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Intern
    A.2 - Servicezentrum Forschung und Technologietransfer (SFT)

    Ergänzungsbereich IMIB

    weitere Infos zum Netzwerk gibt es hier

    Das Institut für Molekulare Infektionsbiologie (IMIB) ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut der Medizinischen Fakultät an der Universität Würzburg mit enger Anbindung an die Fakultät für Biologie. Die Arbeitsgruppen befassen sich mit vielfältigen molekularen Aspekten von Infektionen die durch Bakterien, Parasiten und Pilze hervorgerufen werden. Es werden prinzipielle Aspekte der Genregulation an Krankheitserregern untersucht. In einigen Arbeitsgruppen werden metabolische und genregulatorische Prozesse bei der Interaktion von Mikroben mit Wirtsorganismen analysiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die RNA Biologie und die Funktion von kleinen RNAs und anderen nichtkodierenden RNA-Molekülen.


    Netzwerkleiter Prof. Dr. Jörg Vogel

    Prof. Jörg Vogel ist seit 2017 Direktor des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg, wo er gleichzeitig seit 2009 als Professor und Direktor des Instituts für Molekulare Infektionsbiologie (IMIB) tätig ist. Als weltweit anerkannter Wissenschaftler auf dem Gebiet der RNA-Biologie, 2017 mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet, gilt er als Pionier in der Anwendung und Entwicklung von Hochdurchsatz-Sequenziermethoden für die Analyse einzelner infizierter Zellen sowie von Interaktionen zwischen krankheitserregenden Bakterien und ihren Wirten.

    Er studierte Biochemie an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Imperial College, London (GB). 1999 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er forschte 2000/2001 an der Universität Uppsala (Schweden) und 2002/2003 als EMBO-Fellow an der Hebrew University, Jerusalem (Israel), bevor er 2004 eine unabhängige Nachwuchsgruppe am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin gründete.


    Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ergänzungsbereich IMIB

    Dr. Karl Gatterdam

    Karl Gatterdam promovierte 2018 in Chemischer Biologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. In seinem Promotionsstudium beschäftigte er sich mit lichtgesteuertem Rezeptor-Clustering an zellähnlichen Modellsystemen und in lebenden Zellen. Danach arbeitete er als Postdoc im Bereich der Arzneimittelforschung für das Biotech-Unternehmen IFM Therapeutics (Bonn). Seit 2020 ist Karl Gatterdam Postdoc in der Arbeitsgruppe Vogel. Hier untersucht er den Einfluss von Nukleinsäureanaloga zur Optimierung von Antisense-Oligonukleotiden.

    Dr. Milan Gerovac

    In der molekularen Infektionsbiologie untersuchen wir die regulatorischen Mechanismen von Erregern. Eine effiziente Anpassung der Erreger an ihre Umgebung oder den Menschen (Wirt) ist essentiell für eine Infektion. Diese Anpassung wird innerhalb eines Erregers ermöglicht durch ca. 10.000 genetische Elemente und 4.000 Proteine, die miteinander in Interaktion stehen und ein komplexes Netzwerk abbilden. Dem Entgegen steht eine weitere Komplexität in der Art der Antwort des Wirtes auf den Erreger. Zudem wissen wir heute, dass der Mensch zu einem Großteil als Superorganismus besteht mit über 1.000 verschiedenen bakteriellen Spezies mit jeweils eigenen regulatorischen Netzwerken. Ziel meiner Forschung ist diese Zusammenhänge zu erfassen und deren basalen Prinzipien aufzudecken.

    Hierzu bediene ich mich modernster molekularer Hochdurchsatzmethoden, um einen globalen Überblick über die Netzwerke, Clustering und Verwandtschaften zu erhalten.

    Dr. Linda Popella

    Linda Popella hat sich in ihrer Doktorarbeit und ihrer anschließenden PostDoc-Zeit mit Immunmodulationsmechanismen von Herpes simplex Virus Typ 1 und dem Humanen Zytomegalievirus während der Infektion humaner monozyten-generierter Dendritischer Zellen beschäftigt (Immunmodulatorische Abteilung, Universitätsklinikum Erlangen). Seit Juni 2020 arbeitet sie als PostDoc am Institut für molekulare Infektionsbiologie (Universität Würzburg) an der Entwicklung programmierbarer, antimikrobieller Substanzen basierend auf der Plattform der RNA-gerichteten, antisense Oligonukleotide (ASOs).