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    VerwaltungsABC

    Betriebseinnahmen

    Betriebseinnahmen (wueteams) entstehen, wenn für außeruniversitäre Personen und Einrichtungen Dienstleistungen erbracht werden. Dabei kommen, im Gegensatz zur Forschung, überwiegend gesicherte Erkenntnisse zur Anwendung.

    Beispiele:

    • im Rahmen von routinemäßigen Laboruntersuchungen werden für außeruniversitäre Personen und Einrichtungen Proben analysiert
    • Sponsoringleistungen für einen Dritten
    • Standgebühren bei Messen der Universität
    • Einnahmen für die Erstellung von Kopien, Drucken etc.

    Wichtig:

    Die Verrechnung der Mittel erfolgt in der Titelgruppe 77 bzw. im Fondsbereich 300*. Für Einnahmen müssen Sie die Finanzpositionen 1517-12901 nutzen, für Ausgaben die verschiednene Finanzpositionen im Bereich 1517-*77.

    Bis zum 01.01.2021 gilt folgendes: Oberhalb einer Nettoumsatzgrenze von 35.000€ p.a. sind diese Tätigkeiten steuerrelevant (Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer). Es entsteht ein "Betrieb gewerblicher Art" (BgA). In diesem Fall ist das Referat 3.2 Rechnungswesen unbedingt vor dem Geschäftsjahr zu beteiligen, in dem diese Umsatzgrenze überschritten wird.

    Ab dem 01.01.2021 muss, aufgrund einer Gesetztesänderung, ab dem ersten Euro einer Betriebseinnahme Umsatzsteuer an das Finanzamt abgeführt werden. Falls Sie planen Verträge zu schließen, die über den 01.01.2021 hinausreichen, vereinbaren Sie unbedingt ensprechende Umsatzsteuerklauseln.

    Eine Vollkostenkalkulation analog zur Auftragsforschung ist vorzunehmen, dabei ist insbesondere der Overheadzuschlag iHv. 30% zu beachten (der im Verhältnis 50/30/20 an Auftragnehmer/Fakultät/Universität zurückfließt).