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Constructive Alignment

Kein Modulhandbuch kommt ohne Lernziele aus. Anders als bei der Angabe von Inhalten, die im Rahmen einer Lehrveranstaltung abgehandelt werden, bezeichnen Lernziele – möglichst genau –, was die Studierenden am Ende des Semesters können sollen und zu Beginn des Semesters noch nicht konnten.

Es gibt eine Reihe von sogenannten Lernzieltaxonomien, die Ihnen dabei helfen, zum einen ein bestimmtes Niveau festzulegen. Zum anderen stellen sie umfangreiche Listen an Verben bereit, auf die Sie zur Formulierung der Lernziele zurückgreifen können.

Nun ist es das eine, Lernziele statt zu vermittelnde Inhalte zu beschreiben. Allein dadurch ist der durch die Bologna-Reform initiierte shift from teaching to learning aber nicht vollzogen. Erst wenn die Lehr-Lernmethoden und die Prüfungsformen den Lernzielen angepasst werden, kann von einem Paradigmenwechsel die Rede sein.

Biggs und Tang haben hierfür das Constructive-Alignment-Modell entwickelt, das im Folgenden vorgestellt wird. Es besteht aus drei Elementen, die untrennbar miteinander verbunden sind und asymmetrisch in ihrer Abhängigkeit zueinander sind:

  • Die Lernziele: Sie bilden den Anfang und das Ziel Ihrer Lehrveranstaltungsplanung.
  • Die Lehr-Lernmethoden: Erst wenn Sie wissen, was die Studierenden können sollen, können Sie den methodischen Gang entsprechend planen.
  • Die Prüfung: Zweck der Prüfung ist, das Erreichen der Lernziele zu testen.

Die Planung beginnt jedoch nicht mit den Lernzielen, sondern mit der Analyse der Rahmenbedingungen. Von ihnen nämlich hängt die Formulierung der Lernziele ab. Auch die Wahl der Lehr-Lernmethoden und die Möglichkeiten der Prüfungsformen werden teilweise massiv durch vorgeschriebene Lehrveranstaltungsformen eingeschränkt. Die Rahmenbedingungen beeinflussen somit auf asymmetrische Weise alle drei Aspekte des Constructive Alignment.

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