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    Magersucht – Das (lebens)gefährliche Ringen um Autonomie und Kontrolle

    Donnerstag, 25. Juni 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
    Neubaukirche, Würzburg

    Seit mehr als 25 Jahren richtet der Arbeitskreis Suchthilfe der Universität Würzburg jährlich eine Vortragsveranstaltung zu Suchtthemen aus, meist in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Würzburg und der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen.

    Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis und wichtige Sucht- und Tabuthemen in die öffentliche Diskussion zu bringen.

    Die öffentliche Veranstaltung richtet sich an Beschäftigte der Universität und des Universitätsklinikums, Fachleute, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit.

    Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht das Thema „Magersucht – das (lebens)gefährliche Ringen um Autonomie und Kontrolle“, das aus unterschiedlichen fachlichen und persönlichen Perspektiven beleuchtet wird.

    Für den einführenden Vortrag konnte Prof. Dr. Simone Munsch vom Departement für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Université de Fribourg (Schweiz) gewonnen werden. Unter dem Titel „Anorexia Nervosa im Erwachsenenalter – Ansatzpunkte bei Prävention und Behandlung“ gibt sie einen fundierten Einblick in aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Dabei erläutert sie, wie Anorexie bei Erwachsenen verhindert und langfristig behandelt werden kann. Sie zeigt, welche Risikofaktoren eine Rolle spielen, wie die Erkrankung erkannt wird und und welche Therapien nach aktuellem wissenschaftlichem Stand wirksam sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf allgemeinen psychologischen Mechanismen, die bei vielen Essstörungen eine zentrale Rolle spielen.

    Im anschließenden Podiumsgespräch wird das Thema durch weitere Perspektiven ergänzt und vertieft. Neben Expertinnen und Experten aus Psychologie, Medizin und Beratung berichten auch zwei betroffene Frauen – bekannt durch den Podcast „süß und essgestört“ – über ihre persönlichen Erfahrungen. Diese Verbindung aus wissenschaftlicher Einordnung und gelebter Realität ermöglicht einen vielschichtigen Zugang zum Thema.

    Die Moderation übernimmt Dr. Christina Berndt (Süddeutsche Zeitung), die durch den Abend führt und den Austausch zwischen dem Publikum und den Gästen gestaltet.

    Termin:  Donnerstag, 25. Juni 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
    Ort:  Neubaukirche, Domerschulstraße 16, Würzburg
    Moderation: Dr. Christina Berndt (SZ)
    Referentin: Prof. Dr. Simone Munsch
    Departement für Psychologie (Klinische Psychologie und Psychotherapie), Université de Fribourg, Schweiz

    Podiumsgespräch:

    Caro und Claudi, podcast „süß und essgestört“
    Jana Kürschner, Caritas Suchtberatungsstelle Würzburg
    Prof. Dr. Simone Munsch, Université de Fribourg 
    Prof. Dr. Frank Schwab, Lehrstuhlinhaber Medienpsychologie, Uni Wü
    Prof. Dr. Sebastian Walther, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (ZEP) Universitätsklinikum Würzburg

    Anmeldung "Magersucht – Das (lebens)gefährliche Ringen um Autonomie und Kontrolle"

    Anmeldung "Das (lebens)gefährliche Ringen um Autonomie und Kontrolle"
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