsskizze für neue Zepter, 1726

Das Zepter galt als wichtigste Insignie zur Verkörperung der Autonomie und war ein Zeichen von Recht und Amt. Nachdem das erste Zepter von 1582 verloren ging, begann ab 1723 der Prozess zur Herstellung eines neuen. 1726 legte Clemens Anton Lünenschloß (1678-1762) einen ersten Entwurf vor. Fol. 88 im Album zeigt die Skizze. Gefertigt wurde das Zepter von Johann Salver (1670-1738).

Obwohl das Zepter in einem Schrank des Verhörzimmers der Universität als gut versteckt galt, wurde es im August 1788 entwendet. Aufgrund der besonderen Zugänglichkeit des Zimmers durch den Generalschlüssel wurde von einem Universitätsangehörigen als Täter ausgegangen. Die Ermittlungen führten aber zu keinem Ergebnis. Erneut entschloss man sich zur Herstellung eines neuen Szepters. Details über Entwurf, Herstellung und Kosten sind nicht bekannt. Aus den Archivalien der Universität geht hervor, dass das Zepter von 1726 wieder auftauchte. Die ursprüngliche Silberummantelung fehlte allerdings.