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Intern
    Qualitätsmanagement

    Interne turnusbezogene Befragungen

    Studieneingangsbefragung

    Die Studieneingangsbefragung legt den Fokus auf den Übergang von der Schule bzw. dem Beruf ins Studium und erhebt mögliche förderliche und hinderliche Aspekte in der Studieneingangsphase, um daraus Maßnahmen zur Optimierung des Studieneinstiegs abzuleiten, die für den späteren Studienerfolg entscheidend sein können.

    Die Studieneingangsbefragung findet im Wechsel mit der Absolventenbefragung alle zwei Jahre im Wintersemester statt.

    Studienvoraussetzungen, Vorkenntnisse/Vorbildung, Werbemaßnahmen/Informationen zum Studium, Motivation zur Studien- und Universitätswahl, Erwartungen ans Studium und Herausforderungen in der Studieneingangsphase, Beratung- und Betreuungsangebote, Zufriedenheit mit dem Studium, studienvorbereitende oder studienbegleitende Angebote der Universität, Studienabbruchtendenz.

    Mit der Organisation, Durchführung und Auswertung der Befragung ist Referat A.3 betraut, das sich dafür eng mit den Fakultäten abstimmt. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer des Fragebogens beträgt ca. 15 Minuten. Der Fragebogen ist mit den Qualitätsbeauftragten der Fakultäten und der PfQ abgestimmt sowie von der Universitätsleitung beschlossen. Die Fakultäten haben die Möglichkeit, spezifische Fragen zu ergänzen.

    Es werden Bachelor-, Lehramts- und weitere Staatsexamensstudierende des ersten Fachsemesters befragt.

    Die Ergebnisse werden auf Universitäts-, Fakultäts- und – wo möglich – auf Studiengangsebene ausgewertet. Die universitätsweit aggregierten Ergebnisse werden an die Universitätsleitung, die Fakultäten, die PfQ und die Studierenden in anonymisierter Form weitergegeben und danach im Intranet veröffentlicht. Die fakultäts- bzw. studiengangspezifischen Berichte erhalten die jeweiligen Studiendekaninnen und -dekane zur Weitergabe in den Fakultäten bzw. Studiengängen sowie die relevanten zentralen Einrichtungen. Auf Wunsch wird den Fakultäten unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen ein fakultätsspezifischer anonymisierter Datensatz für eigene Auswertungen zur Verfügung gestellt.

    Die Ergebnisse dieser Befragung werden dafür herangezogen, um zum einen besser auf die Bedürfnisse und Erwartungen von Studieninteressierten eingehen zu können. Zum anderen sollen auf Universitäts-, Fakultäts- und Studiengangebene die Startbedingungen für Studierende verbessert werden, um Studienabbrüche möglichst zu vermeiden bzw. deren Zahl zu minimieren. Über konkrete Maßnahmen wird seitens der Fakultäten in den Studienfachkommissionen beraten und in den Studienfach- bzw. Lehrberichten darüber berichtet. Über diese Berichterstattung wird im darauffolgenden Jahr der Erfolg der Maßnahmen überprüft. Übergreifende Ergebnisse werden nach Beratung in der PfQ in der jährlichen Qualitätskonferenz der Erweiterten Universitätsleitung diskutiert und in das dazugehörige Maßnahmencontrolling überführt. Durch die zweijährige Wiederholung der Studieneingangsbefragung kann die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen überprüft werden.

    Lehrveranstaltungsevaluation

    Lehrveranstaltungsevaluationen dienen dazu, den Lehrenden Informationen über die Qualität der von ihnen gehaltenen Veranstaltungen zu geben und einen diesbezüglichen Austausch mit den Studierenden anzuregen.

    Der Turnus wird auf Fakultätsebene festgelegt und in den Evaluationskonzepten auf den jeweiligen Webseiten veröffentlicht.

    Hier stehen die Lehre und das Lernen innerhalb einer einzelnen Lehrveranstaltung im Fokus. Folgende Themengebiete sollen berücksichtigt werden (siehe Evaluationsordnung): Rahmenbedingungen, Strukturierung und Gestaltung der Lehrveranstaltung, Engagement der Lehrenden, Medieneinsatz, Anforderungsniveau, subjektiver Lernerfolg, Besonderheiten des Studienfachs, subjektive Wahrnehmung des Kompetenzerwerbs und persönliche Motivation. Außerdem sollten Fragen zur Überprüfung des studentischen Workloads Bestandteil des Fragebogens sein.

    Die Organisation erfolgt dezentral in den Fakultäten. Verantwortlich sind jeweils die Studiendekanin bzw. der Studiendekan. Beteiligt sind außerdem die Fachschaftsvertretungen und auf Wunsch steht das Referat A.3 beratend zur Seite. Einige Fakultäten führen die Lehrveranstaltungsevaluation Paper & Pencil-basiert, andere online durch. Papierfragebögen können in der zentralen Datenverarbeitungsstation eingescannt werden oder das Scannen erfolgt an den dezentralen Scanstationen.

    Die Ergebnisse der Lehrveranstaltungsevaluation werden mit Hilfe einer Software ausgewertet und an die jeweiligen Lehrenden verschickt. Bestandteil der Berichte sind vergleichende Auswertungen (z. B. mit dem Fakultätsdurchschnitt). Die Evaluationsordnung sieht eine Veröffentlichung der Ergebnisse vor, wobei die Art der Veröffentlichung in der Fakultät mit Zustimmung der Fachschaftsvertretung festgelegt wird.

    Den Fakultäten wird in der Evaluationsordnung empfohlen, die Lehrveranstal-tungsevaluationen rechtzeitig durchzuführen, um den Studierenden noch während der Vorlesungszeit eine Rückmeldung zu den Evaluationsergebnissen geben zu können und Konsequenzen für die eigene Veranstaltung aus den Ergebnissen ziehen zu können. Im Falle von weit unterdurchschnittlichen Ergebnissen soll ein Gespräch zwischen dem/ der Studiendekan/in und der bzw. dem jeweiligen Lehrenden mit dem Ziel stattfinden, die Ursachen zu ergründen und Möglichkeiten der Abhilfe zu identifizieren. Die Ergebnisse des Gesprächs sollen schriftlich festgehalten werden. Über Ergebnisse und Konsequenzen aus den Lehrveranstaltungsevaluationen wird im Studienfach- bzw. Lehrbericht berichtet.

    Dozierende, die ihre Lehre verändern oder verbessern möchten, sind eingeladen, an den zahlreichen Weiterbildungsangeboten von ProfiLehre rund um das Thema Lehre teilzunehmen.

    Profilbeschreibung Lehrveranstaltungsevaluation

    Studienfachevaluation

    Mit der Studienfachevaluation sollen relevante übergreifende Strukturen und Prozesse in Studium und Lehre sowie Rahmenbedingungen auf ihre Qualität hin überprüft sowie sichergestellt werden, dass sie das Erreichen der Qualifikationsziele der Studierenden gewährleisten. Ziel der Studienfachevaluation ist es zudem, konkrete Anregungen zur Weiterentwicklung des Faches zu erhalten.

    Die Studienfachevaluation findet mindestens einmal im 8-Jahres-Zyklus statt. Freiwillige bzw. anlassbezogene zusätzliche Studienfachevaluationen sind jederzeit möglich.

    Zu betrachtende Themenfelder sind u. a. Beratung und Betreuung, Praktika, Exkursionen, studentischer Workload, Prüfungsorganisation, Auslandsmobilität, Anerkennung von Studien- bzw. Prüfungsleistungen und die Evaluation der Lehre. Durch eine gezielte Abfrage bzw. Auswertung können die Antworten von Studierenden kurz vor Abschluss ihres Studiums zu einer integrierten Studienabschlussevaluation herangezogen werden.

    Ein von einer Arbeitsgruppe der PfQ entwickelter Fragenkatalog wird im Intranet zur Verfügung gestellt.

    Die weitere Organisation übernimmt die Fakultät und wird dabei bei Bedarf durch das Ref. A.3 beraten.

    Die Ergebnisse werden in den Fakultäten mit Hilfe einer Software ausgewertet. Die Ergebnisse werden fakultätsintern veröffentlicht, wobei die Art der Veröffentlichung mit Zustimmung der Fachschaftsvertretungen festgelegt wird.

    Über die Ergebnisse und die Konsequenzen aus der Studienfachevaluation beraten die Fakultäten in den Studienfachkommissionen und ggf. in weiteren fakultätsinternen Gremien. Die Ergebnisse und eventuelle Maßnahmenableitungen fließen in den jeweiligen Studienfach- bzw. Lehrbericht ein und werden auch für die Selbstdokumentation im Kontext des Studienfachaudits herangezogen.

    Profilbeschreibung Studienfachevaluation

    Fragenkatalog zur Studienfachevaluation [EvaSys-Importdatei] 
    Arbeitsgruppe Evaluation, Fassung vom 26.11.2014/04.02.2015 - ENTWURF

    Fragenkatalog zur Studienfachevaluation [PDF-Format]
    Arbeitsgruppe Evaluation, Fassung vom 26.11.2014/04.02.2015 - ENTWURF

    Absolventinnen- und Absolventenstudien

    Absolventinnen- und Absolventenbefragungen liefern wichtige Ergebnisse zur Qualität des Studiums und der Beschäftigungschancen der Absolventinnen und Absolventen. Sie dienen der Verbesserung der Gestaltung der Studienprogramme sowie des allgemeinen Studienangebots und der Studienbedingungen.

    Absolventinnen- und Absolventenbefragungen werden im Zweijahresturnus durchgeführt.

    Im Mittelpunkt der Absolventinnen- und Absolventenbefragung stehen die retrospektive Beurteilung des Studiums und der Studienbedingungen sowie der (berufliche) Werdegang der Absolventinnen und Absolventen. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auch auf den Fähigkeiten und Kompetenzen bei Studienabschluss und ihrer Relevanz für die Zeit nach dem Studium, insbesondere der Erwerbstätigkeit.

    Die Befragung wird durch Referat A.3 koordiniert und organisiert.

    Die Ergebnisse werden auf Universitäts-, Fakultäts- und – wo möglich – auf Studiengangsebene ausgewertet. Die universitätsweit aggregierten Ergebnisse werden an die Universitätsleitung, die Fakultäten, die PfQ und die Studierenden in anonymisierter Form weitergegeben und danach im Intranet veröffentlicht. Die fakultäts- bzw. studiengangspezifischen Berichte erhalten die jeweiligen Studiendekaninnen und -dekane zur Weitergabe in den Fakultäten bzw. Studiengängen sowie die relevanten zentralen Einrichtungen. Auf Wunsch wird den Fakultäten unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen ein fakultätsspezifischer anonymisierter Datensatz für eigene Auswertungen zur Verfügung gestellt.

    Die Ergebnisse werden zur Weiterentwicklung der Studiengänge wie auch der allgemeinen Studienorganisation und -beratung auf Fakultäts- und Universitätsebene herangezogen. Im Kontext des Studienfach- bzw. Lehrberichts berichten die Fakultäten über die Ergebnisse, mögliche Maßnahmen und deren Umsetzung. Auf Ebene der Universität werden die Ergebnisse in der PfQ diskutiert und Vorschläge zur übergreifenden Weiterentwicklung von Studium und Lehre in die jährliche Qualitätskonferenz der Erweiterten Universitätsleitung gegeben. Die zuletzt von der Universitätsleitung beschlossenen Maßnahmen werden in ein Maßnahmencontrolling überführt.

    • AbsolventInnenbefragung der Universität Würzburg seit WS22/23

    • Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB) – vom Wintersemester 2012/13 bis Wintersemester 2014/15
    • Bayerisches Absolventenpanel (BAP) – seit Auflage im 4-jährigen Rhythmus bis Wintersemester 2015/16
    • Bayerische Absolventenstudien (BAS) – Wintersemester 2017/18

    Profilbeschreibung AbsolventInnenbefragung