piwik-script

Intern
    Zentrale Studienberatung

    Studienbotschafter

    Mit unseren Team können wir ein breites Fächerspektrum abdecken, lernen Sie unsere Studienbotschafter selbst kennen!


    Sprache, Kultur und Medien


    Geschichte und Philosophie

    Nathalie Pfeuffer

    Dass ich heute Geschichte und Philosophie in Würzburg studiere, ist eigentlich einem Zufall geschuldet. Nach meinem Abitur 2017 am BNG Marktheidenfeld wollte ich eigentlich Veterinärmedizin studieren; leider war ich zu spät dran für die Bewerbung. Um das Jahr also „sinnvoll“ zu verbringen, habe ich mich an der Uni Würzburg eingeschrieben – es hat dann nur eine Woche gedauert, bis ich in mein Studium verliebt war.

    Geschichte und Philosophie sind zwei voneinander unabhängige Fächer, die auch in anderen Kombinationen studiert werden können. Geschichte zu studieren heißt, mithilfe von historischen Zeugnissen der Wirklichkeit der fünf großen Teilbereichen an der Uni Würzburg möglichst nahe zu kommen und sie zu erforschen. Philosophie als Studienfach beschäftigt sich mit den Fragen nach den Bedingungen menschlichen Denkens, Erkennens und Handelns, und ebnet durch umfangreiche Lektüre philosophischer Werke den Studenten den Weg zum Verständnis komplexer Zusammenhänge.


    Geographie

    Jasmin Gebhard

    Im Wintersemester 2013/2014 habe ich begonnen Geographie und Französisch für das Gymnasiallehramt an der Universität Würzburg zu studieren. Ich habe Schul- und Geographiepraktika absolviert – so ist mein Interesse an Geographie immer mehr gewachsen, daher habe ich das Lehramtsstudium aufgegeben. Ich strebe den Master „Angewandte Physische Geographie“ an.

    Das Besondere an Geographie ist, dass sie viele Bereiche aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften verbindet. Geographinnen und Geographen erlangen ein umfassendes Wissen zur Beschaffenheit der Erde und befassen sich mit der Erde als Raum menschlichen Handelns. Sie lernen analytisch und synthetisch zu denken, um etwa Umweltsysteme gesellschaftlich oder umweltpolitisch zu analysieren. Da Geographie so umfangreich ist, können Studierende sich nach ihren Interessen spezialisieren und z.B. Kurse aus Botanik, Wirtschaft oder Informatik in das Studium zu integrieren.


    Medienkommunikation

    Pascal Seidel

    Nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann habe ich im Wintersemester 2016 begonnen, Medienkommunikation zu studieren. Neben meinem Studium arbeite ich als Werkstudent in der Marketingabteilung eines Dienstleisters im Bereich der Erneuerbaren Energien. Dort werde ich voraussichtlich meine Bachelorarbeit über das Thema Personalmarketing schreiben.

    Die Medienkommunikation in Würzburg besteht im Grunde aus vier Teilbereichen: Kommunikationspsychologie und Neue Medien, Medien- und Wirtschaftskommunikation, Medieninformatik und Medienpsychologie. Durch den interdisziplinären Aufbau sind der Karriere nach dem Bachelor of Science keine Grenzen gesetzt. Egal ob in der Medienwirtschaft, der Kommunikation, der Marktforschung oder dem Journalismus: Überall sind MK-Absolvent*innen gefragt. Wer nicht direkt nach dem Bachelor in Form eines Volontariats, Traineeships oder per Direkteinstieg ins Berufsleben starten möchte, für den bietet es sich an, den Master in Medienkommunikation an der JMU anzuhängen.


    Gesellschafts- und Sozialwissenschaften


    Political and Social Studies

    Benedikt Weiß

    Ich habe im Wintersemester 2017/2018 angefangen Political and Social Studies mit dem Nebenfach Geschichte an der Universität in Würzburg zu studieren und seit dem Wintersemester 2018/2019 Political and Social Studies im Einzelfach. Nach meinem Abitur war ich mir unsicher was ich studieren sollte. In der Schule mochte ich jedoch Geschichte am liebsten und habe mich auch schon immer für das politische Geschehen interessiert. Aktuell befinde ich mich also im 4. Semester meines Einzelfachstudiums.

    In einem Studium der Politikwissenschaft und Soziologie beschäftigen sich Studierende vor allem mit dem Aufbau eines Staates und wie man diese untereinander vergleicht, mit dem Aufbau des Internationalen Systems und den Umgang mit Statistiken und die sozialwissenschaftliche Auswertung von Dokumenten. Die Berufschancen sind vielfältig und nicht zuletzt von individuellem Interesse abhängig. Einige beliebte Bereiche sind Journalismus, Beratertätigkeiten in Politik und Wirtschaft oder Forschung.


    Pädagogik

    Sabrina Amend

    Seit dem Wintersemester 2018/19 studiere ich Pädagogik an der Uni Würzburg. Da ich schon immer den Wunsch hatte, andere Menschen in schwierigen Situationen zu beraten und zu unterstützen, war für mich nach dem Abitur klar, dass ich Pädagogik studieren werde. Nach meinem Bachelor in Pädagogik habe ich vor, den Master Bildungswissenschaft in Würzburg zu studieren.

    Pädagogikstudierende lernen vor allem von Theorien über Erziehung, Bildung und Sozialisation, die Grundbegriffe der Pädagogik. Aber auch die Planung, Durchführung und Auswertung einer bildungswissenschaftlichen Studie werden anhand von eigenen kleinen Projekten vermittelt. Nach dem Studium kann man in Kindertagesstätten oder in Schulen, hier vor allem in der Ganztagsbetreuung, arbeiten. Ganz klassisch ist aber auch die Tätigkeit in einer Beratungsstelle, zum Beispiel Familienberatung, Suchtberatung oder Mobbingberatung.


    Psychologie

    Victoria Puls

    Für mich war schon relativ früh klar, dass ich nach meinem Abitur Psychologie studieren möchte. Und nicht unbedingt, weil ich einen konkreten Beruf zum Ziel hatte, für den ein Psychologie-Studium nötig wäre, sondern weil mich das Fach in seiner Vielfältigkeit von Anfang an fasziniert hat. Und das zum Glück auch jetzt seit meinem Studienbeginn zum Sommersemester 2019 noch tut.

    Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen. Sie umfasst also wie angedeutet viele verschiedene Themengebiete und ist damit sehr abwechslungsreich. Inhalte gehen von der Funktionsweise der visuellen Wahrnehmung über die Entwicklung des Gewissens bis hin zur Entstehung von Vorurteilen und Gruppenzwang. Daher ist es auch nicht schlimm, wenn man sich anfangs noch nicht festgelegt hat, welchen Beruf genau man einmal ergreifen möchte. Denn: Die Möglichkeiten nach dem Abschluss sind genauso breit gefächert wie das Fach selbst und während des Studiums kann man alle Bereiche kennenlernen.


    Psychologie

    Berit Barthelmes

    Ich studiere seit dem Wintersemester 2017/18 Psychologie (B.Sc.). Neben meinem Studium arbeite ich als studentische Hilfskraft. Im nächsten Jahr steht viel an: Ich schreibe meine Bachelor-Arbeit und gehe für ein Auslandssemester nach Frankreich. Momentan absolviere ich ein Praktikum im Bereich Wirtschaftspsychologie in einer Unternehmensberatung.

    Die Psychologie ist die Lehre vom menschlichen Erleben und Verhalten. In diesem Zusammenhang erforscht sie bspw. psychische Grundfunktionen wie die Wahrnehmung, das Lernen, das Gedächtnis, die Sprache, die Emotionen und die Steuerung von Verhalten. Außerdem beschäftigt sich die Psychologie mit der Erforschung sozialer Einflussfaktoren auf menschliches Verhalten sowie der Erforschung der geistigen, sozialen und emotionalen Entwicklung des Menschen über die Lebensspanne. Ebenso befasst sie sich mit der Erforschung von Persönlichkeitsmerkmalen und interindividuellen Unterschieden im Erleben und Verhalten bis hin zur Erforschung psychischer Störungen.


    Natur- und Ingenieurswissenschaften


    Biochemie

    Leonie Arnetzl

    Da ich mich schon lange für Naturwissenschaften und ganz besonders für die Vorgänge im menschlichen Körper interessiere, habe ich angefangen Biochemie in Würzburg zu studieren. Ich bin schon längere Zeit Teil des uni@school Teams und finde das Projekt großartig.

    Ob Virologie, Neurobiologie, Krebsforschung oder Genetik: die Biochemie hat viele Facetten. Das Biochemie-Studium ermöglicht dir einen Einblick in alle diese und noch viele weitere Bereiche. Um die forschungsnahen Inhalte zu verstehen, sind in den ersten Semestern zunächst Grundvorlesungen in Chemie, Biologie und Physik notwendig. Später erwarten einen dann Wahlfächer, die einen detaillierten Einblick in die vielfältigen Mechanismen der Zelle ermöglichen und auch aktuelle wissenschaftliche Themen nicht vernachlässigen. Das Studium hat durch diverse Laborpraktika einen relativ großen praktischen Anteil.


    Chemie

    Johannes Bandorf

    Ich studiere seit dem Sommersemester 2018 Chemie an der Universität Würzburg. Wie ich dazu gekommen bin, weiß ich heute selbst nicht mehr genau, geplant war das jedenfalls nicht, eher ein großer glücklicher Zufall. Umso besser natürlich, dass ich die für mich perfekte Naturwissenschaft entdeckt habe und bald meine Bachelorarbeit schreiben kann.

    Das Chemiestudium vermittelt euch ein breites naturwissenschaftliches Grundwissen und liefert darüber hinaus tiefe Einblicke in alle Facetten der Chemie. Somit stehen dir viele spannende Forschungsgebiete wie Mobilität, Energie, neue Materialien und Gesundheit offen und man hat die Möglichkeit die Zukunft nachhaltig zu gestalten. Natürlich muss man zunächst erst zahlreiche theoretische Modelle verstehen und darüber hinaus das wissenschaftliche Arbeiten im Labor erlernen. Wer sich selbst in einem Laborkittel beim Kochen der neuesten Substanzen vorstellen kann, sollte ein Chemiestudium auf jeden Fall in Betracht ziehen.


    Chemie

    Sönke Menke

    Im Wintersemester 2017/18, direkt nach meinem Abitur in Marktheidenfeld (Main-Spessart), habe ich angefangen Chemie in Würzburg zu studieren. Chemie ist für mich die faszinierendste Wissenschaft von allen! Durch die Chemie lässt sich erklären wie unsere Welt aufgebaut ist, wie die einzelnen Atome und Moleküle miteinander und mit uns interagieren. Aktuell arbeite ich an meiner Bachelorarbeit. Hierbei versuche ich zwei Medikamente (Paclitaxel (gegen Brustkrebs) und Efavirenz (gegen AIDS)) so zu modifizieren, dass sie möglichst effektiv im Körper aufgenommen werden.

    Das Chemiestudium verbindet Praxis und Theorie: Wir stehen viel im Labor, aber hören auch viele Vorlesungen, die auf das Schulwissen aufbauen. Hier können wir uns auf verschiedene Bereiche spezialisieren, die uns sehr interessieren. Das bereitet uns ideal auf unsere Zukunft vor:          
    Als Chemiker (im Regelfall mit Doktortitel) arbeitet man häufig als Laborleitung, beaufsichtigt laufende Prozesse und ist Ansprechpartner für viele Laboranten, die Fragen haben.


    Lebensmittelchemie

    Sarah Schmidt

    Im Oktober 2018 begann ich an der Universität in Würzburg Lebensmittelchemie zu studieren. Obwohl mir mein gesteigertes Interesse an Chemie erst in der Oberstufe aufgefallen ist, war die Begeisterung dennoch so groß, dass ich direkt nach meinem Abitur mit dem Studium starten wollte. Nun bin ich mittlerweile im vierten Semester und immer noch sehr begeistert.

    In der Lebensmittelchemie geht es hauptsächlich um die Analyse komplexer Stoffe und die Beurteilung dieser Ergebnisse. So können Lebensmittel, aber auch Bedarfsgegenstände, Futtermittel und Kosmetika, auf Unbedenklichkeit und Qualität geprüft werden. Zu den Studieninhalten gehört demnach, neben dem Aufbau allgemeiner naturwissenschaftlicher und fundierter lebensmittelchemischer Kenntnisse, auch das praktische Arbeiten im Labor.


    Physik

    Tim Winkler

    Ich habe 2016 mein Abitur abgelegt und wusste nicht, wie es mit mir weitergehen sollte. Ich war zunächst an einer Berufsfachschule für Musik, jedoch blieb mir der Zugang zur Musikhochschule verwehrt und ich begann ein Physikstudium an der Uni Würzburg. Nach 2 Semestern wechselte ich zum theoretischeren Studiengang mathematische Physik.

    Der Physiker versucht, den Aufbau unseres Universums vom kleinsten Teilchen bis zu den größten Strukturen des Kosmos zu beschreiben, um einen Blick unter die Motorhaube des Universums zu erhaschen. Dabei bedient er sich sowohl experimentell-empirischer Methoden als auch der mathematisch theoretischen Beschreibung dieser Vorgänge. Um erfolgreich Physik studieren zu können sind vor allem Spaß am Knobeln und Tüfteln und Durchhaltevermögen gefragt. Auf dem Arbeitsmarkt sind Physiker als Problemlöser begehrt. Sie können sich schnell in komplexe Zusammenhänge einarbeiten und durch analytisches Denken Schwierigkeiten aus dem Weg räumen.


    Funktionswerkstoffe

    Lavinia Appold

    Ich habe gleich nach dem Abitur mit dem Studium Funktionswerkstoffe angefangen. Meine Leidenschaft für Naturwissenschaften hatte sich bereits in der Schulzeit entwickelt. Besonderes Interesse galt der Chemie.

    Die wenigsten kennen diesen einzigartigen Studiengang Funktionswerkstoffe. Diesen Studiengang kann man nur an der Uni Würzburg studieren. Der Studiengang verbindet die Fächer Chemie, Physik und Medizin sowie Mathematik und Ingenieurwissenschaften. Im Studium lernt man die Entwicklung neuer Materialien, die die Grundlage für Weiterentwicklungen in wichtigen Technologiebereichen und zunehmend Voraussetzung für die Realisierung neuer technischer Produkte sind. Funktionsmaterialien gehören zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts, weil sie die Lösungen für Probleme im Bereich Gesundheit, Transport, Energie, Kommunikation, Umwelt und Gesellschaft bieten.


    Games Engineering

    Jonas Wolpold

    Ich habe im Wintersemester 2016/17 angefangen Games Engineering zu studieren. Computerspiele, die Technik dahinter und die Hardware von Computern haben mich, solange ich mich erinnern kann, fasziniert. Nach meinem Abi und einem darauffolgenden FSJ war für mich klar, dass ich einen Studiengang in dieser Richtung besuchen möchte. Es traf sich also bestens, dass zu dieser Zeit in Würzburg Games Engineering zum ersten Mal angeboten wurde. Aktuell bin ich im 8. Semester und schreibe an meiner Bachelorarbeit.

    Games Engineering behandelt hauptsächlich die Programmierung von Spielen und echtzeitfähigen Systemen. Man beschäftigt sich sowohl mit technischer Umsetzung, also dass der Spieler Objekte auf seinem Bildschirm sieht oder dass ein Spiellevel überhaupt gebaut werden kann, als auch mit Spielemechaniken wie die Fähigkeit des Charakters zu springen. Der Studiengang ist sehr praktisch orientiert, so arbeitet jeder Student im Laufe seines Studiums an drei großen Projekten von einem Spiel bis zu einer Engine.

     


    Medizin und Gesundheitswesen


    Biomedizin

    Noemi Fricke

    Interessiert habe ich mich für naturwissenschaftliche Themen schon früh, trotzdem suchte ich lange nach dem richtigen Studiengang für mich. Nach meinem Abitur und einigen Monaten des Reisens entschied ich mich 2018 schließlich, Biomedizin an der Universität in Würzburg zu studieren. Derzeit arbeite ich aufgrund der Verbreitung des Coronavirus als studentische Hilfskraft im Diagnostiklabor des Instituts für Virologie und Immunbiologie.

    Biomedizin ist ein spannendes Studienfach mit anfänglich rund 50 Studierenden an der Schnittstelle von Humanmedizin und Biologie. Anders als bei der Humanmedizin beschäftigt man sich im späteren Beruf nicht vorrangig als Arzt mit dem Patienten, sondern fokussiert sich meist auf die Grundlagenforschung. Zusätzlich zum Verständnis von zellulären und molekularen Vorgängen im Körper erlernt man durch viele Praktika selbstständiges Arbeiten im Labor.


    Pharmazie

    Tina Einsiedel

    Im Wintersemester 2016/17 habe ich an der Universität Würzburg mein Pharmaziestudium begonnen. Dafür habe ich mich entschieden, weil ich mich in der Schule sehr für die Fächer Chemie und Biologie interessiert habe, die ein wichtiger Bestandteil dieses Studiums sind. Gerade befinde ich mich im sechsten von acht Semestern, an die sich dann noch ein praktisches Jahr in einer Apotheke anschließt.

    Auch wenn die Chemie einen großen Teil des Studiums ausmacht, gibt es eine Vielzahl anderer Fächer, wie zum Beispiel Arzneiformenlehre oder klinische Pharmazie. So wird man auf die Arbeit in einer Apotheke vorbereitet, aber auch für die Krankenhausapotheke, Forschung, Industrie oder weitere Tätigkeitsfelder. Durch das weite Aufgabenfeldes eines Pharmazeuten ist das Studium sehr vielfältig und abwechslungsreich und auch praktische Arbeit im Labor kommt nicht zu kurz. Begeisterung für Naturwissenschaft und logische Zusammenhänge sind eine gute Voraussetzung für dieses Studium.


    Zahnmedizin

    Karina Schneider

    Ich habe im Sommersemester 2019 in Würzburg angefangen Zahnmedizin zu studieren, allerdings begann meine Begeisterung für das medizinische Feld schon viel früher. Deshalb habe ich schon diverse Pflegepraktika und eine Kurzausbildung zum Rettungssanitäter absolviert, wo ich auch jetzt ehrenamtlich arbeite.

    Das Zahnmedizinstudium ist sehr praxisnah und man darf bereits ab dem ersten Semester seine handwerkliche Begabung verfeinern, dazu wird an so genannten Phantomeinheiten (Plastikköpfen) geübt. Weiterhin ist ein Interesse in den naturwissenschaftlichen Fächern, sowie hohe Selbstmotivation nötig. Wer also Fingerspitzengefühl, den Wunsch anderen zu helfen und keine Abscheu vor körperlicher Nähe sowie Flüssigkeiten hat, dazu noch Interesse in die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde mitbringt, sollte sich diesen Studiengang unbedingt mal näher anschauen.


    Lehramt


    Gymnasiallehramt

    Selina Vetter

    Ich bin Selina und studiere an der Universität Würzburg Gymnasiallehramt mit der Fächerkombination Deutsch/Englisch. Den Wunsch, Lehrerin zu werden, hatte ich bereits als Kind. Den Entschluss, das Studium wirklich zu beginnen, habe ich nach einem Schulpraktikum gefasst und bisher nie bereut. Das Studium macht mir sehr viel Spaß, aber trotzdem freue ich mich schon darauf, wieder in die Schule zu dürfen.

    Für das Studium des Gymnasiallehramts entscheidet man sich für zwei Unterrichtsfächer, in denen man sich fachliche Kompetenz aneignet. Darüber hinaus erwirbt man Kenntnisse in den Erziehungswissenschaften und in der Fachdidaktik, also der Lehre vom Unterricht. Das theoretische Studium wird durch Praktika ergänzt, in denen man erste Unterrichtserfahrungen sammeln darf. Das Studium an der Uni schließt mit dem 1. Staatsexamen ab. Daran schließt sich das Referendariat an, in dem der praktischere Teil der Ausbildung ansteht. Auch dieser wird durch ein Staatsexamen abgeschlossen.


    Gymnasiallehramt

    Laura Slesiona

    Freizeitbetreuung in den Sommerferien oder Nachhilfe – Schon zu Schulzeiten hat mir die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen Freude bereitet. Im Sommersemester 2016 entschied ich mich für den Studiengang Lehramt für Gymnasien mit den Fächern Englisch, Geschichte und Sozialkunde.

    Derzeit befinde ich mich in meinem letzten Semester, vor dem Staatsexamen und kann auf interessante Erlebnisse während des Lehramtsstudiums zurückblicken: Von einem Auslandssemester in London, einer Geschichtsexkursion in Florida bis hin zu der Teilnahme an zwei Freiwilligenprojekten an Schulen in Brasilien und Argentinien. Das Lehramtsstudium (für Grundschule, Mittelschule, Sonderpädagogik, Realschule oder Gymnasium) ist facettenreich und anspruchsvoll, bietet aber Möglichkeiten Zusatzqualifikationen neben den fachwissenschaftlichen Bestandteilen des Studiums zu sammeln. Der Lehrerberuf stellt die einzigartige Möglichkeit dar, aus einer Berufung einen Beruf zu machen.


    Grundschullehramt

    Sarah Flüggen

    Ich habe im Wintersemester 2018/2019 angefangen Grundschullehramt zu studieren. Nach meiner Ausbildung zur Konditorin ist mir durch meine langjährigen Tätigkeiten als Pfadfinder-Leiterin bewusst geworden, dass mir die Arbeit mit Kindern großen Spaß macht. Deshalb habe ich dann mein Abitur nachgeholt und im Anschluss das Studium begonnen.

    Wer Grundschullehramt studiert, wählt ein Hauptfach, das sowohl wissenschaftlich als auch didaktisch studiert wird. Zusätzlich wird die Didaktik in drei weiteren Fächern (Deutsch, Mathe, Musik/Sport/Kunst) erlernt und trainiert. Ein weiterer Teil des Studiums, der von allen Lehramtsstudenten belegt werden muss, beschäftigt sich mit den Erziehungswissenschaften. Dazu zählen Psychologie, Schulpädagogik und allgemeine Pädagogik. Außerdem gibt es einen spezifisch ausgerichteten Bereich, der Kenntnisse in Grundschulpädagogik, Sachunterricht und Schriftspracherwerb vermittelt. Durch diverse Praktika, die während des Studiums absolviert werden, sammelt man auch erste Erfahrungen.


    Sonderpädagogik

    Swenja Steiner

    Ich studiere seit 2016 Sonderpädagogiklehramt. Meine Schwerpunkte sind die geistige und körperliche Behinderung mit den Grundschulfächern Deutsch/Mathe/Religion. Dank verschiedener Praktika nach dem Abitur fühle ich mich voller Leidenschaft als Sonderpädagogin.

    An der Sonderpädagogik liebe ich die Interdisziplinarität. Ich wusste lange nicht, ob ich wirklich Lehramt studieren will, aber inzwischen weiß ich, wie vielfältig die Sonderpädagogik ist, unter anderem durch die Wahl eigener Schwerpunkte. Ich selbst habe beispielsweise durch meinen Umgang mit schwerbehinderten Kindern viel mit Psychologie/Medizin zu tun. Egal ob beim Fach der geistigen Behinderung, der Lern-/Körper-/Sprach- oder Verhaltensbehinderung, für jeden ist etwas dabei und man ist für die Kinder immer Vertrauensperson und manchmal auch Superheld.


    Sonderpädagogik

    Pia Schmid

    Seit Oktober 2017 studiere ich Sonderpädagogik auf Grundschullehramt in Würzburg. Ich wählte den Förderschwerpunkt Lernen aus, da ich in diesem Bereich bereits vor dem Studium ein Praktikum gemacht habe und dabei viele Erfahrungen sammeln konnte.

    Ein Sonderpädagoge arbeitet mit Menschen mit speziellen Bedürfnissen zusammen, die sehr unterschiedlich sein können. Im Studium spezialisiert man sich auf bisher eine, bald zwei Fachrichtungen. Insgesamt kann aus sieben verschiedenen Fachrichtungen gewählt werden. Der von mir ausgewählte Förderschwerpunkt Lernen gefällt mir sehr gut. Einen Großteil meines Studiums nimmt die Pädagogik unter Berücksichtigung von besonderen Umständen ein. Daneben kommt aber auch die Psychologie nicht zu kurz. Sonderpädagogik wird meist auf Lehramt studiert. Das bedeutet, man arbeitet später an einem sonderpädagogischen Förderzentrum als Grund- oder Mittelschullehrerin. Daher wird im Studium zusätzlich der Didaktik ein großer Stellenwert zugeschrieben.


    Wirtschaft und Recht


    Wirtschaftswissenschaften

    Thomas Ceyp

    Ich studiere Wirtschaftswissenschaften seit Oktober 2016 in Würzburg und schreibe aktuell an meiner Bachelorarbeit. In der Zwischenzeit habe ich dank der guten internationalen Verbindungen der Universität ein Auslandssemester in Madrid absolvieren dürfen. Auch die Studienfachwahl fiel mir recht leicht, da ich schon als Jugendlicher mit Spannung Börsennachrichten sowie die Geldpolitik der Zentralbanken verfolgt habe.

    Wirtschaftswissenschaft ist ein Hybrid aus der Betriebswirtschaftslehre, welche sich mit den innerbetrieblichen Zusammenhängen beschäftigt, sowie der Volkswirtschaftslehre, die gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge untersucht. Beide Perspektiven sind nochmals in Teildisziplinen untergliedert, bei denen abwechslungsreich theoretische Grundlagen und greifbare Anwendungsbeispiele vermittelt werden. Darüber hinaus werden ebenfalls Einblicke in Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht angeboten, um ein möglichst ganzheitliches Studium zu bieten.


    Rechtswissenschaft

    Carolin Schwenninger

    Seit dem Wintersemester 2015/2016 studiere ich Rechtswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Mein Interesse für Jura hat ein Schulpraktikum an einem Gericht geweckt. Daraufhin habe ich direkt nach dem Abitur angefangen zu studieren. Aktuell befinde ich mich im letzten Abschnitt des Studiums – die Examensvorbereitung für die Erste Juristische Staatsprüfung.

    Juristische Berufe wie Richter oder Anwalt setzen ein Studium der Rechtswissenschaft, ein Rechtsreferendariat sowie zwei juristische Staatsexamina voraus. Während des Studiums erlernt man primär die Anwendung und Auslegung des geltenden Rechts. Dabei werden die unterschiedlichsten Rechtsgebiete – neben dem Zivil-, Straf- und öffentlichen Recht unter anderem das Europarecht – behandelt. Abwechslungsreiche Fälle, abstrakte Denkstrukturen, Gesetze, aber auch deren soziale, wirtschaftliche und politische Grundlagen gehören zu dem rechtswissenschaftlichen Studium und dem Beruf eines Volljuristen.


    Rechtswissenschaft

    Eva Köhler

    Nach meinem Abitur habe ich im Wintersemester 2017/18 angefangen an der Universität Würzburg Jura zu studieren. Ich habe immer gerne gelesen und wollte deswegen etwas studieren, bei dem ich mich mit der deutschen Sprache auseinandersetze. Dabei war mir besonders wichtig, mit der Anwendung der Sprache etwas verändern zu können. Gerade bin ich im 6. Semester und befinde mich im Schwerpunktstudium.

    Jura ist ein vielfältiges Studium und man wird universell ausgebildet. Man setzt sich mit dem Recht und seinem Einfluss auf das Leben der Menschen auseinander. Dabei ist es wichtig, die Systematik der Gesetze und deren Auslegung zu verstehen. Am Ende seiner Ausbildung kann man einen klassischen Beruf, wie den des Richters oder des Rechtsanwalts ausüben. Man kann aber auch in der Rechtsabteilung von Unternehmen arbeiten oder in die Politik gehen. Die Berufsmöglichkeiten sind genauso vielfältig wie das Studium selbst, weshalb dieses Fach auch für viele Personen die richtige Wahl sein kann.


    Rechtswissenschaft

    Anne Charlotte Wiech

    Nach meinem Abitur absolvierte ich einen Bundesfreiwilligendienst im Bonifatiushaus in Fulda. Danach verbrachte ich sechs Monate in London als Au-Pair. Seit dem Wintersemester 2018/19 studiere ich Jura an der Universität Würzburg.

    Das Studium der Rechtswissenschaft ist mit 9 Semestern Regelstudienzeit ein relativ langes Studium und wird mit dem Ersten Staatsexamen abgeschlossen. Studierende erhalten eine Grundausbildung in den drei Rechtsbereichen: Öffentliches Recht, Strafrecht und Privatrecht. Außerdem wird erlernt, den Gesetzestext zu verstehen und auf Sachverhalte des täglichen Lebens anzuwenden. Theoretisches Verständnis und abstraktes Denken sowie Anwendung des Gelernten beim Gutachtenschreiben werden zur speziellen Fähigkeit. Das Studium bereitet auf die klassischen Berufe wie Rechtanwalt, Richter und Notar vor. Darüber hinaus können Absolventen in Firmen oder als selbstständige Anwälte tätig werden.