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Wirtschaftsmathematiker lösen ökonomische Probleme mittels mathematischer und wirtschaftswissenschaftlicher Methoden sowie mit Computertechnik. Der interdisziplinäre Studiengang vermittelt daher Kenntnisse in den wichtigsten Teilgebieten von Mathematik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften. 

Wirtschaftsmathematik (Bachelor)

Studiengang

AbschlussBachelor of Science (B.Sc.) in 6 Semestern
Ausprägungen/
Kombinierbarkeit
180-Punkte-Einzelfach
nicht mit anderen Fächern kombinierbar
Studienbeginnnur zu einem Wintersemester möglich
 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkungzulassungsfrei
Eignungsprüfungkeine

Wirtschaftsmathematik (Master)

Studiengang

AbschlussMaster of Science (M.Sc.) in 4 Semestern
Ausprägungen/
Kombinierbarkeit
120-Punkte-Einzelfach
nicht mit anderen Fächern kombinierbar
Studienbeginnzu einem Winter- und Sommersemester möglich

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkungzulassungsfrei, aber fachliche Zugangsvoraussetzungen (Achtung: Bewerbung erforderlich! Infos zu Fristen und Verfahren)
Eignungsverfahrennein

Die Fakultäten

Der Studiengang Wirtschaftsmathematik ist ein Gemeinschaftsprodukt der Fakultäten für Wirtschaftswissenschaften sowie für Mathematik und Informatik. Die Fakultät für Mathematik und Informatik befindet sich auf dem Campusgelände am Hubland und umfasst zwei Institute, nämlich das Institut für Mathematik mit elf und das Institut für Informatik mit acht Lehrstühlen. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät besteht aus dem betriebswirtschaftlichen Institut mit zwölf und dem volkswirtschaftlichen Institut mit acht Lehrstühlen und liegt im Innenstadtbereich (Neue Universität am Sanderring und angrenzende Gebäude). Die Standorte beider Fakultäten sind über ein sehr gut ausgebautes öffentliches Busverkehrsnetz direkt miteinander verbunden, welches von allen Studierenden mit dem "Semesterticket" (Studierendenausweis) genutzt werden darf.

Gegenstand des Faches

Mathematik ist die Antwort des Menschen auf die Komplexität der Natur. Durch sie erfahren wir Schönheit, Harmonie und Anmut. Durch sie können wir viele Dinge in der Welt besser verstehen und begründete Zukunftsprognosen abgeben. Uns ist nicht bewusst, wie sehr unser Alltag mit Mathematik durchsetzt ist. Mathematik steckt im Handy, im Auto, in CDs, ...

Mathematik vermittelt keine interpretationsbedürftigen Ansichten. Sie baut auf objektiven Sachverhalten und logischen Schlussweisen auf. Im Laufe des Studiums wird ein Gespür für das Wesentliche entwickelt. Damit einher geht die Entwicklung der Fähigkeit, mathematische Methoden und strukturiertes Denken auf komplexe Probleme anzuwenden. Grob kann die Mathematik in reine und angewandte Mathematik untergliedert werden, wobei die gerade aufgeführten Kernkompetenzen in sämtlichen Unterbereichen der Mathematik eine gleichermaßen große Rolle spielen.

Die Bereiche der angewandten Mathematik haben meist unmittelbare Kontaktflächen zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen: so findet die numerische Mathematik und die Optimierung z.B. in den Ingenieurwissenschaften vielfache Anwendung, die Methoden der mathematischen Statistik sind z.B. in der medizinischen Forschung oder auch in der Finanzwirtschaft unabdingbar.

Zur reinen Mathematik werden üblicherweise die Bereiche Algebra und Zahlentheorie, Analysis und Funktionentheorie und auch Geometrie gezählt. Die Abgrenzung zur angewandten Mathematik bedeutet für die gerade genannten Fachbereiche aber nicht, dass ihre Inhalte nicht ebenfalls hochgradig relevant für die "wirkliche Welt" sein können. Oft stellt sich heraus, dass Teile der entwickelten abstrakten Theorien später (manchmal hunderte von Jahren später) überraschende Anwendungen erfahren. So spielen geometrische Überlegungen auf der Sphäre eine wichtige Rolle bei der Ermittlung der zeit- und treibstoffsparendsten Route von Interkontinentalflügen und Resultate der Zahlentheorie sind die Grundvoraussetzung für die moderne Kryptographie (die wiederum z.B. sichere Internetverbindungen überhaupt erst möglich macht).

In Abgrenzung zu anderen Studiengängen der Mathematik zielen die Studiengänge der Wirtschaftsmathematik unmittelbar auf die Vermittlung von speziellen Methoden der Angewandten Mathematik und Stochastik. Die Verzahnung mit den Wirtschaftswissenschaften ist das zentrale Anliegen, wobei sich die Mathematik-nahen Disziplinen innerhalb der Wirtschaftswissenschaften (z. B. Ökonometrie, Spieltheorie und andere quantitativ oder methodisch ausgerichtete Bereiche) zuvorderst anbieten.

Das Studium der Wirtschaftsmathematik ist stark anwendungsorientiert; Gegenstand ist vor allem die Bereitstellung von mathematischen Methoden zur Analyse empirischer Daten. Um große Datenmengen effizient zu überschauen und weiter zu verarbeiten, sind Grundkenntnisse im Bereich Informationstechnologie immens wichtig. Daher gehört zum Studienfach Wirtschaftsmathematik auch eine Grundausbildung in der Informatik. Ziel der Ausbildung ist es, dem angehenden Wirtschaftsmathematiker Kenntnisse auf den wichtigsten Teilgebieten der Mathematik und der Wirtschaftswissenschaften zu vermitteln. Dazu gehören

  • Vertrautheit mit den charakteristischen Methoden mathematischen Schließens und Arbeitens,
  • vertiefte Kenntnisse in speziellen Methoden der Angewandten Mathematik & der Stochastik,
  • Verständnis für Fragestellungen, die sich in marktwirtschaftlich organisierten Wirtschaftssystemen sowohl für die Wirtschaftsordnung als auch für eine Unternehmenspolitik ergeben,
  • Grundkenntnisse in der Informatik.

Angehende Wirtschaftsmathematiker sollten also Interesse und Freude an der Mathematik, Aufgeschlossenheit gegenüber der Wirtschaft und ihren Problemen sowie die Bereitschaft zum Umgang mit Computern mitbringen. Die Absolventen des Studiengangs zeichnen sich durch eine außergewöhnliche interdisziplinäre Kompetenz aus: Sie besteht unter anderem in der Fähigkeit, wirtschaftliche Fragestellungen mit weit überdurchschnittlicher analytischer Stringenz zu durchdringen und zu lösen.

Bachelorstudiengang

 Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsmathematik mit dem Abschluss Bachelor of Science wird als ein anwendungsorientierter Studiengang der Fakultät für Mathematik und Informatik und der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg angeboten. Das Ziel der Ausbildung ist, dem angehenden Wirtschaftsmathematiker Kenntnisse auf den wichtigsten Teilgebieten der Mathematik und der Wirtschaftswissenschaften zu vermitteln:

  • Dazu gehört, ihn mit charakteristischen Methoden mathematischen Schließens und Arbeitens vertraut zu machen. Darüber hinaus soll er vertiefte Kenntnisse in speziellen Methoden der Angewandten Mathematik und Stochastik erwerben, die insbesondere bei wirtschaftswissenschaftlichen Anwendungen wesentlich sind.
  • Auf der wirtschaftswissenschaftlichen Seite soll er Verständnis für die Fragestellungen gewinnen, die sich in marktwirtschaftlich organisierten Wirtschaftssystemen sowohl für die Wirtschaftsordnung als auch für eine Unternehmenspolitik ergeben.
  • Ferner soll er Grundkenntnisse der Informatik erwerben.

Durch eine gründliche Ausbildung in Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik und durch Schulung des analytischen Denkens soll der Student die Fähigkeit erwerben, die später in der beruflichen Praxis an ihn herangetragenen Aufgabenstellungen selbstständig zu bearbeiten. Durch die Ausbildung dieser Fähigkeiten erwirbt der Studierende die für einen konsekutiven Bachelor-Master-Studiengang erforderlichen Grundkenntnisse.

Durch die Abschlussarbeit soll der Kandidat zeigen, dass er sein Fach in angemessener Weise beherrscht und in der Lage ist, ein geeignetes Thema nach wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten. Die Prüfung ermöglicht den Erwerb eines international vergleichbaren Grades auf dem Gebiet der Wirtschaftsmathematik und stellt im Rahmen eines konsekutiven Bachelor- und Master-Studienganges einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss dar, der zum Einstieg in die Arbeitswelt oder zur Vorbereitung auf ein sich anschließendes Master-Studium genutzt werden kann. Durch die Prüfung soll festgestellt werden, ob der Kandidat bzw. die Kandidatin die Zusammenhänge der grundlegenden Ausbildung in der Mathematik überblickt und die Fähigkeit besitzt, die verwendeten wissenschaftlichen Methoden unter anderem in Hinblick auf das gewählte integrierte Anwendungsfach anzuwenden.

Aufgrund der bestandenen Bachelor-Prüfung wird der akademische Grad eines "Bachelor of Science" (abgekürzt "B. Sc.") verliehen. Der Grad des Bachelor of Science stellt einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss dar, die im Rahmen des Bachelor-Studiums erworbene Qualifikation entspricht jedoch nicht der eines Diploms (Universität).

Praktikum

Eine ca. 6-wöchige Praktikantentätigkeit in einem Unternehmen oder in einer anderen Organisation mit wirtschaftsmathematischem Bezug soll während des Studiums für den nötigen Praxisbezug sorgen. Es dient der praktischen Vermittlung relevanter Problemfelder und der Einübung in die Umsetzung der im Fachstudium erworbenen Kenntnisse in die Praxis. Zum Praktikum gehört auch die anschließende Präsentation (ca. 20 Minuten) des Praktikumsberichts (ca. 15 Seiten). Vor Aufnahme eines Praktikums müssen Studierende die Zusage eines Dozenten der Mathematik oder der Wirtschaftswissenschaft einholen, dieses Praktikum zu betreuen. Die Prüfungstätigkeit zu diesem Teilmodul wird dann an diesen Dozenten delegiert.

Grundlagen- und Orientierungsprüfung

Durch die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) wird festgestellt, ob Studierende über das Grundwissen für das Fachgebiet verfügen und für das Studium geeignet sind.

Derzeit wird die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsmathematik in folgender Form durchgeführt: Der bzw. die Studierende hat bis zum Ende des zweiten Fachsemesters eines der Module 10-M-ANB-1 oder 10-M-LNB-1 sowie Module im Umfang von mindestens 10 ECTS-Punkten aus dem Unterbereich „Wirtschaftswissenschaften“ des Pflichtbereichs zu bestehen und gegenüber dem Prüfungsamt nachzuweisen. Im Falle des Nichterreichens dieser Vorgabe ist die GOP erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem der Prüfling am Ende des dritten Fachsemesters eines der Module 10-M-ANB-Ü oder 10-M-LNB-Ü sowie Module im Umfang von mindestens 15 ECTS-Punkten aus dem Unterbereich „Wirtschaftswissenschaften“ des Pflichtbereichs erreicht und gegenüber dem Prüfungsamt nachweist. Werden auch diese Vorgaben nicht erreicht, so ist die GOP endgültig nicht bestanden, was zu einem endgültigen Nichtbestehen des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsmathematik (Erwerb von 180-ECTS-Punkten) führt. (Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO 2015 § 5).

Für Studierende, die ihr Studium vor dem WS 15/16 aufgenommen haben, gelten gegebenenfalls andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

Masterstudiengang

Der Master-Studiengang Wirtschaftsmathematik wird von der Fakultät für Mathematik und Informatik und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angeboten. Durch Kombination von mathematischen, wirtschaftswissenschaftlichen sowie interdisziplinären Inhalten vermittelt der Studiengang folgende Kernkompetenzen und Schlüsselqualifikationen:

  • Abstraktionsvermögen
  • Präzision im analytischen Denken
  • ausgewiesene Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu strukturieren
  • fundierte Fähigkeit, Methoden der Angewandten Mathematik, der Stochastik und Statistik, der Finanz- und Versicherungsmathematik, der Betriebswirtschaft und der Volkswirtschaft selbständig auf konkrete Fragestellungen anzuwenden
  • Einsicht in Zusammenhänge verschiedener Teilgebiete der Wirtschaftsmathematik  sowie Einsicht in interdisziplinäre Zusammenhänge im den Bereichen der Mathematik und der Wirtschaftswissenschaft
  • hohes Durchhaltevermögen bei der Lösung schwieriger Probleme
  • hohe Problemlösungskompetenz
  • Fähigkeit zur weitergehenden selbständigen wissenschaftlichen Arbeit
  • Fähigkeit als verantwortlicher Wirtschaftsmathematiker bzw. verantwortliche Wirtschaftsmathematikerin in interdisziplinäre zusammengesetzten Teams aus WirtschaftsmathematikerInnen, WirtschaftswissenschaftlerInnen, InformatikerInnen, MathematikerInnen in Wirtschaft und Industrie mitzuwirken
  • Einsicht und Überblick über die aktuelle Forschung in mindestens einem Teilgebiet der Wirtschaftsmathematik
  • ggf. Promotionsreife in Wirtschaftsmathematik

Idealerweise ergänzt, vertieft und spezialisiert der/die Studierende hierzu seine/ihre in einem Bachelor-Studiengang in Wirtschaftsmathematik oder Mathematik erworbenen Kenntnisse.

Zulassungsvoraussetzungen

Um das Masterstudium aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelor) Voraussetzung. Außerdem müssen bestimmte fachliche Zulassungsvoraussetzungen (im Erststudium erworbene Kompetenzen) gegeben sein (Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO 2015 § 4):

  • Kompetenzen im Umfang von insgesamt mindestens 50 ECTS-Punkten aus Modulen in den folgenden Teilgebieten der Mathematik: Analysis (Differential- und Integralrechnung in einer und mehreren Variablen), gewöhnliche Differentialgleichungen, partielle Differentialgleichungen, Vektoranalysis, Funktionentheorie, Lineare Algebra, Algebra, Zahlentheorie, Geometrie, Diskrete Mathematik, Funktionalanalysis, Numerische Mathematik, Stochastik, Finanz- und Versicherungsmathematik, Operations Research, Optimierung, Modellierung, Wissenschaftliches
    Rechnen
  • Kompetenzen im Umfang von mindestens 20 ECTS-Punkten aus den oben genannten Gebieten der Mathematik oder aus weiteren Teilgebieten der Mathematik oder Modulen aus der Informatik oder den Grundlagen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
  • Abschlussarbeit im Umfang von mindestens 10 ECTS-Punkten mit einem Thema aus einem Teilgebiet der Mathematik, der Wirtschaftswissenschaft oder der Informatik oder im Falle einer fächerübergreifenden Abschlussarbeit mit einem Thema, in dem Methoden der Mathematik oder der Wirtschaftswissenschaft wesentlich zum Einsatz kommen.

Diese Kompetenzen werden beispielsweise durch einen Abschluss in Wirtschaftsmathematik (B.Sc.) oder Mathematik mit Anwendungsfach Wirtschaftswissenschaft (B.Sc.) an der Universität Würzburg vermittelt.

Über das Vorhandensein der fachlichen Zulassungsvoraussetzungen und die gegebene Eignung entscheidet im Rahmen des Bewerbungsverfahrens die zuständige Eignungskommission. Liegen die genannten Zulassungsvoraussetzungen vor, wird der Bewerber zum Masterstudiengang Wirtschaftsmathematik zugelassen.

Promotion

Eine Promotion ist im Anschluss an das Diplom- oder Masterstudium möglich. Voraussetzung für eine Promotion ist allerdings ein überdurchschnittlich guter Studienabschluss (Diplom, Master oder ein vergleichbarer Abschluss). Details für die Zulassung zur Promotion regelt die Promotionsordnung.

Berufsfelder/-aussichten

Die Chancen der Wirtschaftsmathematiker auf dem Arbeitsmarkt werden generell als gut eingeschätzt. Laut Bundesanstalt für Arbeit hat sich in den letzten Jahren die berufliche Situation stark verbessert. Die Wirtschaftsmathematik hat Aufgaben in fast allen Wirtschaftszweigen gefunden.

Der Wirtschaftsmathematiker ist in Planungsabteilungen der Industrie ebenso beschäftigt wie in der Versicherungs- und Kreditwirtschaft, der Informationstechnologie oder im Öffentlichen Dienst. Der Aufgabenbereich ist vielfältig. In der Industrie arbeitet der Wirtschaftsmathematiker etwa an Wirtschaftlichkeitsberechnungen, der Optimierung betrieblicher Abläufe und an der Software-Produktion mit. In der Kreditwirtschaft und im Versicherungswesen entwickeln Wirtschaftsmathematiker Finanzmodelle, berechnen als so genannte Aktuare Versicherungsprämien und Rücklagen oder machen Vorhersagen zu Kosten- und Zinsentwicklungen. Oft sind Wirtschaftsmathematiker in interdisziplinären Teams angestellt. In der Selbstständigkeit arbeiten sie auch als Unternehmensberater oder Gutachter. Das Einstiegsgehalt für Uni-Absolventen liegt etwa bei 35.000 Euro.

In der beruflichen Praxis ist der Diplom-Wirtschaftsmathematiker also häufig Mitarbeiter in einer Gruppe, die vorwiegend aus Nichtmathematikern besteht. Er muss daher in der Lage sein, eine konkret gegebene Aufgabe aus der Fachsprache des Anwendungsgebietes in die Sprache der Mathematik zu übertragen, sie dort einer Lösung zuzuführen und das Ergebnis dann wieder in die Fachsprache des jeweiligen Anwendungsgebietes zu übersetzen.

Wirtschaftsmathematiker haben ihre Hauptaufgabengebiete

  • im Versicherungs- und Kreditwesen
  • in der betrieblichen DV-Organisation
  • in Forschung und Entwicklung
  • in der Aus- und Weiterbildung
  • im Finanz- und Rechnungswesen
  • bei DV-Herstellern
  • bei Software-Unternehmen
  • bei Unternehmensberatungen und Marktforschungsinstituten
  • bei Banken, Bausparkassen oder berufsständischen Versorgungseinrichtungen

Weitere Informationen zum Arbeitsmarkt Mathematik über das "Informationssystem Studium und Arbeitsmarkt" (ISA)

Tipps für Erstsemester

In der Neuen Universität, Sanderring 2, befindet sich der Hauptsitz der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Studienanfänger der Wirtschaftsmathematik haben hier im ersten Semester z.B. die beiden Vorlesungen Einführung in die BWL und Einführung in die VWL zu besuchen. Alle Veranstaltungen der Teilgebiete Mathematik und Informatik finden in den Räumen der Fakultät für Mathematik und Informatik auf dem Campusgelände am Hubland statt, die vom Sanderring aus gut über den öffentlichen Busverkehr (vgl. oben: "Die Fakultäten") erreichbar sind.

Am ersten Vorlesungstag findet in der Regel eine Einführungsveranstaltung an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät statt. In der Einführungsveranstaltung erhalten Sie wichtige Informationen zum Studium und zum Studentenleben. Zudem wird der Stundenplan besprochen. Genaue Angaben zu den Veranstaltungen zum Studienbeginn finden Sie über das Vorlesungsverzeichnis und über die Fakultätsseite.

Eine Anmeldung zu den Vorlesungen ist nicht erforderlich. Die Anmeldung für die Tutorien der Wirtschaftswissenschaften erfolgt in der Regel nach Vorlesungsbeginn direkt über die zugehörige Veranstaltung im Online-Vorlesungsverzeichnis. Weitere Informationen zur Anmeldung erhalten Sie jeweils in den Vorlesungen. Für die Übung der Mathematik können Sie sich bereits vor Vorlesungsbeginn über das Online-Vorlesungsverzeichnis anmelden.

Bereits vor dem regulären Vorlesungsbeginn finden Vorkurse für Studienanfänger statt. Für Studienanfänger der Wirtschaftsmathematik ist der Mathematikvorkurs verpflichtend und der Informatikvorkurs wird dringend empfohlen. Der Programmierkurs empfiehlt sich insbesondere für diejenigen, die wenig oder gar keine Programmiererfahrungen haben.

Nach Abschluss der Vorkurse findet der MINT-Tag statt. An diesem Tag erhalten Sie von den jeweiligen Fachstudienberatern wichtige Informationen zu Ihrem Studium. Zudem erhalten Sie eine Hilfestellung bei der Stundenplangestaltung. Darüber hinaus werden eine Stadtrallye und ein Grillfest angeboten. Die Anmeldung für den Vorkurs erfolgt unabhängig von der Immatrikulation online.

Ihre Fähigkeiten im Bereich Mathematik, Physik und Informatik können Sie im Online-Selfassessment überprüfen.

Häufig gestellte Fragen zu den Bachelorstudiengängen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät werden in den FAQs beantwortet.

Modulhandbücher

Adressen

Fakultäten

Fakultät für Mathematik und Informatik
Am Hubland
97074 Würzburg
Homepage

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Sanderring 2
97070 Würzburg
Homepage

Zentrale Studienberatung

Die Zentrale Studienberatung hilft und berät bei allen allgemeinen und fachübergreifenden Fragen.

Zentrale Studienberatung
Klara-Oppenheimer-Weg 32 (Campus Hubland Nord), 97074 Würzburg
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg

Offene Sprechstunde: Mo, Di, Do, Fr 8.00-12.00 Uhr, Mi 10-12 und 14-16 Uhr
Telefonservice: 0931/31-83183 (Mo-Do 9.00-18.00 Uhr und Fr 9.00-15.00 Uhr)
E-Mail: studienberatung@uni-wuerzburg.de

Fachstudienberatung

für allgemeine Fragen sowie den Mathematik-/Informatik-Teil:
Florian Wisheckel
Institut für Mathematik, Zimmer 00.015 (EG)
Campus Hubland Nord, Emil-Fischer-Straße 30 (Mathematik West), 97074 Würzburg
Tel.: 0931 / 31-85075
E-Mail: wirtschaftsmathematik@uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: siehe Homepage

für den wirtschaftswissenschaftlichen Teil:
Maria Feldman
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl für Finanzwissenschaft, Zimmer 285
Sanderring 2, 97070 Würzburg
E-Mail: wirtschaftsmathematik@uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: siehe Homepage

Fachschaften

Fachschaftsvertretung der Fakultät für Mathematik und Informatik
Informatikgebäude, Zimmer A006
Am Hubland, 97074 Würzburg
Telefon (0931) 31-86760
E-Mail: fachschaft@fachschaft.informatik.uni-wuerzburg.de
Homepage

Fachschaftsvertretung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
Sanderring 2, Raum 406, 97070 Würzburg
Tel.: 0931/31-82607
E-Mail: fachschaftwiwi@uni-wuerzburg.de
Homepage

Prüfungsamt

Ansprechpartnerin ist Frau Beuerlein, Zimmer 01.102
Besucheranschrift: Campus Hubland Nord, Oswald-Külpe-Weg 84/1, 97074 Würzburg
Sprechzeiten: Mo, Di, Do, Fr 8:00 - 12:00 Uhr, Mi 10:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg
Tel.: 0931 / 31-82514
Fax: 0931 / 31-82102 (Bitte Studiengang angeben!)
Email: pruefungsamt.wiwi@uni-wuerzburg.de
Homepage

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