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    Hinweise für Beschäftigte

    Um die Folgen der Corona-Pandemie soweit wie möglich eindämmen und Infektionsketten wirksam unterbrechen zu können, sind diverse Verhaltensregeln und spezifische Corona-Arbeitsschutzmaßnahmen zu beachten. Die rechtlichen Vorgaben und Richtlinien dazu werden durch den Bund und die Bundesländer festgelegt. Bei ansteigenden Infektionszahlen müssen nun auch die Kommunen mit „Allgemeinverfügungen“ zum Vollzug des Infektionsschutzrechts reagieren. Nur durch solche regional und zeitlich begrenzten Maßnahmen kann spezifisch reagiert und ein umfassenderer Lockdown so lange wie möglich verhindert werden.

    Der Katalog an Regularien ist inzwischen so umfassend und ändert sich in so kurzen Zeitabständen, dass auf den nachfolgenden Seiten nur noch die generellen Grundsätze dargelegt werden können.

    Eine Jede/ein Jeder ist gehalten, sich selbst bei den einschlägigen Stellen zu informieren und sich insbesondere bei geplanten Reisen oder Besucherempfängen nach den jeweiligen Bundesländer-spezifischen und kommunalen Bestimmungen zu erkundigen.

    Stand 29.09.2021 Update: 3G-Regeln

    Aktuelle Risikobewertung

    Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die Atemwegserkrankung Sars-CoV-2 ist ein sich dynamisch entwickelndes Szenario und wird vom Robert Koch-Institut (RKI) und dem Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) kontinuierlich eingeschätzt.

    Zur aktuellen Risikobewertung des RKI

    Weitere Informationen

    Teilnahme am Dienst

    Bis auf Weiteres gelten folgende Anweisungen für Beschäftigte an der Universität Würzburg.
    Beschäftigte sind: Beamte und Arbeitnehmer; die Anweisungen gelten auch für Lehrbeauftragte und Gastdozierende.

    Beschäftigte, die Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme aufweisen, die auf Corona-Virus Infektion zurückzuführen sein könnten, oder die Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten hatten, werden dringend gebeten, sich zur Abklärung umgehend telefonisch an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) zu wenden. Weitere Infos unter "Kontaktfälle".

    Es gelten die arbeitsvertraglichen Vereinbarungen.

    Positiv auf Corona getestete Beschäftigte

    • Wie bei jeder Erkrankung sind in der Regel auch bei einer Coronavirus-Infektion Beamte dienstunfähig und Arbeitnehmer arbeitsunfähig erkrankt. Bei besonders milden Verläufen müssen Beschäftigte wie bei einer Quarantäne primär Telearbeit wahrnehmen, soweit sie nicht dienst- oder arbeitsunfähig sind.
    • Bei dienstunfähigen Beamten wird die Besoldung weiter gewährt.
    • Arbeitsunfähige Arbeitnehmer erhalten für 6 Wochen Lohnfortzahlung.
    • Die Meldung des zuständigen Gesundheitsamtes ersetzt nicht eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Ein generelles Absehen von einer Pflicht zur Vorlage eines solchen Attests ist nicht möglich. Sofern die Beibringung eines solchen nicht möglich ist, ist eine diesbezügliche dienstliche Erklärung des/der Beschäftigten ausreichend. Der/die Beschäftigte ist jedoch verpflichtet, sich um die Nachreichung eines entsprechenden Attests zu bemühen.
    1. Sonstige Erkrankungsfälle
    • Grundsätzlich gelten bei sonstigen Erkrankungsfällen die allgemeinen ge-setzlichen Regelungen sowie die individuellen Regularien der Dienststelle zur Arbeits- bzw. Dienstunfähigkeit.
    • Beschäftigte mit Symptomen einer akuten, übertragbaren Krankheit dürfen nicht zum Dienst erscheinen. Dies gilt vor allem bei den folgenden, für COVID-19 typischen Krankheitszeichen: Fieber, Husten, Luftnot, Verlust des Geschmacks- / Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen und Glieder-schmerzen. Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlichem Husten) dürfen Beschäftigte erst zum Dienst erscheinen, wenn nach mindestens 24 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde. Gleichwohl ist insbesondere in diesen Fällen – soweit möglich – Tele- oder Heimarbeit zu leisten.
    • Sofern dies nicht möglich ist, ist zwingend auf die Einhaltung der allgemeinen Verhaltensregeln im beruflichen Umfeld (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/wie-verhalte-ich-mich/im-beruflichen-umfeld.html) sowie auf die Beachtung der von der Dienststelle erarbeiteten Maßnahmen zu achten, um ein Infektionsrisiko für die übrigen Beschäftigten auszuschließen. In Zweifelsfällen, hat ein Arzt darüber zu entscheiden, inwieweit der Beschäftigte arbeits- bzw. dienstfähig ist und zum Dienst erscheinen darf.

     

    Beschäftigte, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland einreisen:

    • Bei Reisen ins Ausland sollen stets die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes  berücksichtigt werden; Dienstreisen ins Ausland, insbesondere in Risikogebiete (s.u.), werden nur genehmigt, wenn ein zwingender Grund vorliegt. Die Maßnahmen, die bei der Wiedereinreise nach Deutschland beachtet werden müssen, werden in der Coronavirus-Einreiseverordnung  geregelt.
    • Beschäftigte, die aus Risikogebieten nach Deutschland einreisen, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung zu begeben und sich für einen Zeitraum von 10 Tagen dort in häuslicher Absonderung aufzuhalten. Sie sind zudem verpflichtet, unverzüglich die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde (Rathaus, Gemeindeverwaltung, Landratsamt) über ihre Einreise aus dem Ausland zu informieren. Diese Verpflichtung ist durch eine digitale Einreiseanmeldung auf einem amtlich vorgegebenen Onlineformular zu erfüllen.
    • Aufgrund der Coronavirus-Einreiseverordnung   sind Einreisende aus Risikogebieten verpflichtet, sich innerhalb von 48 Stunden ab der Einreise einem Corona-Test zu unterziehen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn bereits ein Ergebnis einer anerkannten molekularbiologische Testung vorliegt. Diese Testung darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein. Das Ergebnis der Testung ist unverzüglich spätestens innerhalb von 72 Stunden nach der Enreise der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde (Rathaus, Gemeindeverwaltung, Landratsamt) vorzulegen.
    • Die Pflicht zur Absonderung (häusliche Quarantäne) endet nach § 4 der  Coronavirus-Einreiseverordnung vorzeitig, frühestens jedoch ab dem fünften Tag nach der Einreise, wenn man über eine negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus auf Papier oder in einem elektronischen Dokument verfügt und man dieses auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich vorlegt. Das negative Testergebnis muss sich auf eine Testung stützen, die frühestens fünf Tage nach der Einreise nach Deutschland vorgenommen wurde.

    • Die Festlegung, welche Länder als Risikogebiete ausgewiesen werden, erfolgt durch das Robert-Koch-Institut. Die aktuelle Liste der Risikogebiete finden Sie hier. Diese Liste wird ständig überarbeitet.

    • Inwieweit Ausnahmeregelungen zur EQV in Betracht kommen, ist mit dem Gesundheitsschutz gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de  zu klären.

    • Beschäftigte, die aus privaten Gründen ins Ausland reisen und für die bereits im Zeitpunkt des Reiseantritts nach der EQV feststeht, dass im Anschluss eine Quarantäne notwendig wird, müssen beachten, dass die beantragte Urlaubzeit die Quarantänezeit beinhalten muss. Dies gilt nicht, wenn

    1. Die Reise in einem Zeitpunkt gebucht wurde, in dem noch keine Quarantäne nach der EQV vorgesehen war und ab dem Zeitpunkt des Bekanntwerdens der Quarantänenotwendigkeit nicht mehr kostenlos storniert werden konnte.
    2. Die Reise zur Betreuung eigener minderjähriger Kinder, zur aus medizinischen Gründen notwendigen Hilfe für Angehörige bzw. zur Begleitung sterbender Angehöriger i.S.v. Art. 20 Abs. 5 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes notwendig ist.
    3. Die Reise zum Schutz eigenen Eigentums (z.B. Maßnahmen nach Einbruch oder wetterbedingte Beschädigungen) notwendig ist.

    Für den Fall, dass eine Quarantäne/Isolation zu absolvieren ist, gilt:

    1. Beschäftigte, die keine Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme aufweisen, sind verpflichtet:

    • nach der Rückkehr aus dem Risikogebiet umgehend ihre Vorgesetzten über den Eintritt in die Absonderung zu informieren
    • und den Gesundheitsschutz der Universität Würzburg über gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de darüber zu informieren.
    • für sie ist ein Ausschluss von der Arbeit bzw. vom Dienst derzeit nicht geboten.
    • mit den Vorgesetzten ist zu klären, inwieweit in der Quarantänezeit Telearbeit geleistet werden kann. Arbeitsumfang und Arbeitsinhalte sind dabei zu besprechen.
    • besteht keine Möglichkeit der Telearbeit, wird Freistellung vom Dienst unter Fortzahlung der Bezüge gewährt. Soweit es sich um eine private Reise gehandelt hat und keine der oben genannten Ausnahmen greift, kann keine Freistellung gewährt werden. Hier verbleibt nur die Beantragung von Erholungsurlaub oder Urlaub unter Wegfall der Vergütung.

    2. Beschäftigte, die unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme zeigen, sind verpflichtet:

    • sich nach der Rückkehr umgehend telefonisch an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) zu wenden.
    • sofern eine Krankmeldung vorliegt, ist diese wie üblich über die vorgesetzte Dienststelle bei der Personalabteilung einzureichen.
    • sofern wegen eines Verdachts auf Corona-Infektion Quarantäne angeordnet wurde, ist der Anordnungsbeleg des Gesundheitsamtes ebenfalls über die vorgesetzte Dienststelle bei der Personalabteilung einzureichen. Der Grund für die Anordnung der Quarantäne unterliegt der ärztlichen/amtlichen Schweigepflicht.
    • der Anordnungsbeleg des Gesundheitsamtes ersetzt nicht das ärztliche Attest über eine Dienst- bzw. Arbeitsunfähigkeit (siehe unter 1).
    • im Falle einer angeordneten Quarantäne informieren Vorgesetzte umgehend den Gesundheitsschutz der Universität Würzburg über gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de.
    • Beschäftigte werden gebeten, auf freiwilliger Basis gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de zu informieren, wenn eine Corona-Infektion vorliegt.

    Allgemeine Hinweise für Aufenthalte im Ausland:

    Beschäftigte, die sich derzeit im Ausland aufhalten und Fragen zu einer möglichen Rückkehr haben, wenden sich bitte an die Deutsche Botschaft.

    1. Beschäftigte, die unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme zeigen und in den letzten vierzehn Tagen vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten hatten:

    • diese Beschäftigten sind verpflichtet, sich umgehend telefonisch an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) zu wenden.
    • zudem müssen sie umgehend das für sie zuständige Gesundheitsamt kontaktieren. Dies muss bei Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.
    • sofern eine Krankmeldung vorliegt, ist diese wie üblich über die vorgesetzte Dienststelle bei der Personalabteilung einzureichen.
    • sofern wegen eines Verdachts auf Corona-Infektion Quarantäne angeordnet wurde, ist der Anordnungsbeleg des Gesundheitsamtes ebenfalls über die vorgesetzte Dienststelle bei der Personalabteilung einzureichen. Der Grund für die Anordnung der Quarantäne unterliegt der ärztlichen/amtlichen Schweigepflicht.
    • diese Beschäftigten sind von den Vorgesetzten als dienst- bzw. arbeitsunfähig zu behandeln und dürfen nicht zum Dienst erscheinen.
    • im Falle einer amtlich angeordneten Quarantäne informieren Vorgesetzte umgehend den Gesundheitsschutz der Universität Würzburg über gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de.
    • bestätigt sich der Verdacht auf Corona-Infektion, werden Beschäftigte gebeten, dies auf freiwilliger Basis der Universität Würzburg unter gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de zu melden.

    2. Beschäftigte, die keine Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme aufweisen und wissentlich Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten hatten:

    • diese Beschäftigten haben umgehend das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Anordnungen/Empfehlungen des Gesundheitsamtes sind umzusetzen.
    • wird ein durch das Gesundeitsamt oder sonst zuständigen Behörde angeordneter Corona-Test vorgenommen, sind die Beschäftigten bis zum Vorliegen der Ergebnisse entweder als dienst- bzw. arbeitsunfähig anzusehen oder die Arbeitsleistung –soweit möglich- durch die Getesteten in Telearbeit zu erbringen; für diesen Zeitraum dürfen sie die Universität Würzburg nicht betreten.
    • Beschäftigte sind verpflichtet, ihre Vorgesetzten über diesen Verdachtsfall zu informieren.
    • Vorgesetzte informieren umgehend den Gesundheitsschutz der Universität Würzburg über diesen Verdachtsfall über gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de.
    • erfolgt kein Test, ist der Beschäftigte dienst- bzw. arbeitsfähig. Soweit dies dienstlich möglich ist, wird durch den Vorgesetzten Tele- oder Heimarbeit angeordnet. Hierbei sind Arbeitsumfang und Arbeitsinhalte, die von zuhause aus erledigt werden können, zu besprechen. Sofern die Arbeit im Homeoffice nicht möglich ist, ist sie an der Dienststelle zu erbringen.
    • bestätigt sich der Verdacht auf Corona-Infektion, werden Beschäftigte gebeten, dies auf freiwilliger Basis der Universität Würzburg unter gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de zu melden.

    3. Beschäftigte mit Kontakt zu einem „bloßen“ Verdachtsfall:

    Als Verdachtsfall gilt eine Person, bei der es (noch) keine Bestätigung einer Infektion gibt.

    • Ist der Beschäftigte symptomfrei, ist der Beschäftigte dienst- bzw. arbeitsfähig.
    • Das gilt erst recht für sämtliche weiteren Kontakt-Kontakt-Fälle. 

    4. Beschäftigte, deren direkte Bezugspersonen auf Anordnung vom Gesundheitsamt oder von deren Arbeitgeber im Home-Office arbeiten müssen:

    • Diese Beschäftigten der Universität sind zur Dienstleistung verpflichtet.

    Werden Beschäftigte durch Anordnung des Gesundheitsamtes im Inland unter Quarantäne gestellt und können deshalb nicht zum Dienst / zur Arbeit erscheinen, ist wie folgt zu verfahren:

    • Beschäftigte müssen primär Tele- oder Heimarbeit wahrnehmen, sofern sie dienst- bzw. arbeitsfähig sind.
    • eine Freistellung vom Dienst (unter Fortzahlung der Bezüge) ist nur zu gewähren, wenn keine Telearbeitsmöglichkeit zur Verfügung besteht.
    • diese Beschäftigten sind verpflichtet, die oder den Vorgesetzten über die angeordnete Quarantäne zu informieren. Der Anordnungsbeleg des Gesundheitsamtes ist bei der Personalabteilung einzureichen.
    • Vorgesetzte informieren umgehend den Gesundheitsschutz der Universität Würzburg über die angeordnete Quarantäne über gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de.

    Beschäftige, die sich im Ausland aufhalten, aber aufgrund sicherheitsbehördlicher Anordnungen im Sinne von Quarantänemaßnahmen nicht mehr nach Deutschland zurückkehren können, werden vom Dienst freigestellt, und zwar unter vollständigem Verzicht auf die Nacharbeitung der versäumten Arbeitszeit.

    • Diese Beschäftigten sind verpflichtet, die oder den Vorgesetzten zu informieren.
    • Vorgesetzte informieren umgehend den Gesundheitsschutz der Universität Würzburg über gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de, sowie die Personalabteilung.
    • Sind Beschäftigte im Urlaub von Quarantäne-Maßnahmen betroffen, wird der Urlaub ab diesem Zeitpunkt abgebrochen und durch eine Freistellung vom Dienst „ersetzt“.

    Bei Beschäftigten, die sich im Ausland aufhalten, aber aufgrund sicherheitsbehördlicher Anordnungen keine Möglichkeit zur Heimreise (Quarantänemaßnahmen etc.) haben, wird der Urlaub ab diesem Zeitpunkt abgebrochen und unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit durch eine Freistellung vom Dienst ersetzt.

    Arbeitsschutz Standard: Schutz vor Infektion mit SARS-CoV-2

    Zur Konkretisierung der Anforderungen des Arbeitsschutzrechts während der Corona-Pandemie (insbesondere der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung) hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein Maßnahmenkonzept als  SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel herausgegeben. Damit wird das Ziel verfolgt,  durch die Unterbrechung der Infektionsketten die Bevölkerung zu schützen, die Gesundheit zu sichern und zugleich einen mittelfristig andauernden Zustand flacher Infektionskurven herzustellen. Aufgrund der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde festgelegt, dass innerhalb der Gebäude und Einrichtungen der Universität auf allen Verkehrswegen (Flure, Treppenhäuser, Foyers, Fahrstühle etc.) die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske besteht.
    Sie kann beim Einnehmen des Arbeitsplatzes abgenommen werden, sofern der Abstand von 1,5 m zu anderen Peronen eingehalten wird. Beim Verlassen des Arbeitsplatzes muss der Mund-Nase-Schutz wieder angelegt werden.

    In Ausgestaltung dieser Maßnahmenkonzepte werden für die Julius-Maximilians-Universität Würzburg folgende Regelungen besonders betont:

    In jeglichen Situationen des Universitätsbetriebes gelten die allgemeinen Verhaltensregeln zur Vermeidung der Übertragung einer Infektion. Jede/Jeder wird angehalten, wo immer möglich zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und auf ausreichende Handhygiene zu achten.

    • Beschäftigte mit Symptomen einer akuten, übertragbaren Krankheit dürfen nicht zum Dienst erscheinen. Dies gilt vor allem bei den folgenden, für COVID-19 typischen Krankheitszeichen: Fieber, Husten, Luftnot, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen und Gliederschmerzen.
    • Bei leichten, neu aufgetretenen Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlichem Husten) dürfen Beschäftigte erst zum Dienst erscheinen, wenn nach mindestens 24 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde. Während der Zeit ist in diesen Fällen – soweit möglich – Tele- oder Heimarbeit zu leisten.
    • Die notwendige Arbeit vor Ort ist so zu organisieren (z. B. durch Nutzung freier Raumkapazitäten), dass Mehrfachbelegungen von Räumen vermieden werden bzw. ausreichende Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
    • Wo zwei und mehr Personen zusammenkommen, ist zwischen ihnen ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
    • Wo der Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m durch Maßnahmen der Arbeitsorganisation permanent nicht einzuhalten ist, müssen alternative Schutzmaßnahmen zur Reduktion von Nahkontakten ergriffen werden:
      1. Transparente Abtrennungen (z.B. aus Plexiglas oder Folie) sind bei Publikumsverkehr (z.B. an Informations- und Ausleihschaltern) und möglichst auch zur Abtrennung der Arbeitsplätze mit nicht gegebenem Schutzabstand zu installieren. Diese Abtrennungen müssen bei Sitzarbeitsplätzen eine Höhe von 1,5m, bei Steharbeitsplätzen von 2m über dem Boden erreichen.
      2. Wenn weder Mindestabstand noch Trennung durch Barrieren möglich sind, ist von allen anwesenden Personen Mund-Nase-Schutz (medizinische Maske) zu tragen.
      3. Innerhalb der Gebäude und Einrichtungen der Universität besteht auf allen Verkehrswegen (Flure, Treppenhäuser, Foyers, Fahrstühle etc.) die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes.(medizinische Maske). Sie kann beim Einnehmen des Arbeitsplatzes abgenommen werden, sofern dort der Mindestabstand von 1,5m zu den Nachbarplätzen sicher eingehalten werden kann. Beim Verlassen des Arbeitsplatzes muss die Mund-Nase-Schutz wieder angelegt werden.
    • Alle Möglichkeiten den Beschäftigten Homeoffice anzubieten, soll ausgeschöpft werden, um die Zahl der gleichzeitig im Betrieb anwesenden Beschäftigten zu reduzieren und die Einhaltung von Abstandsregeln zu unterstützen. Dies gilt insbesondere, wenn Arbeitsräume ansonsten von mehreren Beschäftigten bei Nichteinhaltung der Abstandsregel genutzt werden müssten.
    • Hust- und Niesetikette (Mund und Nase in der Armbeuge verbergen, oder Taschentuch verwenden, Einmaltaschentücher sofort entsorgen) sind strikt zu beachten.
    • Händehygiene muss durch häufiges Händewaschen mit Seife für 20-30 Sekunden aufrechterhalten werden, falls nicht verfügbar Händedesinfektion.
    • Die Berührung von Augen, Nase und Mund soll vermieden werden.
    • Der Publikumsverkehr ist bis auf weiteres ausgesetzt. Beratung, Auskünfte und Informationen werden nur noch telefonisch oder per E-Mail gegeben.

    Es besteht Maskenpflicht

    • insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen in sämtlichen Dienstgebäuden. Am Arbeitsplatz, sowie bei Präsenzveranstaltungen, bei Besprechungen und Versammlungen, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Dies gilt auch für Lehrende und Aufsichtspersonen der Präsenzveranstaltungen. Es sind mindestens medizinische Masken zu tragen.
    • bei Arbeiten in mehrfach belegten Büros, in Vorzimmern und im Fahrdienst, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann; dies gilt auch beim Vorhandensein von Abtrennungen.
    • auch für Besucherinnen und Besucher.

    Speziellere Regelungen nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der jeweils aktuellen Fassung z.B. für Sport, Musik und Prüfungen bleiben von diesen Regelungen unberührt. Ebenso verschärfende Regelungen, die bei örtlich erhöhter Infektionsgefahr weiter angeordnet werden.

    Gemäß der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung tritt bei einer 7-Tage-Inzidenz über 35 die 3G-Regel für den Zugang zu geschlossenen Räumen der Universität Würzburg in Kraft. Somit müssen alle Personen nachweisen können, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Bei Präsenzveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen gilt dies unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz.

    Ausgenommen von der Nachweispflicht sind für den Universitätsbetrieb oder die Durchführung von Veranstaltungen nötige berufliche oder gemeinwohldienliche ehrenamtliche Tätigkeiten. Dazu gehören nicht nur entsprechende Tätigkeiten von Beschäftigten der Universität, sondern auch von Lehrbeauftragten. Für die Überprüfung der 3G-Merkmale werden regelmäßig, engmaschig und konsequent Stichprobenkontrollen durchgeführt. 

    Gemäß der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung tritt bei einer 7-Tage-Inzidenz über 35 die 3G-Regel für den Zugang zu geschlossenen Räumen der Universität Würzburg in Kraft. Somit müssen alle Personen nachweisen können, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Bei Präsenzveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen gilt dies unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz.

    Ausgenommen von der Nachweispflicht sind für den Universitätsbetrieb oder die Durchführung von Veranstaltungen nötige berufliche oder gemeinwohldienliche ehrenamtliche Tätigkeiten. Dazu gehören nicht nur entsprechende Tätigkeiten von Beschäftigten der Universität, sondern auch von Lehrbeauftragten. Für die Überprüfung der 3G-Merkmale werden regelmäßig, engmaschig und konsequent Stichprobenkontrollen durchgeführt. 

    Den Beschäftigten in Präsenzarbeit werden kostenlose Selbsttests von der Universität zur Verfügung
    gestellt. Die dafür notwendigen Testkits sind eingetroffen und werden aktuell über das Servicezentrum Technischer
    Betrieb verteilt. 

    Das Angebot für kostenlose Selbsttests gilt für Beschäftigte in Präsenzarbeit, unabhängig vom Umfang der
    Präsenzarbeit. Beschäftigte, die ihre Tätigkeit ausschließlich im Homeoffice durchführen, können sich über das
    bereits bestehende universitätsunabhängige Angebot (Bürgertest) testen lassen. Bei engem Kontakt während der Arbeitszeit
    werden zwei Selbsttests pro Woche empfohlen.

    Die Testungen sollen morgens zuhause, vor Aufnahme der Tätigkeit eigenständig durchgeführt werden. Weitere
    Angaben zur Durchführung der Testungen sowie zur Entsorgung sind auf der Corona-Homepage
    (https://www.uni-wuerzburg.de/corona/formulare) hinterlegt. Dort finden sich auch Anleitungsvideos der Hersteller
    sowie die Gebrauchsanweisung zur Durchführung der Tests.

    Bei einem positiven Testergebnis muss sich die/der Beschäftigte unverzüglich in häusliche Absonderung begeben und einen PCR-Test durchführen lassen (über Ärztinnen/Ärzte, lokale Testzentren, 116117, Gesundheitsamt). Über das positive Testergebnis ist eine Meldung an den jeweiligen Dienstvorgesetzten sowie an gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de abzugeben.

    Wenn das Testergebnis negativ ist, bedeuter dies, dass sie wahrscheinlich nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Allerdings kann ein negativer Selbst-/Schnelltest keine Garantie liefern. Deshalb ist es wichtig trotzdem die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin zu beachten.

    Sicherstellung ausreichender Schutzabstände

    • Unter den Sicherheitsmaßnahmen zur Infektionsvermeidung steht die Abstandsregel (Abstand zur nächsten Person zumindest 1,5 m) an erster Stelle. Maßgeblich ist dabei der Abstand zwischen den Körperoberflächen. Bei der Planung/Bemessung von Sitzplatzabständen soll ein Abstand von mindestens 2 m (Körpermitte zu Körpermitte) zugrunde gelegt werden. Bei längerem Kontakt ist ein größerer Abstand empfehlenswert (über 2 m).
    • Beschäftigte und Besucher sind auf diese Abstandsregel durch Aufstellen von Hinweisschildern oder durch andere geeignete Maßnahmen hinzuweisen. Räume, Arbeitsbereiche und Arbeitsplätze sind so einzurichten, dass mit ausreichend Abstand gearbeitet und Überschneidungen von Wegen vermieden werden können. Bei Publikumsverkehr sind, soweit möglich, transparente Abtrennungen an Theken oder Übergabestationen zu installieren; der Publikumsverkehr selbst ist so weit wie möglich zu reduzieren.
    • Die Wegeführung zur Abstandhaltung z.B. in Wartebereichen und beim Ein- und Auslass ist durch mobile Barrieren/Abtrennungen, Bandabsperrungen oder auf den Boden aufgeklebten Wegstreckenbegrenzungen mit Richtungspfeil zu kennzeichnen. Begegnungen und Kreuzungen der Wegeführung sind wo immer möglich zu vermeiden; ideal sind Einbahnstraßen- bzw. Kreisverkehr-Lösungen, am besten mit getrennten Ein- und Ausgängen.
    • Die Nutzung von Verkehrswegen (u.a. Treppen, Türen, Aufzüge) ist so anzupassen, dass ausreichender Abstand eingehalten werden kann. Wo erfahrungsgemäß Personenansammlungen entstehen (Bibliothek, Registratur, Poststellen, Werkzeug- und Materialausgaben, Aufzüge etc.), sollen Schutzabstände der Stehflächen z.B. mit Klebeband markiert werden.
    • Beschilderungen und Verhaltensanweisungen sollten auch in englischer Sprache zur Verfügung stehen.

    Sanitärräume

    Auch in Sanitärräumen (Toiletten, Umkleide- und Waschräume) gilt die Abstandregel, die z.B. durch entsprechende Kennzeichnung auf dem Fußboden und an den Kabinen verdeutlicht werden kann. Bei beengten Verhältnissen ist sicherzustellen, dass jeweils nur eine Person einen solchen Bereich betreten kann.

    • Die Verwendung von Föns oder Warmlufttrocknern für die Hände soll vermieden werden.
    • Sanitärräume müssen arbeitstäglich mindestens einmal gereinigt werden.

    Pausenräume

    • In Pausenräumen ist, vorgegeben durch die Einrichtung und durch Markierungen, ausreichender Abstand sicherzustellen. Können Abstände und überschneidungsfreie Wege nicht sichergestellt werden, muss die Schließung der betreffenden Einrichtung erwogen werden.
    • Kleinere Pausenräume (z.B. „Teeküchen“), in denen der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann, dürfen nicht gemeinschaftlich genutzt werden, sondern nur nacheinander und mit Mund-Nasen-Schutz, insbesondere bei innenliegenden Räumen mit eingeschränkter Lüftungsoption. Wer Pausen im Freien verbringt, vermeidet solche Risiken und tut ein Übriges für seine Gesundheit.
    • Gemeinsam genutzte Geräte (Kaffeemaschine, Kühlschranktürgriff usw.) sind mehrfach täglich zu reinigen.

    Lüftung

    In allen Räumen der Universität ist für einen regelmäßigen Luftaustausch zu sorgen. Dabei gilt die verbindliche Empfehlung für den zeitlichen Abstand zum Lüften z.B. für Büroräume nach 60 Minuten und für Besprechungsräume nach 20 Minuten. Bei der Mindestdauer der Stoßlüftung ist von folgenden Orientierungswerten auszugehen: Sommer bis zu 10 Minuten, Frühling/Herbst 5 Minuten, Winter 3 Minuten. Die Regelungen für Veranstaltungsräume der Universität können dem Lüftungskonzept entnommen werden (https://www.uni-wuerzburg.de/corona/formulare).

    Veranstaltungen, Versammlungen, Besprechungen und Dienstreisen

    • Dienstreisen ins In- und Ausland dürfen nur genehmigt werden, wenn sie dringend notwendig sind. Bei Auslandsreisen sind die jeweiligen Quarantänebestimmungen zu beachten. Nach Möglichkeit sind Video- und Telefonkonferenzen durchzuführen.
    • Besprechungen sind auf das für die Erfüllung der Arbeitsaufgabe notwendige Maß zu beschränken. Auch hier sind nach Möglichkeit Video- und Telefonkonferenzen durchzuführen.
    • Bei der Abhaltung von Besprechungen im Rahmen des unmittelbaren Dienstbetriebs, z.B. Sitzungen, Gremien und Ausschüsse, sind die Verhaltensregeln zum Infektionsschutz zu beachten. Insbesondere ist die Einhaltung der Abstandsregel im Besprechungsraum zu gewährleisten. Bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz über den Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sind Besprechungen auf unaufschiebbare Veranstaltungen zu beschränken und vorzugsweise technische Möglichkeiten wie Video- oder Telefonkonferenzen zu nutzen. Lehrveranstaltungen sind von dieser Regelung ausgenommen.
    • Teilnehmerinnen und Teilnehmer an zulässigen Besprechungen und Zusammenkünften müssen namentlich erfasst werden, um die Rückverfolgbarkeit von Kontaktpersonen im Falle des Auftretens eine Corona-Infektion zu erleichtern.
    • Generell gilt, dass zulässige Besprechungen und Zusammenkünfte jeweils zeitlich und räumlich möglichst weit voneinander getrennt werden, so dass es zu keiner Durchmischung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedener Veranstaltungen oder zu Gedränge zu Beginn oder am Ende der Besprechung oder Zusammenkunft kommt.

    Homeoffice

    Ein Arbeitsplatz wird als arbeitsfähig angesehen, wenn der Zugriff auf dienstliche Emails aus dem Internet per Webmail möglich ist und die telefonische Erreichbarkeit durch Weiterleitung von dienstlichen Gesprächen auch auf private Mobilgeräte möglich ist.
    Um die Bearbeitung nicht digital eingehender Arbeitsunterlagen zu gewährleisten, kann ein zeitlich begrenzter und unter Beachtung der Schutz- und Hygienekonzepte erfolgender Präsenzabschnitt Teil der adäquaten Lösung sein.
    Beim Homeoffice handelt es sich nicht um vom Arbeitgeber/Dienstherrn fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich der Beschäftigten. Die Arbeitsstättenverordnung findet daher keine Anwendung. Die Beschäftigten sollten dennoch, insbesondere im eigenen Interesse, auf ergonomische Ausgestaltung des Telearbeitsplatzes achten.

    Publikumsverkehr und Außenkontakte

    Der Publikumsverkehr ist so weit wie möglich zu reduzieren. Er soll möglichst durch telefonische, postalische oder elektronische (z.B. E-Mail) Kommunikation ersetzt werden. Dies betrifft insbesondere Sprechstunden, Einschreibungen, Antragstellungen, Abgabe von Arbeiten etc.

    Ist ein persönliches Erscheinen dennoch zwingend erforderlich, soll dieses zur Vermeidung von Menschenansammlungen nur auf vorherige Terminvereinbarung erfolgen. Dabei sind die Termine so zu takten, dass es nicht zu Wartezeiten oder Menschenansammlungen kommt.

    Bei Kontakten zu anderen Personen außerhalb der Betriebsstätte ist so weit wie möglich der Abstand von mindestens 1,5 m zwischen den Personen einzuhalten. Es ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Die Arbeitsabläufe bei diesen Tätigkeiten sind dahingehend zu prüfen, ob vereinzeltes Arbeiten möglich ist, falls dadurch nicht zusätzliche Gefährdungen entstehen. Andernfalls sind möglichst kleine, feste (Einsatz-) Teams (z.B. 2 bis 3 Personen) vorzusehen, um wechselnde Kontakte innerhalb der Beschäftigten bei Fahrten und Arbeitseinsätzen außerhalb der Betriebsstätte zu reduzieren. Zusätzlich sind für diese Tätigkeiten Einrichtungen zur häufigen Handhygiene in der Nähe der Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. durch das Mitführen von Sprühflaschen oder Tropfflaschen mit Handdesinfektionsmitteln.

    Transporte und Fahrten

    • Die gleichzeitige Nutzung von Fahrzeugen durch mehrere Beschäftigte ist möglichst zu vermeiden; der Personenkreis, der ein Fahrzeug gemeinsam - gleichzeitig oder nacheinander - benutzt, ist möglichst zu beschränken.
    • Bei der gemeinsamen, dienstlich veranlassten Nutzung von Fahrzeugen ist der Mindestabstand der Insassen untereinander und zum Fahrer einzuhalten.
    • Es ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Dies gilt unabhängig vom Vorliegen einer erhöhten Infektionsgefahr.
    • Bei Fahrten im Dienst-PKW dürfen Fahrgäste nur auf Rücksitzen Platz nehmen. Es darf nur ein Fahrgast pro Rücksitz versetzt sitzend befördert werden. Es ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Dies gilt unabhängig vom Vorliegen einer erhöhten Infektionsgefahr.
    • Durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz darf die Sicht nicht beeinträchtigt werden. Nach §23 Abs. 4 Straßenverkehrsordnung (StVO) darf ein Kraftfahrzeugführer sein Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken, dass er nicht mehr erkennbar ist. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz verdeckt zwar Nasen- und Mundpartie, lässt die Augen aber noch erkennen.
    • In Dienstfahrzeugen sind Mittel für die Reinigung und gegebenenfalls die Desinfektion der Hände mitzuführen, dazu Flächendesinfektionsmittel oder -tücher für die Desinfektion von Lenkrad, Armaturen, Tastaturen etc.
    • Der dabei unvermeidlich entstehende Müll ist in Tüten zu sammeln und im Restmüll zu entsorgen.
    • Fahrten zur Materialbeschaffung bzw. Auslieferung sind nach Möglichkeit zu reduzieren, Tourenplanungen sind entsprechend zu optimieren.

    Arbeitsmittel und Werkzeuge

    • Werkzeuge und Arbeitsmittel, dazu gehören auch Tastaturen, Telefone und Computermäuse, sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden.
    • Wo das nicht möglich ist, ist eine regelmäßige Reinigung insbesondere vor der Übergabe an andere Personen vorzusehen.
    • Andernfalls sind bei der Verwendung der Werkzeuge geeignete Schutzhandschuhe zu verwenden, sofern hierdurch nicht zusätzliche Gefahren (z. B. Erfassung durch rotierende Teile) entstehen.
    • Dabei sind ebenfalls Tragzeitbegrenzungen und die individuelle Disposition der Beschäftigten (z.B. Allergien) zu berücksichtigen.

    Nutzung, Reinigung und Wiederaufbereitung von Arbeitsbekleidung und persönlicher Schutzausrüstung (PSA)

    • Besonders strikt ist auf die ausschließlich personenbezogene Benutzung jeglicher Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und Arbeitsbekleidung zu achten.
    • Die personenbezogene Aufbewahrung von Arbeitsbekleidung und PSA getrennt von der Alltagskleidung ist sicherzustellen.
    • Ferner ist sicherstellen, dass Arbeitsbekleidung regelmäßig gereinigt wird.

    Zutritt betriebsfremder Personen zu Arbeitsstätten und Campusgelände

    • Zutritte betriebsfremder Personen sind auf ein Minimum zu beschränken.
    • Kontaktdaten betriebsfremder Personen sowie Zeitpunkt des Betretens/Verlassens der Dienstgebäude sind zu dokumentieren.
    • An den Eingängen der Universitätsgebäude ist auf Schutz- und Hygieneregelungen hinzuweisen.

    Arbeitszeit- und Pausengestaltung

    • Belegungsdichte von Arbeitsbereichen und gemeinsam genutzten Einrichtungen sind durch Maßnahmen zur zeitlichen Entzerrung (versetzte Arbeits- und Pausenzeiten, ggf. Schichtbetrieb) zu verringern.
    • Bei der Aufstellung von Schichtplänen ist zur weiteren Verringerung innerbetrieblicher Personenkontakte darauf zu achten, möglichst dieselben Personen zu gemeinsamen Schichten (Teambildung) einzuteilen.
    • Bei Beginn und Ende der Arbeitszeit ist durch geeignete organisatorische Maßnahmen zu vermeiden, dass es zu einem engen Zusammentreffen mehrerer Beschäftigter kommt.

    Mutterschutz

    Beschäftigte mit erhöhtem Gesundheitsrisiko

    • Mit Beschäftigten, für die eine Ansteckung mit dem Coronavirus ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt (z.B. Leukämie, Diabetes, Lungenerkrankungen, etc.), sind aus Fürsorgegründen in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt die erforderlichen Maßnahmen abzustimmen (z.B. kein Publikumsverkehr, kein Servicezentrum, Tele- und Heimarbeit etc.).
    • Wenn die vom Arzt für notwendig erachteten Maßnahmen nicht umgesetzt werden können, muss der Arzt entscheiden, ob der/die Beschäftigte noch dienst- bzw. arbeitsfähig ist.

    Arbeitsmedizinische Vorsorge und Schutz besonders gefährdeter Personen

    • Beschäftigte können sich individuell vom Betriebsarzt  beraten lassen, auch zu besonderen Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung oder einer individuellen Disposition.
    • Ängste und psychische Belastungen müssen ebenfalls thematisiert werden können (betriebsarzt@uni-wuerzburg.de).

    Mund-Nase-Bedeckung und Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

    Eine wichtige Maßnahme zur Reduktion des Infektionsrisikos ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Über die bereits angesprochenen Situationen hinaus gilt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung und die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel
    In Umsetzung dieses Konzeptes wurde festgelegt, dass innerhalb der Gebäude und Einrichtungen der Universität auf allen Verkehrswegen (Flure, Treppenhäuser, Foyers, Fahrstühle, etc.) die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutz, medizinische Maske  besteht.
    Sie kann beim Einnehmen des Arbeitsplatzes abgenommen werden wenn der Abstand zu anderen personen 1,5m beträgt. Beim Verlassen des Arbeitsplatzes muss die Mund-Nase-Bedeckung wieder angelegt werden.

    In besonders gefährdeten Arbeitsbereichen kann das Tragen weiterer PSA (Handschuhe, Kittel, Schutzbrille oder Gesichtsschirm) angeordnet werden.

    Die Universität hat betriebliche Regelungen zur raschen Aufklärung von Verdachtsfällen auf eine SARS CoV-2-Erkrankung festgelegt.

    • Insbesondere Fieber, Husten und Atemnot können Anzeichen für eine Infektion mit dem Coronavirus sein.
    • Beschäftigte mit entsprechenden Symptomen sind aufgefordert, sich zur Abklärung umgehend telefonisch an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) zu wenden.
    • Neben der Kontaktaufnahme zum Arzt kann ggf. auch das zuständige Gesundheitsamt weiterhelfen, bzw. muss je nach ärztlicher Diagnose zusätzlich informiert werden.
    • Darüber hinaus können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität, nicht jedoch deren Haushaltsmitglieder,
      - bei Vorliegen eines klaren dienstlichen Bezugs, also z.B. anstehende Lehrveranstaltungen
      und
      - mit klarer Indikation, also z.B. solche die (i) relevante Zeichen einer COVID-19 Infektion aufweisen, die (ii) über die CoronaApp einen Hinweis erhalten haben, oder die (iii) sich in den letzten zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten haben
      wegen einer Testung an das Institut für Hygiene und Mikrobiologie (IHM) wenden, das eine Corona-Teststrecke im Gebäude D20 auf dem Gelände und gemeinsam mit dem UKW betreibt. Personen, die die vorbeschriebenen Indikationen aufweisen, können sich dorthin wenden, regelmäßig auf Hinweis der Stabsstelle AU oder des Betriebsarztes sowie – bis eine externe Terminvergabe ermöglicht werden kann – unter der Rufnummer 81426 (Uninetz).
      Diese Rufnummer ist Mo.-Fr. von 8.00-12.00 Uhr besetzt, wobei es wichtig ist, dass die/der Anrufende eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der Universität ist und seine/ihre dienstliche Rufnummer dafür angibt.
    • Die besonderen Bestimmungen zu Reiserückkehrern aus dem Ausland und COVID-19 Kontaktfällen sind zu beachten.

    Für Forschende wurde ein neues Schutz- und Hygienekonzept erstellt.

    Betreuung von Kindern

    Diese Regelung für Beschäftigte gilt bei Schließung von Betreuungseinrichtungen oder Schulen.

    Fragen zu den folgenden Regelungen sind an das Servicezentrum Personal unter personal@uni-wuerzburg.de zu richten.

    • Bei der Kinderbetreuung aufgrund von Schließung von Betreuungseinrichtungen gilt es zunächst zu prüfen, ob eine Tele- oder Heimarbeit neben der Kinderbetreuung möglich ist.
    • Eine Freistellung vom Dienst kann nur gewährt werden, wenn der Beschäftigte trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten keine Betreuung sicherstellen kann. Nicht erforderlich ist aber, dass Personen über 60 Jahre um die Übernahme der Betreuung gebeten werden.
    • Ein tatsächlicher Betreuungsbedarf ist erforderlich. Dieser wird – sofern keine anderen Betreuungspersonen verfügbar sind - bei Kindern unter 14 Jahren als vorliegend gesehen. Bei älteren Kindern ist ein eventueller Betreuungsbedarf schriftlich zu begründen.

    Was passiert, wenn mein Kind krank ist?

    • Arbeits- bzw. Dienstbefreiung wird in diesen Fällen nach den gesetzlichen, tarifrechtlichen bzw. dienstrechtlichen Vorschriften gewährt.
    • Die Pflicht zur Vorlage eines Attestes gilt weiterhin. Sofern die Beibringung eines solchen nicht möglich ist, ist eine diesbezügliche dienstliche Erklärung des/der Beschäftigten ausreichend.
    • Der/Die Beschäftigte ist jedoch verpflichtet, sich um die Nachreichung eines entsprechenden Attestes zu bemühen.

    Wie ist die Regelung in den Schulferien für schulpflichtige Kinder?

    • Während der Schulferien kann grundsätzlich keine Arbeits- bzw. Dienstbefreiung gewährt werden.
    • Zur Betreuung schulpflichtiger Kinder kommt vorrangig Urlaub, Gutzeitabbau bei Beschäftigten in der Gleitzeit oder Arbeits- und Dienstbefreiung unter Wegfall des Entgelts in Betracht.

    Darf ich mein Kind zur Arbeit mitnehmen?

    • Nein. Den Beschäftigten ist es untersagt, Kinder an die Dienststelle mitzubringen. Eine Kinderbetreuung am Arbeitsplatz ist nicht möglich.

    Weitere personalrelevante Hinweise

    1. Folgende Regelungen gelten in den Einrichtungen der Universität Würzburg für schwangere Beschäftigte:

    • Für schwangere Frauen wurden mit dem Mutterschutzgesetz besondere Schutzvorschriften erlassen, die auch bei bestehender Infektionsgefährdung zu beachten sind.
    • Sofern eine Tätigkeit der Schwangeren in Tele- und Heimarbeit möglich ist, soll dies präferenziell wahrgenommen werden.
    • Es wird gebeten, die Hinweise zur temporären Tele- und Heimarbeit zu beachten.
    • Beim Auftreten einer COVID-19-Erkrankung in der Einrichtung, in der die Schwangere tätig ist, besteht ein betriebliches Beschäftigungsverbot über 14 vollendete Tage nach dem letzten Erkrankungsfall.
    • Weiterhin wird aufgrund des bisherigen Verlaufs von SARS-CoV-2/COVID-19 in der Regel für schwangere Frauen, die Tätigkeiten mit Personenkontakt oder Tätigkeiten mit Publikumskontakt durchführen, ein betriebliches Beschäftigungsverbot unabhängig vom Auftreten einer COVID-19-Erkrankung im Betrieb notwendig werden.
    • Eine Beschäftigung einer schwangeren Frau an ihrem Arbeitsplatz soll nur erfolgen, wenn durch Schutzmaßnahmen sichergestellt ist, dass die schwangere Frau am Arbeitsplatz keinem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt ist, als die Allgemeinbevölkerung (z. B. kein Arbeitsplatz in einem Großraumbüro oder mit Publikumsverkehr, kein Kontakt zu einer größeren Zahl von Kollegen). Die Beurteilung im Einzelfall obliegt dem Vorgesetzten, der sich durch die Mitarbeiter der Stabsstelle Arbeits-, Gesundheits-, Tier- und Umweltschutz beraten lassen kann.

      Infektionsrisiken sollen nach folgenden Kriterien beurteilt werden:
      • Wie ist das regionale bzw. lokale Infektionsgeschehen?
      • Kann zu anderen Personen ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden?
      • Sind Lage, Größe und Lüftungsverhältnisse am Arbeitsplatz eher ungünstig?
      • Wie stellen sich Art und Häufigkeit der Kontakte und die Zusammensetzung der Personengruppe dar (unter Berücksichtigung, dass die Gefährdung mit der Anzahl der Kontakte bzw. der Anzahl verschiedener Kontakte zunimmt und bei Patientenkontakt oder Kontakt mit Personen, die Patientenkontakt haben, unabhängig von der Anzahl dieser Kontakte eine Gefährdung besteht oder bestehen kann)?
      • Ist ein Gesichtskontakt („face-to-face“), z. B. im Rahmen eines persönlichen Gesprächs, unvermeidbar und dauert länger als 15 Minuten?
      • Besteht Umgang mit an den Atemwegen erkrankten oder krankheitsverdächtigen Personen?

    Sprechen Vorgesetzte betriebliche Beschäftigungs- bzw. Betretungsverbote gegenüber Schwangeren aus, müssen sie unverzüglich den Gesundheitsschutz der Universität unter gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de, sowie die Personalabteilung unter personal@uni-wuerzburg.de informieren.

    2. Für stillende Frauen wird ein betriebliches Beschäftigungsverbot nicht als erforderlich angesehen.

    • Tele- und Heimarbeit und subsidiär Freistellung vom Dienst, unter Fortzahlung des Entgelts, werden auch gewährt, wenn dies zur Betreuung eines pflegebedürftigen Angehörigen zwingend notwendig ist.
    • Dies gilt vor allem, wenn die Angehörigen nicht zu Hause gepflegt werden.

    • Mit Beschäftigten, für die eine Ansteckung mit dem Coronavirus ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt (z.B. Leukämie, Diabetes, Lungenerkrankungen, etc.), sind aus Fürsorgegründen in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt die erforderlichen Maßnahmen abzustimmen (z.B. kein Publikumsverkehr, kein Servicezentrum, Tele- und Heimarbeit etc.).
    • Wenn die vom Arzt für notwendig erachteten Maßnahmen nicht umgesetzt werden können, muss der Arzt entscheiden, ob der/die Beschäftigte noch dienst- bzw. arbeitsfähig ist.
    • Für Angehörige von diesen Personen gelten keine besonderen Regelungen, sofern es sich nicht um pflegebedürftige Angehörige handelt.

    Temporäre Tele- und Heimarbeit

    Tele- und Heimarbeit wird den Beschäftigten generell auf ihren Wunsch hin ermöglicht, sofern:

    • der Dienstbetrieb aufrechtzuerhalten ist, insbesondere in systemkritischen Bereichen,
    • die technischen Möglichkeiten bestehen
    • und ein geordneter Dienstbetrieb das zulässt.
    • Ein Arbeitsplatz ist telearbeitsfähig,wenn der Zugriff auf E-Mails aus dem Internet per Webaccess möglich ist und die telefonische Erreichbarkeit durch Weiterleitung von dienstlichen Gesprächen auch auf private Mobilgeräte möglich ist.

    Die Personalstärke soll generell, soweit es sich nicht um infrastrukturell wichtige Bereiche handelt (wie z.B. Betriebsärztlicher Dienst, Technischer Betrieb, Tierhaltungseinrichtungen), durch die vorbeschriebene Home-Office-Regelung auf das für die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs noch zwingende Maß abgebaut werden.
    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann ein zeitlich begrenzter Präsenzabschnitt kombiniert mit einer Telearbeitsphase eine adäquate Lösung bilden.

    Da die Kapazitäten unvermeidlich beschränkt sind, muss ggf. die Vergabe der die Tele- und Heimarbeit ermöglichenden Geräte priorisiert werden.
    Dazu ist folgende Priorisierung durch den jeweiligen Vorgesetzten / die jeweilige Vorgesetzte vorzunehmen:

    1. Beschäftigte, die für den Dienstbetrieb unabdingbare Funktionen innehaben
    2. Rückkehrer aus dem Ausland, Beschäftigte in Quarantäne, Eltern, Schwangere
    3. alle anderen Beschäftigten.

    Bei den verbleibenden Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist darauf zu achten, dass in jedem Büro nur eine Person und auch immer nur dieselbe Person arbeiten soll.

    • Bei Tele- und Heimarbeit ist die für die betroffenen Beschäftigten geltende tägliche Sollarbeitszeit zu erbringen.
    • Die Beschäftigten dokumentieren für sich die erbrachte Arbeitszeit und melden diese monatlich der/dem Vorgesetzten.
    • Die/der Vorgesetzte bestätigt und meldet das Erbringen der Sollarbeitszeit per E-Mail an gleitzeit@uni-wuerzburg.de unter Nennung der Beschäftigungsstelle, des Namens der Beschäftigten und des Datums, an dem Tele- und Heimarbeit durchgeführt wurde.
    • Die Soll-Arbeitszeit wird danach im Referat 4.1 der Zentralverwaltung in die entsprechenden Arbeitszeitkonten eingepflegt.

    Für diese Beschäftigten treffen die jeweiligen Vorgesetzten entsprechend die notwendigen Regelungen, wie z.B. Aufschreibung der im Homeoffice erbrachten Arbeitszeit.

    Für die Tele- und Heimarbeit ist von den Beschäftigten in der Telefonanlage der Universität ab sofort eine Rufumleitung zu externen Rufnummern einzurichten.

    Das Rechenzentrum informiert über Dienstleistungen:

    Heimarbeit in der Coronakrise

    IT-Maßnahmen an der JMU

    11 Goldene Regeln zur Erhöhung der IT-Sicherheit

    Homeoffice für Forschung und Lehre

    • Mögliche Fragen zur Tele- und Heimarbeit sind von den Beschäftigten direkt an ihre/n Vorgesetzte/n zu richten.
    • Vorgesetzte sammeln offene Fragen und richten diese bitte gebündelt an personal@uni-wuerzburg.de.

    Die Gesunden Hochschule hat Tipps zusammengestellt, wie Sie im Home-Office gut für sich sorgen:

    Kleine Hilfen für herausfordernde Zeiten

    Empfehlungen für die Familie

    Weitere Hinweise für Beschäftigte

    • Dienstreisen im Inland oder ins Ausland dürfen nur genehmigt werden, wenn sie zwingend notwendig sind.
    • Bei der Wiedereinreise aus dem Ausland sind die spezifischen Quarantänemaßnahmen (für nähere Infos siehe die Coronavirus-Einreiseverordnung) zu beachten.
    • Nach Möglichkeit sind Video- und Telefonkonferenzen durchzuführen.

    Bitte beachten Sie bei der Planung dienstlich oder privat veranlasster Reisen folgende Hinweise:

    Reisen innerhalb Deutschlands ist derzeit mit wenigen Einschränkungen möglich.

    Die Landesregierungen informieren laufend über Regionen in den jeweiligen Bundesländern, in denen aufgrund infektionsschutzrechtlicher Daten ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Dies ist dann der Fall, wenn sich innerhalb von 7 Tagen mehr als 35 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. Um dem erhöhten Infektionsrisiko begegnen zu können, werden, oftmals lokal sehr begrenzt und kurzfristig, Beschränkungen und Verbote auferlegt. So dürfen z.B. Beherbergungsbetriebe (allg. „Unterkünfte“) nur Gäste aufnehmen, die einen geimpft, genesen oder geteste Nachweis erbringen (3G-Regel).

    Auf der Seite https://tourismus-wegweiser.de/ gibt es Informationen über die aktuelle Lage in den Bundesländern, mit abrufbaren länderspezifischen Regelungen.

    • Es wird empfohlen, sämtliche Fortbildungen auszusetzen.

    • Im eigenen Interesse ist es für keine/n Beschäftigte/n des Freistaats Bayern sinnvoll, zu verreisen.
    • Reisen sollten nach Möglichkeit storniert werden, wenn keine Stornierungskosten anfallen.
    • Beschäftigte, die aus privaten Gründen ins Ausland reisen, müssen beachten, dass die beantragte Urlaubzeit die Quarantänezeit beinhalten muss.

    Veranstaltungen und Besprechungen

    Eine öffentliche Veranstaltung

    • ist zeitlich begrenzt,
    • findet in einem definierten Raum statt,
    • wird von mehreren Personen besucht,
    • hat in der Regel einen definierten Zweck und
    • in der Regel ein Programm mit thematischer, inhaltlicher Bindung.

    Nicht unter diese Kategorie fallen z.B. der Arbeitsplatz und der normale Ausbildungsbetrieb.

    • Für Besprechungen mit mehreren Teilnehmenden ist grundsätzlich zu prüfen, ob eine Alternative per Telefon- oder Videokonferenz (DFNConf) möglich ist.
    • Besprechungsräume müssen ausreichend Platz für Distanzhaltung bieten (Mindestabstand von 1,5 m) und technisch be- und entlüftet sein bzw. regelmäßig gelüftet werden (Stoßlüften).
    • Die allgemeinen Hygieneregelungen  sind einzuhalten.
    • Personen mit Erkältungssymptomen werden gebeten, auf eine Teilnahme an Besprechungen in Präsenzform zu verzichten.

    Offene Fragen sind mit der Stabstelle Gesundheitsschutz unter gesundheitsschutz.corona@uni-wuerzburg.de abzustimmen.