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    Coronavirus (SARS-CoV-2) - Wichtige Hinweise für die JMU

    Liebe Studierende und Lehrende, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

    oberste Leitlinie für die Julius-Maximilians-Universität ist in der Zeit der Corona-Infektionswelle die gesundheitliche Fürsorge für alle Angehörigen der Universität. Unter Beachtung dieser Leitlinie werden wir dafür Sorge tragen, dass für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende keine gravierenden Nachteile bei Studium, Lehre, Forschungs- und Verwaltungstätigkeiten entstehen. Hierzu bauen wir verstärkt E-Learning-Angebote in allen Fächern aus und entwickeln zusätzliche neue Lösungen. Die Lehre wird insbesondere im ersten Teil des Sommersemesters über digitale Formate sichergestellt, bei Forschungs- und Verwaltungsarbeiten, die nicht im Homeoffice stattfinden, sind alle Hygiene- und Abstandsrichtlinien zu beachten.

    Die Änderungen der entsprechenden Abläufe erfordern von allen Beteiligten großen Einsatz und hohe Flexibilität, für die wir uns schon vorab bei Ihnen bedanken.

    Im Folgenden finden Sie aktuelle Informationen und Verhaltensregeln zur Coronavirus (SARS-CoV-2) Infektionswelle, um deren Beachtung wir dringend bitten.

    Für Fragen oder Anregungen nutzen Sie bitte die genannten Kontakte bzw. E-Mail-Adressen.

    Mit den besten Grüßen

    Ihre Covid-19 Task Force der JMU
    Prof. Dr. Alfred Forchel, Dr. Uwe Klug, Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe, Prof. Dr. Andrea Szczesny

    Aktuelle Risikobewertung

    Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung Sars-CoV-2 ist ein sich derzeit dynamisch entwickelndes Szenario und wird vom Robert Koch-Institut (RKI) und dem Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) kontinuierlich eingeschätzt.

    Zur aktuellen Risikobewertung des RKI

    1. Folgende Personen (Beschäftigte, Studierende, Gäste etc.) dürfen die Universität Würzburg für einen Zeitraum von 14 Tagen nicht betreten:
       
      • Personen, die sich in einem Gebiet, das vom RKI zum Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war, aufgehalten haben.
      • Personen, die in einem Gebiet waren, welches innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr vom RKI als Risikogebiet ausgewiesen worden ist.
      Maßgeblicher Stichtag für die Geltung dieser Regelungen ist der Veröffentlichungstag durch das RKI einschließlich der 14 Tage vorher.
      Beispiel: Das RKI hat am Donnerstag, den 5.3.2020, bekannt gegeben, dass Südtirol zu den Risikogebieten gehört. Maßgeblich für die Frage des Aufenthalts ist deshalb ein Zeitraum ab dem 20.2.2020.
       

      Zu den tagesaktuellen Risikogebieten des RKI

    2. Personenkontakte sind an der gesamten Universität generell zu vermeiden. Das bedeutet, dass selbst innerhalb eines Referats, einer Abteilung oder eines Lehrstuhls die Kommunikation - wo immer möglich – auf elektronischem Wege erfolgt. Alle Beschäftigten werden dazu aufgefordert, Tele- und Heimarbeit zu nutzen, soweit dies in Absprache mit den jeweiligen Vorgesetzten möglich ist. Die Ausführungen zur Tele- und Heimarbeit sind zu beachten.
    3. Der Publikumsverkehr ist bis auf weiteres ausgesetzt. Beratung, Auskünfte und Informationen werden nur noch telefonisch oder per E-Mail gegeben.

    • Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat eine Ausgangsbeschränkung bis zum 19. April 2020 festgesetzt.
    • Jede/Jeder soll die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum reduzieren.
    • Ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m ist einzuhalten.
    • Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur aus triftigen Gründen erlaubt. Triftige Gründe sind insbesondere bei Ausübung beruflicher Tätigkeiten gegeben.
    • Die Polizei ist angehalten, die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung zu kontrollieren. Im Falle einer Kontrolle sind die triftigen Gründe durch die Betroffenen glaubhaft zu machen.
    • Die Ausstellung eines Beschäftigungsnachweises durch Ihre/n jeweilige/n unmittelbare/n Vorgesetzte/n ist möglich. Die Universitätsprofessoren/innen und Juniorprofessoren/innen haben diesen per E-Mail erhalten.

    Tipps zur Hygiene und zur Vorbeugung

    Die üblichen Hygieneempfehlungen schützen auch vor einer Infektion mit dem neuen Coronavirus.

    • Händewaschen? JA
    • Händeschütteln? NEIN
    • Drehen Sie sich zum Husten und Niesen weg und halten Sie Abstand zu weiteren Personen
    • Husten oder niesen Sie in die Armbeuge, wenn kein Taschentuch zur Hand ist
    • Einmaltaschentücher sofort entsorgen
    • Sprechabstand von mehr als 1 ½ Metern einhalten
    • Räume regelmäßig stoßlüften

    Gründliches Händewaschen gelingt in fünf Schritten:

    1. Halten Sie die Hände unter fließendes Wasser.
    2. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen.
    3. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden.
    4. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen.
    5. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen.

    Beachten Sie dazu auch die Verweise des RKI und die Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Grippesymptome sind ernst zu nehmen. Konkrete Verdachtsfälle und bestätigte Infektionen sind unverzüglich zu melden (Daten werden vertraulich behandelt).