piwik-script

English Intern

    Hinweise für Beschäftigte

    Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

    trotz der Erleichterungen, welche mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einhergehen, geben die Inzidenzzahlen doch Anlass, an Vorsorgemaßnahmen zum wechselseitigen Schutz festzuhalten.

    Seit dem 21. März 2022 ist mit der Änderung des IfSG zwar die Pflicht des Arbeitgebers entfallen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Homeoffice anzubieten. Abstandsgebot und Maskenpflicht in den Gebäuden der Universität gelten aber weiterhin.

    Ungeachtet dessen halten wir es auch weiterhin für geboten, die Arbeit so zu organisieren, dass Mehrfachbelegungen von Räumen vermieden bzw. ausreichende Schutzmaßnahmen ergriffen werden (z.B. Mindestabstand, Lüftung, Schutzwände). Sofern dies nicht möglich ist, kann Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeitversetztes Arbeiten oder auch Homeoffice angeboten werden, soweit die betrieblichen Gegebenheiten dies zulassen.

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten in möglichst kleine Arbeitsgruppen eingeteilt werden. Personenkontakte zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen im Betriebsablauf sowie Änderungen dieser Einteilung sind zu vermeiden.

    Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen sollten auch jetzt noch nach Möglichkeit durch die Verwendung von Informationstechnologie ersetzt werden.

    Unabhängig davon ist stets auf ausreichende Handhygiene und in geschlossenen Räumlichkeiten auf ausreichende Belüftung zu achten.

    Bleiben Sie gesund!

    Ihre COVID-19-Taskforce der JMU
    Prof. Dr. Paul Pauli, Prof. Dr. Volker Behr, Prof. Dr. Lars Dölken, Prof. Dr. Andreas Dörpinghaus, Prof. Dr. Doris Fischer, Stella Gaus, Dr. Uwe Klug, Sven Winzenhörlein

     

    Stand 04.05.2022 Update:

    Aktuelle Risikobewertung

    Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die Atemwegserkrankung Sars-CoV-2 ist ein sich dynamisch entwickelndes Szenario und wird vom Robert Koch-Institut (RKI) und dem Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) kontinuierlich eingeschätzt.

    Zur aktuellen Risikobewertung des RKI

    Weitere Informationen

    Teilnahme am Dienst

    Bis auf Weiteres gelten folgende Anweisungen für Beschäftigte an der Universität Würzburg.
    Beschäftigte sind: Beamte und Arbeitnehmer; die Anweisungen gelten auch für Lehrbeauftragte und Gastdozierende.

    Beschäftigte, die Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme aufweisen, welche auf Corona-Virus Infektion zurückzuführen sein könnten, werden dringend gebeten, sich zur Abklärung umgehend telefonisch an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) zu wenden.

    Es gelten die arbeitsvertraglichen Vereinbarungen.

    Positiv auf Corona getestete Beschäftigte

    • Wie bei jeder Erkrankung sind in der Regel auch bei einer Coronavirus-Infektion Beamte dienstunfähig und Arbeitnehmer arbeitsunfähig erkrankt. Bei besonders milden Verläufen müssen Beschäftigte wie bei einer Quarantäne primär Telearbeit wahrnehmen, soweit sie nicht dienst- oder arbeitsunfähig sind.
    • Bei dienstunfähigen Beamten wird die Besoldung weiter gewährt.
    • Arbeitsunfähige Arbeitnehmer erhalten für 6 Wochen Lohnfortzahlung.
    • Die Meldung des zuständigen Gesundheitsamtes ersetzt nicht eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Ein generelles Absehen von einer Pflicht zur Vorlage eines solchen Attests ist nicht möglich. Sofern die Beibringung eines solchen Attests nicht möglich ist, ist eine diesbezügliche dienstliche Erklärung des/der Beschäftigten ausreichend. Der/die Beschäftigte ist jedoch verpflichtet, sich um die Nachreichung eines entsprechenden Attests zu bemühen.
    • Im Falle einer Isolation/Selbstisolation/Quarantäne sollten die Hinweise unter dem Punkt „Beschäftigte in Quarantäne oder Isolation“ beachtet werden
    1. Sonstige Erkrankungsfälle
    • Grundsätzlich gelten bei sonstigen Erkrankungsfällen die allgemeinen gesetzlichen Regelungen sowie die individuellen Regularien der Dienststelle zur Arbeits- bzw. Dienstunfähigkeit.
    • Beschäftigte mit Symptomen einer akuten, übertragbaren Krankheit dürfen nicht zum Dienst erscheinen. Dies gilt vor allem bei den folgenden, für COVID-19 typischen Krankheitszeichen: Fieber, Husten, Luftnot, Verlust des Geschmacks- / Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen und Gliederschmerzen. Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlichem Husten) dürfen Beschäftigte erst zum Dienst erscheinen, wenn nach mindestens 24 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber auftritt. Gleichwohl ist insbesondere in diesen Fällen – soweit möglich – Tele- oder Heimarbeit zu leisten.
    • Sofern Tele- oder Heimarbeit nicht möglich ist, ist im beruflichen Umfeld zwingend auf die Einhaltung der allgemeinen Verhaltensregeln zu achten (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/wie-verhalte-ich-mich/im-beruflichen-umfeld.html) sowie auf die Beachtung der von der Dienststelle erarbeiteten Maßnahmen, um ein Infektionsrisiko für die übrigen Beschäftigten auszuschließen. In Zweifelsfällen, hat ein Arzt darüber zu entscheiden, inwieweit der Beschäftigte arbeits- bzw. dienstfähig ist und zum Dienst erscheinen darf.

     

    1. Beschäftigte, die unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme zeigen und in den letzten vierzehn Tagen vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten hatten:

    • Diese Beschäftigten sind verpflichtet, sich umgehend telefonisch an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) zu wenden.
    • Sofern eine Krankmeldung vorliegt, ist diese wie üblich über die vorgesetzte Dienststelle bei der Personalabteilung einzureichen.
    • Sofern wegen des Verdachts auf eine Corona-Infektion Quarantäne angeordnet wurde, ist der Anordnungsbeleg des Gesundheitsamtes ebenfalls über die vorgesetzte Dienststelle bei der Personalabteilung einzureichen. Der Grund für die Anordnung der Quarantäne unterliegt der ärztlichen/amtlichen Schweigepflicht.
    • diese Beschäftigten sind von den Vorgesetzten als dienst- bzw. arbeitsunfähig zu behandeln und dürfen nicht zum Dienst erscheinen.
    • Im Falle einer amtlich angeordneten Quarantäne informieren Vorgesetzte möglichst den Gesundheitsschutz der Universität Würzburg über gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de.
    • Bestätigt sich der Verdacht auf Corona-Infektion, werden Beschäftigte gebeten, dies auf freiwilliger Basis der Universität Würzburg unter gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de zu melden.

    Werden Beschäftigte durch Anordnung des Gesundheitsamtes unter Quarantäne oder Isolation  gestellt und können deshalb nicht zum Dienst / zur Arbeit erscheinen, ist wie folgt zu verfahren:

    • Diese Beschäftigten müssen primär Tele- oder Heimarbeit wahrnehmen, sofern sie dienst- bzw. arbeitsfähig sind.
    • Der/die Vorgesetzten werden gebeten den Gesundheitsschutz der Universität Würzburg über die angeordnete Quarantäne über gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de zu informieren.
    • Angeordnete Quarantäne ohne die Möglichkeit zum Homeoffice (bei nicht vollständig Geimpften)

    • Die nachfolgenden Informationen gelten nur für den Arbeitnehmerbereich. Bei verbeamtetem Personal gelten aufgrund des Alimentationsprinzips spezielle Regelungen.

      In Umsetzung des Beschlusses der Gesundheitsministerkonferenz vom 22. September 2021 wird ab 1. November 2021 bei nicht vollständig geimpften Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die als Kontaktpersonen oder als Reiserückkehrerinnen/Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet einer wegen COVID-19 behördlich angeordneten Quarantäne unterliegen und keine Möglichkeit zur Tele- oder Heimarbeit haben, für die Dauer der Quarantäne die Entgeltzahlung eingestellt.

      Da der Impfstatus nicht abgefragt werden darf ist der Impfstatus der Personalabteilung unbekannt und deshalb wird erst einmal im Arbeitnehmerbereich generell auf Befreiung ohne Lohnfortzahlung umgestellt .

      Die Personalabteilung ist angewiesen, die zuständige Bezügestelle unverzüglich zu informieren.

      Sofern die Betroffenen einen Nachweis über Ihren Status als "Geimpft" oder durch ein entsprechendes ärztliches Attest eine sonstige Ausnahme vom Grundsatz "Kein Lohn ohne Arbeit" belegen, besteht weiterhin der Anspruch auf Lohnfortzahlung im Falle einer behördlich angeordneten Quarantäne.

      Für Geimpfte bleibt es somit bei der Lohnfortzahlung.

      Bei Ungeimpften sind folgende Fälle denkbar, die eine Lohnfortzahlung rechtfertigen:

      - Eine Impfung ist aus medizinischen Gründen nicht angezeigt und was durch ein ärztliches Attest nachgewiesen wird.

      - Es besteht keine allgemeine Impfempfehlung und der Grund wird, sofern nicht öffentlich bekannt (z.B. bestehende Schwangerschaft), durch ein ärztliches Attest nachgewiesen.

      Um einen unnötigen Lohneinbehalt zu vermeiden, bitten wir Sie, der Personalabteilung unverzüglich mit der Meldung der angeordneten Quarantäne einen der vor genannten Nachweise vorzulegen.

      Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Quarantäne, die selbst an Corona erkrankt sind und krankheitsbedingt arbeitsunfähig sind, erhalten unabhängig vom Infektionsschutzgesetz Entgeltfortzahlung nach den entsprechenden gesetzlichen Regelungen.

      Hierzu muss die Arbeitsunfähigkeit allerdings ab dem ersten Tag durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden.

    Arbeitsschutz Standard: Schutz vor Infektion mit SARS-CoV-2

    Zur Konkretisierung der Anforderungen des Arbeitsschutzrechts während der Corona-Pandemie (insbesondere der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung) hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein Maßnahmenkonzept als  SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel herausgegeben. Damit wird das Ziel verfolgt,  durch die Unterbrechung der Infektionsketten die Bevölkerung zu schützen, die Gesundheit zu sichern und zugleich einen mittelfristig andauernden Zustand flacher Infektionskurven herzustellen. Aufgrund der Empfehlung der 16. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde festgelegt, dass innerhalb der Gebäude und Einrichtungen der Universität auf allen Verkehrswegen (Flure, Treppenhäuser, Foyers, Fahrstühle etc.) die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske ohne Ventil besteht.
    Sie kann beim Einnehmen des Arbeitsplatzes abgenommen werden, sofern der Abstand von 1,5 m zu anderen Personen eingehalten wird. Beim Verlassen des Arbeitsplatzes muss der Mund-Nasen-Schutz wieder angelegt werden.

    In Ausgestaltung dieser Maßnahmenkonzepte werden für die Julius-Maximilians-Universität Würzburg folgende Regelungen besonders betont:

    In jeglichen Situationen des Universitätsbetriebes gelten die allgemeinen Verhaltensregeln zur Vermeidung der Übertragung einer Infektion. Jede/Jeder wird angehalten, wo immer möglich zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und auf ausreichende Handhygiene zu achten.

    • Beschäftigte mit Symptomen einer akuten, übertragbaren Krankheit dürfen nicht zum Dienst erscheinen. Dies gilt vor allem bei den folgenden, für COVID-19 typischen Krankheitszeichen: Fieber, Husten, Luftnot, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen und Gliederschmerzen.
    • Bei leichten, neu aufgetretenen Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlichem Husten) dürfen Beschäftigte erst zum Dienst erscheinen, wenn nach mindestens 24 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber auftritt. Während der Zeit ist in diesen Fällen – soweit möglich – Tele- oder Heimarbeit zu leisten.
    • Die notwendige Arbeit vor Ort ist so zu organisieren (z. B. durch Nutzung freier Raumkapazitäten), dass Mehrfachbelegungen von Räumen vermieden bzw. ausreichende Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
    • Wo zwei und mehr Personen zusammenkommen, ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
    • Wo der Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m durch Maßnahmen der Arbeitsorganisation permanent nicht einzuhalten ist, müssen alternative Schutzmaßnahmen zur Reduktion von Nahkontakten ergriffen werden:
      1. Transparente Abtrennungen (z.B. aus Plexiglas oder Folie) sind bei Publikumsverkehr (z.B. an Informations- und Ausleihschaltern) und möglichst auch zur Abtrennung der Arbeitsplätze mit nicht gegebenem Schutzabstand zu installieren. Diese Abtrennungen müssen bei Sitzarbeitsplätzen eine Höhe von 1,5m, bei Steharbeitsplätzen von 2m über dem Boden erreichen.
      2. Wenn weder Mindestabstand noch Trennung durch Barrieren möglich sind, ist von allen anwesenden Personen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
      3. Innerhalb der Gebäude und Einrichtungen der Universität besteht auf allen Verkehrswegen (Flure, Treppenhäuser, Foyers, Fahrstühle etc.) die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Dieser kann beim Einnehmen des Arbeitsplatzes abgenommen werden, sofern dort der Mindestabstand von 1,5m zu den Nachbarplätzen sicher eingehalten werden kann. Beim Verlassen des Arbeitsplatzes muss der Mund-Nasen-Schutz wieder angelegt werden.
    • Alle Möglichkeiten den Beschäftigten Homeoffice anzubieten, soll ausgeschöpft werden, um die Zahl der gleichzeitig im Betrieb anwesenden Beschäftigten zu reduzieren und die Einhaltung von Abstandsregeln zu unterstützen. Dies gilt insbesondere, wenn Arbeitsräume ansonsten von mehreren Beschäftigten bei Nichteinhaltung der Abstandsregel genutzt werden müssten.
    • Hust- und Niesetikette (Mund und Nase in der Armbeuge verbergen, oder Taschentuch verwenden, Einmaltaschentücher sofort entsorgen) sind strikt zu beachten.
    • Händehygiene muss durch häufiges Händewaschen mit Seife für 20-30 Sekunden aufrechterhalten werden, falls nicht verfügbar Händedesinfektion.
    • Die Berührung von Augen, Nase und Mund soll vermieden werden.

    Es besteht Maskenpflicht medizinische Maske :

    • insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen in sämtlichen Dienstgebäuden. Für Beschäftigte gilt während ihrer dienstlichen Tätigkeit die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske, im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.
    • Am Arbeitsplatz, sowie bei Präsenzveranstaltungen, Besprechungen und Versammlungen, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Dies gilt auch für Lehrende und Aufsichtspersonen der Präsenzveranstaltungen.
    • bei Arbeiten in mehrfach belegten Büros, in Vorzimmern und im Fahrdienst, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann; dies gilt auch beim Vorhandensein von Abtrennungen.
    • Speziellere Regelungen nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der jeweils aktuellen Fassung z.B. für Sport, Musik und Prüfungen bleiben von diesen Regelungen unberührt. Ebenso verschärfende Regelungen, die bei örtlich erhöhter Infektionsgefahr weiter angeordnet werden.

    Den Beschäftigten in Präsenzarbeit werden von der Universität kostenlose Selbsttests zur Verfügung
    gestellt. Die dafür notwendigen Testkits können angefordert werden unter: gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de .

    Der Bedarf ist innerhalb der Fakultäten/Geschäftsstellen zu sammeln und gebündelt anzufordern.

    Das Angebot für kostenlose Selbsttests gilt für Beschäftigte in Präsenzarbeit, unabhängig vom Umfang der
    Präsenzarbeit. Beschäftigte, die ihre Tätigkeit ausschließlich im Homeoffice durchführen, können sich über das
    bereits bestehende universitätsunabhängige Angebot (Bürgertest) testen lassen. Bei engem Kontakt während der Arbeitszeit
    werden zwei Selbsttests pro Woche empfohlen.

    Die Testungen sollten morgens zuhause, vor Aufnahme der Tätigkeit eigenständig durchgeführt werden. Weitere
    Angaben zur Durchführung der Testungen sowie zur Entsorgung sind auf der Corona-Homepage hinterlegt
    (https://www.uni-wuerzburg.de/corona/formulare). Dort finden sich auch Anleitungsvideos der Hersteller
    sowie die Gebrauchsanweisung zur Durchführung der Tests.

    Bei einem positiven Testergebnis muss sich die/der Beschäftigte unverzüglich in häusliche Absonderung begeben und einen PCR-Test durchführen lassen (über Ärztinnen/Ärzte, lokale Testzentren, 116117, Gesundheitsamt). Es wird darum gebeten über positive Testergebnis eine Meldung an den jeweiligen Dienstvorgesetzten sowie an gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de abzugeben.

    Wenn das Testergebnis negativ ist, bedeutet dies, dass sie wahrscheinlich nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Allerdings kann ein negativer Selbst-/Schnelltest keine Garantie liefern. Deshalb ist es wichtig trotzdem die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin zu beachten.

    Sicherstellung ausreichender Schutzabstände

    • Unter den Sicherheitsmaßnahmen zur Infektionsvermeidung steht die Abstandsregel (Abstand zur nächsten Person zumindest 1,5 m) an erster Stelle. Maßgeblich ist dabei der Abstand zwischen den Körperoberflächen. Bei der Planung/Bemessung von Sitzplatzabständen soll ein Abstand von mindestens 2 m (Körpermitte zu Körpermitte) zugrunde gelegt werden. Bei längerem Kontakt ist ein größerer Abstand empfehlenswert (über 2 m).
    • Beschäftigte und Besucher sind auf diese Abstandsregel durch Aufstellen von Hinweisschildern oder durch andere geeignete Maßnahmen hinzuweisen. Räume, Arbeitsbereiche und Arbeitsplätze sind so einzurichten, dass mit ausreichend Abstand gearbeitet und die Überschneidung von Wegen vermieden werden kann. Bei Publikumsverkehr sind, soweit möglich, transparente Abtrennungen an Theken oder Übergabestationen zu installieren; der Publikumsverkehr selbst ist so weit wie möglich zu reduzieren.
    • Die Wegeführung zur Abstandhaltung z.B. in Wartebereichen und beim Ein- und Auslass ist durch mobile Barrieren/Abtrennungen, Bandabsperrungen oder auf den Boden aufgeklebten Wegstreckenbegrenzungen mit Richtungspfeil zu kennzeichnen. Begegnungen und Kreuzungen der Wegeführung sind wo immer möglich zu vermeiden; ideal sind Einbahnstraßen- bzw. Kreisverkehr-Lösungen, am besten mit getrennten Ein- und Ausgängen.
    • Die Nutzung von Verkehrswegen (u.a. Treppen, Türen, Aufzüge) ist so anzupassen, dass ausreichend Abstand eingehalten werden kann. Wo erfahrungsgemäß Personenansammlungen entstehen (Bibliotheken, Registratur, Poststellen, Werkzeug- und Materialausgaben, Aufzüge etc.), sollen Schutzabstände der Stehflächen z.B. mit Klebeband markiert werden.
    • Beschilderungen und Verhaltensanweisungen sollten auch in englischer Sprache zur Verfügung stehen.

    Sanitärräume

    Auch in Sanitärräumen (Toiletten, Umkleide- und Waschräume) gilt die Abstandregel, die z.B. durch entsprechende Kennzeichnung auf dem Fußboden und an den Kabinen verdeutlicht werden kann. Bei beengten Verhältnissen ist sicherzustellen, dass jeweils nur eine Person einen solchen Bereich betreten kann.

    • Die Verwendung von Föns oder Warmlufttrocknern für die Hände soll vermieden werden.
    • Sanitärräume müssen arbeitstäglich mindestens einmal gereinigt werden.

    Pausenräume

    • In Pausenräumen ist, vorgegeben durch die Einrichtung und durch Markierungen, ausreichend Abstand sicherzustellen. Können Abstände und überschneidungsfreie Wege nicht sichergestellt werden, muss die Schließung der betreffenden Einrichtung erwogen werden.
    • Kleinere Pausenräume (z.B. „Teeküchen“), in denen der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann, dürfen nicht gemeinschaftlich genutzt werden, sondern nur nacheinander und mit Mund-Nasen-Schutz, insbesondere bei innenliegenden Räumen mit eingeschränkter Lüftungsoption. Wer Pausen im Freien verbringt, vermeidet solche Risiken und tut ein Übriges für seine Gesundheit.
    • Gemeinsam genutzte Geräte (Kaffeemaschine, Kühlschranktürgriff usw.) sind täglich mehrfach zu reinigen.

    Lüftung

    In allen Räumen der Universität ist für einen regelmäßigen Luftaustausch zu sorgen. Dabei gilt die verbindliche Empfehlung für den zeitlichen Abstand zum Lüften z.B. für Büroräume nach 60 Minuten und für Besprechungsräume nach 20 Minuten. Bei der Mindestdauer der Stoßlüftung ist von folgenden Orientierungswerten auszugehen: Sommer bis zu 10 Minuten, Frühling/Herbst 5 Minuten, Winter 3 Minuten. Die Regelungen für Veranstaltungsräume der Universität können dem Lüftungskonzept entnommen werden (https://www.uni-wuerzburg.de/corona/formulare).

    Veranstaltungen, Versammlungen, Besprechungen und Dienstreisen

    • Es wird empfohlen, Dienstreisen ins In- und Ausland nach Möglichkeit durch Video- und Telefonkonferenzen zu ersetzen.
    • Auch bei Besprechungen sind nach Möglichkeit Video- und Telefonkonferenzen zu empfehlen.
    • Bei der Abhaltung von Besprechungen im Rahmen des unmittelbaren Dienstbetriebs, z.B. Sitzungen, Gremien und Ausschüsse, sind die Verhaltensregeln zum Infektionsschutz zu beachten. Insbesondere ist die Einhaltung der Abstandsregel im Besprechungsraum zu gewährleisten
    • Generell wird empfohlen, dass zulässige Besprechungen und Zusammenkünfte jeweils zeitlich und räumlich möglichst weit voneinander getrennt werden, so dass es zu keiner Durchmischung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedener Veranstaltungen oder zu einem Gedränge zu Beginn oder am Ende der Besprechung oder Zusammenkunft kommt.

    Homeoffice

    Ein Arbeitsplatz wird als arbeitsfähig angesehen, wenn der Zugriff auf dienstliche E-Mails aus dem Internet per Webmail sowie die telefonische Erreichbarkeit durch Weiterleitung von dienstlichen Gesprächen auch auf private Mobilgeräte möglich ist.
    Um die Bearbeitung nicht digital eingehender Arbeitsunterlagen zu gewährleisten, kann ein zeitlich begrenzter und unter Beachtung der Schutz- und Hygienekonzepte erfolgender Präsenzabschnitt Teil der adäquaten Lösung sein.
    Beim Homeoffice handelt es sich nicht um vom Arbeitgeber/Dienstherrn fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich der Beschäftigten. Die Arbeitsstättenverordnung findet daher keine Anwendung. Die Beschäftigten sollten dennoch, insbesondere im eigenen Interesse, auf ergonomische Ausgestaltung des Telearbeitsplatzes achten.

    Publikumsverkehr und Außenkontakte

    Wenn möglich, ist der Publikumsverkehr zu reduzieren. Es wird empfohlen auf telefonische, postalische oder elektronische (z.B. E-Mail) Kommunikation zurückzugreifen. Dies betrifft insbesondere Sprechstunden, Einschreibungen, Antragstellungen, Abgabe von Arbeiten etc.

    Ist ein persönliches Erscheinen dennoch erforderlich, kann dieses zur Vermeidung von Menschenansammlungen durch vorherige Terminvereinbarung erfolgen. Dabei sind die Termine so zu takten, dass es nicht zu Wartezeiten oder Menschenansammlungen kommt.

    Bei Kontakten zu anderen Personen außerhalb der Betriebsstätte ist so weit wie möglich der Abstand von mindestens 1,5 m zwischen den Personen einzuhalten. Es ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Die Arbeitsabläufe bei diesen Tätigkeiten sind dahingehend zu prüfen, ob vereinzeltes Arbeiten möglich ist, falls dadurch nicht zusätzliche Gefährdungen entstehen. Andernfalls sind möglichst kleine, feste (Einsatz-) Teams (z.B. 2 bis 3 Personen) vorzusehen, um wechselnde Kontakte innerhalb der Beschäftigten bei Fahrten und Arbeitseinsätzen außerhalb der Betriebsstätte zu reduzieren. Zusätzlich sind für diese Tätigkeiten Einrichtungen zur häufigen Handhygiene in der Nähe der Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. durch das Mitführen von Sprühflaschen oder Tropfflaschen mit Handdesinfektionsmitteln.

    Transporte und Fahrten

    • Die gleichzeitige Nutzung von Fahrzeugen durch mehrere Beschäftigte ist möglichst zu vermeiden; der Personenkreis, der ein Fahrzeug gemeinsam -gleichzeitig oder nacheinander- benutzt, ist möglichst zu beschränken.
    • Bei der gemeinsamen, dienstlich veranlassten Nutzung von Fahrzeugen ist der Mindestabstand der Insassen untereinander und zum Fahrer einzuhalten.
    • Es ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Dies gilt unabhängig vom Vorliegen einer erhöhten Infektionsgefahr.
    • Bei Fahrten im Dienst-PKW dürfen Fahrgäste nur auf Rücksitzen Platz nehmen. Es darf nur ein Fahrgast pro Rücksitz versetzt sitzend befördert werden. Es ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Dies gilt unabhängig vom Vorliegen einer erhöhten Infektionsgefahr.
    • Durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz darf die Sicht nicht beeinträchtigt werden. Nach §23 Abs. 4 Straßenverkehrsordnung (StVO) darf ein Kraftfahrzeugführer sein Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken, dass er nicht mehr erkennbar ist. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz verdeckt zwar Nasen- und Mundpartie, lässt die Augen aber noch erkennen.
    • In Dienstfahrzeugen wird empfohlen Mittel für die Reinigung und ggf. die Desinfektion der Hände mitzuführen, dazu Flächendesinfektionsmittel oder -tücher für die Desinfektion von Lenkrad, Armaturen, Tastaturen etc.
    • Der dabei unvermeidlich entstehende Müll ist in Tüten zu sammeln und im Restmüll zu entsorgen.
    • Fahrten zur Materialbeschaffung bzw. Auslieferung sind nach Möglichkeit zu reduzieren, Tourenplanungen sind entsprechend zu optimieren.

    Arbeitsmittel und Werkzeuge

    • Werkzeuge und Arbeitsmittel (dazu gehören auch Tastaturen, Telefone und Computermäuse), sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden.
    • Wo das nicht möglich ist, ist eine regelmäßige Reinigung insbesondere vor der Übergabe an andere Personen vorzusehen.
    • Andernfalls sind bei der Verwendung der Werkzeuge geeignete Schutzhandschuhe zu verwenden, sofern hierdurch nicht zusätzliche Gefahren (z. B. Erfassung durch rotierende Teile) entstehen.
    • Dabei sind ebenfalls Tragzeitbegrenzungen und die individuelle Disposition der Beschäftigten (z.B. Allergien) zu berücksichtigen.

    Nutzung, Reinigung und Wiederaufbereitung von Arbeitsbekleidung und persönlicher Schutzausrüstung (PSA)

    • Besonders strikt ist auf die ausschließlich personenbezogene Benutzung jeglicher Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und Arbeitsbekleidung zu achten.
    • Die personenbezogene Aufbewahrung von PSA und Arbeitsbekleidung getrennt von der Alltagskleidung ist sicherzustellen.
    • Ferner ist sicherstellen, dass PSA und Arbeitsbekleidung regelmäßig gereinigt wird.

    Arbeitszeit- und Pausengestaltung

    • Belegungsdichte von Arbeitsbereichen und gemeinsam genutzten Einrichtungen sind durch Maßnahmen zur zeitlichen Entzerrung (versetzte Arbeits- und Pausenzeiten, ggf. Schichtbetrieb) zu verringern.
    • Bei der Aufstellung von Schichtplänen ist zur weiteren Verringerung innerbetrieblicher Personenkontakte darauf zu achten, möglichst dieselben Personen zu gemeinsamen Schichten einzuteilen (Teambildung).
    • Bei Beginn und Ende der Arbeitszeit ist durch geeignete organisatorische Maßnahmen zu vermeiden, dass es zu einem engen Zusammentreffen mehrerer Beschäftigter kommt.

    Mutterschutz

    • Für schwangere Frauen wurden mit dem Mutterschutzgesetz besondere Schutzvorschriften erlassen, die auch bei bestehender Infektionsgefährdung zu beachten sind.
    • Für nähere Beratung steht der Betriebsärztliche Dienst zur Verfügung ( betriebsarzt@uni-wuerzburg.de).

    Beschäftigte mit erhöhtem Gesundheitsrisiko

    • Mit Beschäftigten, für die eine Ansteckung mit dem Coronavirus ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt (z.B. Leukämie, Diabetes, Lungenerkrankungen, etc.), sind aus Fürsorgegründen in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt die erforderlichen Maßnahmen abzustimmen (z.B. kein Publikumsverkehr, kein Servicezentrum, Tele- und Heimarbeit etc.).
    • Wenn die vom Arzt für notwendig erachteten Maßnahmen nicht umgesetzt werden können, muss der Arzt entscheiden, ob der/die Beschäftigte noch dienst- bzw. arbeitsfähig ist.

    Arbeitsmedizinische Vorsorge und Schutz besonders gefährdeter Personen

    • Beschäftigte können sich individuell vom Betriebsarzt  beraten lassen, auch zu besonderen Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung oder einer individuellen Disposition.
    • Ängste und psychische Belastungen müssen ebenfalls thematisiert werden können (betriebsarzt@uni-wuerzburg.de).

    Mund-Nasen-Bedeckung und Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

    Eine wichtige Maßnahme zur Reduktion des Infektionsrisikos ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Über die bereits angesprochenen Situationen hinaus gilt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung und die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel
    In Umsetzung dieser Regelungen wurde festgelegt, dass innerhalb der Gebäude und Einrichtungen der Universität auf allen Verkehrswegen (Flure, Treppenhäuser, Foyers, Fahrstühle, etc.) die Pflicht zum Tragen  einer medizinischen Maske  besteht.
    Diese kann beim Einnehmen des Arbeitsplatzes abgenommen werden wenn der Abstand zu anderen Personen mind. 1,5m beträgt. Beim Verlassen des Arbeitsplatzes muss die Mund-Nasen-Bedeckung wieder angelegt werden.

    In besonders gefährdeten Arbeitsbereichen kann das Tragen weiterer PSA (Handschuhe, Kittel, Schutzbrille oder Gesichtsschirm) angeordnet werden.

    Die Universität hat betriebliche Regelungen zur raschen Aufklärung von Verdachtsfällen auf eine SARS CoV-2-Erkrankung festgelegt.

    • Insbesondere Fieber, Husten, Atemnot, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen und Gliederschmerzen können Anzeichen für eine Infektion mit dem Coronavirus sein.
    • Beschäftigte mit entsprechenden Symptomen sind aufgefordert, sich zur Abklärung umgehend telefonisch an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) zu wenden.
    • Neben der Kontaktaufnahme zum Arzt kann ggf. auch das zuständige Gesundheitsamt weiterhelfen, bzw. muss je nach ärztlicher Diagnose zusätzlich informiert werden.
    • Darüber hinaus können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität, nicht jedoch deren Haushaltsmitglieder,
      - bei Vorliegen eines klaren dienstlichen Bezugs, also z.B. anstehende Lehrveranstaltungen
      und
      - mit klarer Indikation, also z.B. solche die relevante Zeichen einer COVID-19 Infektion aufweisen oder die über die CoronaApp einen Hinweis erhalten haben
      wegen einer Testung an eine der Universitären Teststellen wenden.

    Temporäre Tele- und Heimarbeit

    Tele- und Heimarbeit wird den Beschäftigten generell auf ihren Wunsch hin ermöglicht, sofern:

    • der Dienstbetrieb aufrechtzuerhalten ist, insbesondere in systemkritischen Bereichen,
    • die technischen Möglichkeiten bestehen
    • und ein geordneter Dienstbetrieb das zulässt.
    • Ein Arbeitsplatz ist telearbeitsfähig, wenn der Zugriff auf E-Mails aus dem Internet per Webaccess möglich ist und die telefonische Erreichbarkeit durch Weiterleitung von dienstlichen Gesprächen auch auf private Mobilgeräte möglich ist.

    Die Arbeit ist so zu organisieren, dass Mehrfachbelegungen von Räumen vermieden bzw. ausreichende Schutzmaßnahmen ergriffen werden (z.B. Mindestabstand, Lüftung, Schutzwände). Sofern dies nicht möglich ist, kann Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeitversetztes Arbeiten oder auch Homeoffice angeboten werden, soweit die betrieblichen Gegebenheiten dies zulassen.

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten in möglichst kleine Arbeitsgruppen eingeteilt werden. Personenkontakte zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen im Betriebsablauf sowie Änderungen dieser Einteilung sind zu vermeiden.

    Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen sollten auch jetzt noch nach Möglichkeit durch die Verwendung von Informationstechnologie ersetzt werden.

    Es ist stets auf ausreichende Handhygiene und in geschlossenen Räumlichkeiten auf ausreichende Belüftung zu achten.

    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann ein zeitlich begrenzter Präsenzabschnitt kombiniert mit einer Telearbeitsphase eine adäquate Lösung bilden.

    Da die Kapazitäten unvermeidlich beschränkt sind, muss ggf. die Vergabe der die Tele- und Heimarbeit ermöglichenden Geräte priorisiert werden.
    Dazu ist folgende Priorisierung durch den jeweiligen Vorgesetzten / die jeweilige Vorgesetzte vorzunehmen:

    1. Beschäftigte, die für den Dienstbetrieb unabdingbare Funktionen innehaben
    2. Beschäftigte in Quarantäne oder Isolation, Eltern, Schwangere
    3. alle anderen Beschäftigten.

    Bei den verbleibenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist darauf zu achten, dass in jedem Büro nur eine Person und auch immer nur dieselbe Person arbeiten soll.

    • Bei Tele- und Heimarbeit ist die für die betroffenen Beschäftigten geltende tägliche Sollarbeitszeit zu erbringen.
    • Die Beschäftigten dokumentieren für sich die erbrachte Arbeitszeit und melden diese monatlich der/dem Vorgesetzten.
    • Die/der Vorgesetzte bestätigt und meldet das Erbringen der Sollarbeitszeit per E-Mail an gleitzeit@uni-wuerzburg.de unter Nennung der Beschäftigungsstelle, des Namens der Beschäftigten und des Datums, an dem Tele- und Heimarbeit durchgeführt wurde.
    • Die Soll-Arbeitszeit wird danach im Referat 4.1 der Zentralverwaltung in die entsprechenden Arbeitszeitkonten eingepflegt.

    Für diese Beschäftigten treffen die jeweiligen Vorgesetzten entsprechend die notwendigen Regelungen, wie z.B. Aufschreibung der im Homeoffice erbrachten Arbeitszeit.

    Für die Tele- und Heimarbeit ist von den Beschäftigten in der Telefonanlage der Universität ab sofort eine Rufumleitung zu externen Rufnummern einzurichten.

    Das Rechenzentrum informiert über Dienstleistungen:

    Heimarbeit in der Coronakrise

    IT-Maßnahmen an der JMU

    11 Goldene Regeln zur Erhöhung der IT-Sicherheit

    Homeoffice für Forschung und Lehre

    • Mögliche Fragen zur Tele- und Heimarbeit sind von den Beschäftigten direkt an ihre/n Vorgesetzte/n zu richten.
    • Vorgesetzte sammeln offene Fragen und richten diese bitte gebündelt an personal@uni-wuerzburg.de.

    Die Gesunden Hochschule hat Tipps zusammengestellt, wie Sie im Home-Office gut für sich sorgen:

    Kleine Hilfen für herausfordernde Zeiten

    Empfehlungen für die Familie

    Betreuung von Kindern

    Diese Regelung für Beschäftigte gilt bei Schließung von Betreuungseinrichtungen oder Schulen.

    Fragen zu den folgenden Regelungen sind an das Servicezentrum Personal unter personal@uni-wuerzburg.de zu richten.

    • Bei der Kinderbetreuung aufgrund der Schließung von Betreuungseinrichtungen gilt es zunächst zu prüfen, ob eine Tele- oder Heimarbeit neben der Kinderbetreuung möglich ist.
    • Eine Freistellung vom Dienst kann nur gewährt werden, wenn der Beschäftigte trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten keine Betreuung sicherstellen kann. Nicht erforderlich ist, dass Personen über 60 Jahre um die Übernahme der Betreuung gebeten werden.
    • Ein tatsächlicher Betreuungsbedarf ist erforderlich. Dieser liegt – sofern keine anderen Betreuungspersonen verfügbar sind - bei Kindern unter 14 Jahren als vor. Bei älteren Kindern ist ein eventueller Betreuungsbedarf schriftlich zu begründen.

    Was passiert, wenn mein Kind krank ist?

    • Arbeits- bzw. Dienstbefreiung wird in diesen Fällen nach den gesetzlichen, tarifrechtlichen bzw. dienstrechtlichen Vorschriften gewährt.
    • Die Pflicht zur Vorlage eines Attests gilt weiterhin. Sofern die Beibringung eines solchen Attests nicht möglich ist, ist eine diesbezügliche dienstliche Erklärung des/der Beschäftigten ausreichend.
    • Der/Die Beschäftigte ist verpflichtet, sich um die Nachreichung eines entsprechenden Attestes zu bemühen.

    Wie ist die Regelung in den Schulferien für schulpflichtige Kinder?

    • Während der Schulferien kann grundsätzlich keine Arbeits- bzw. Dienstbefreiung gewährt werden.
    • Zur Betreuung schulpflichtiger Kinder kommt vorrangig Urlaub, Gutzeitabbau bei Beschäftigten in der Gleitzeit oder Arbeits- und Dienstbefreiung unter Wegfall des Entgelts in Betracht.

    Darf ich mein Kind zur Arbeit mitnehmen?

    • Nein. Den Beschäftigten ist es untersagt, Kinder an die Dienststelle mitzubringen. Eine Kinderbetreuung am Arbeitsplatz ist nicht möglich.

    Weitere personalrelevante Hinweise

    1. Folgende Regelungen gelten in den Einrichtungen der Universität Würzburg für schwangere Beschäftigte:

    • Für schwangere Frauen wurden mit dem Mutterschutzgesetz besondere Schutzvorschriften erlassen, die auch bei bestehender Infektionsgefährdung zu beachten sind.
    • Sofern eine Tätigkeit der Schwangeren in Tele- und Heimarbeit möglich ist, soll dies präferenziell wahrgenommen werden.
    • Es wird gebeten, die Hinweise zur temporären Tele- und Heimarbeit zu beachten.
    • Beim Auftreten einer COVID-19-Erkrankung in der Einrichtung, in der die Schwangere tätig ist, besteht ein betriebliches Beschäftigungsverbot über 14 vollendete Tage nach dem letzten Erkrankungsfall.
    • Weiterhin wird aufgrund des bisherigen Verlaufs von COVID-19 in der Regel für schwangere Frauen, die Tätigkeiten mit Personenkontakt oder Tätigkeiten mit Publikumskontakt durchführen, ein betriebliches Beschäftigungsverbot unabhängig vom Auftreten einer COVID-19-Erkrankung im Betrieb notwendig werden.
    • Eine Beschäftigung einer schwangeren Frau an ihrem Arbeitsplatz soll nur erfolgen, wenn durch Schutzmaßnahmen sichergestellt ist, dass die schwangere Frau am Arbeitsplatz keinem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt ist, als die Allgemeinbevölkerung (z. B. kein Arbeitsplatz in einem Großraumbüro oder mit Publikumsverkehr, kein Kontakt zu einer größeren Zahl von Kollegen). Die Beurteilung im Einzelfall obliegt dem Vorgesetzten, der sich durch die Mitarbeiter der Stabsstelle Arbeits-, Gesundheits-, Tier- und Umweltschutz beraten lassen kann.

      Infektionsrisiken sollen nach folgenden Kriterien beurteilt werden:
      • Wie ist das regionale bzw. lokale Infektionsgeschehen?
      • Kann zu anderen Personen ein Mindestabstand von 1,5m eingehalten werden?
      • Sind Lage, Größe und Lüftungsverhältnisse am Arbeitsplatz eher ungünstig?
      • Wie stellen sich Art und Häufigkeit der Kontakte und die Zusammensetzung der Personengruppe dar (unter Berücksichtigung, dass die Gefährdung mit der Anzahl der Kontakte bzw. der Anzahl verschiedener Kontakte zunimmt und bei Patientenkontakt oder Kontakt mit Personen, die Patientenkontakt haben, unabhängig von der Anzahl dieser Kontakte eine Gefährdung besteht oder bestehen kann)?
      • Ist ein Gesichtskontakt („face-to-face“), z. B. im Rahmen eines persönlichen Gesprächs, unvermeidbar und dauert länger als 15 Minuten?
      • Besteht Umgang mit an den Atemwegen erkrankten oder krankheitsverdächtigen Personen?

    Sprechen Vorgesetzte betriebliche Beschäftigungs- bzw. Betretungsverbote gegenüber Schwangeren aus, müssen sie unverzüglich den Gesundheitsschutz der Universität unter gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de, sowie die Personalabteilung unter personal@uni-wuerzburg.de informieren.

    2. Für stillende Frauen wird ein betriebliches Beschäftigungsverbot nicht als erforderlich angesehen.

    • Tele- und Heimarbeit und subsidiäre Freistellung vom Dienst, unter Fortzahlung des Entgelts, werden auch gewährt, wenn dies zur Betreuung eines pflegebedürftigen Angehörigen zwingend notwendig ist.
    • Dies gilt vor allem, wenn die Angehörigen nicht zuhause gepflegt werden.

    • Mit Beschäftigten, für die eine Ansteckung mit dem Coronavirus ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt (z.B. Leukämie, Diabetes, Lungenerkrankungen, etc.), sind aus Fürsorgegründen in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt die erforderlichen Maßnahmen abzustimmen (z.B. kein Publikumsverkehr, kein Servicezentrum, Tele- und Heimarbeit etc.).
    • Wenn die vom Arzt für notwendig erachteten Maßnahmen nicht umgesetzt werden können, muss der Arzt entscheiden, ob der/die Beschäftigte noch dienst- bzw. arbeitsfähig ist.
    • Für Angehörige von diesen Personen gelten keine besonderen Regelungen, sofern es sich nicht um pflegebedürftige Angehörige handelt.

    Veranstaltungen und Besprechungen

    Eine öffentliche Veranstaltung

    Dem Veranstalter wissenschaftlicher und kultureller Veranstaltungen wird empfohlen, in Abstimmung mit der Stabsstelle für Gesundheitsschutz (gesundheitsschutz.corona@uniwuerzburg.de) ein individuelles Hygienekonzept zu erstellen, das insbesondere Maßnahmen zur Bereitstellung von Desinfektionsmitteln und zur Vermeidung unnötiger Kontakte vorsieht, sofern an der Veranstaltungen 100 Personen und mehr teilnehmen.

    Nicht unter diese Kategorie fallen z.B. der Arbeitsplatz und der normale Ausbildungsbetrieb.

    • Für Besprechungen mit mehreren Teilnehmenden wird empfohlen zu prüfen, ob eine Alternative per Telefon- oder Videokonferenz (DFNConf) möglich ist.
    • Besprechungsräume müssen ausreichend Platz für Distanzhaltung bieten (Mindestabstand von 1,5 m) und technisch be- und entlüftet sein bzw. regelmäßig gelüftet werden (Stoßlüften).
    • Bei Verlassen des Platzes muss eine Maske getragen werden
    • Die allgemeinen Hygieneregelungen  sind einzuhalten.
    • Personen mit Erkältungssymptomen werden gebeten, auf eine Teilnahme an Besprechungen in Präsenzform zu verzichten.

    Offene Fragen sind mit der Stabstelle Gesundheitsschutz unter gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de abzustimmen.