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    Die Anwesenheitsliste wird digital

    13.10.2020

    In Coronazeiten müssen auch Universitäten festhalten, wer an welchen Lehrveranstaltungen teilgenommen hat. Bei der Registrierung setzt die Uni Würzburg auf eine digitale Lösung, die schnell und unkompliziert ist.

    Einfach mit dem Smartphone den QR-Code scannen und schon läuft die Registrierung. Zum Wintersemester stattet die Uni sämtliche Hörsäle und Seminarräume mit solchen Schildern aus.
    Einfach mit dem Smartphone den QR-Code scannen und schon läuft die Registrierung. Zum Wintersemester stattet die Uni sämtliche Hörsäle und Seminarräume mit solchen Schildern aus. (Bild: Gunnar Bartsch / Universität Würzburg)

    Wenn im jetzt startenden Wintersemester endlich wieder vermehrt Vorlesungen und Seminare als Präsenzveranstaltungen an der Uni Würzburg stattfinden, müssen sich alle, die daran teilnehmen, an ein neues Ritual gewöhnen: das Einchecken. Denn wie Kneipen, Restaurants oder Kinos sind auch Universitäten in Zeiten der Corona-Pandemie gehalten, die Kontaktdaten aller Anwesenden zu erfassen und für einen gewissen Zeitraum zu speichern.

    Das Ziel dieser Maßnahme ist klar: Sollten Studierende oder Beschäftigte positiv getestet werden, können Personen, die mit ihnen Kontakt hatten, schnell informiert und das Risiko einer möglichen Ausbreitung reduziert werden.

    QR-Codes an jedem Hörsaal

    Um das Einchecken möglichst komfortabel, unkompliziert und schnell zu machen, setzt die Universität Würzburg auf eine digitale Variante. Dazu sind ab dem Start des Wintersemesters an allen Lehrräumen der Uni QR-Codes angebracht. Wer die UniNow-App auf seinem Smartphone installiert hat, muss nur noch diesen Code scannen und anschließend seine Daten eingeben und ist damit für die entsprechende Veranstaltung als anwesend registriert. Natürlich ist es nicht zwingende Voraussetzung, die UniNow-App installiert zu haben. Der ganze Prozess lässt sich auch mit einem simplen QR-Scanner und im Browser über eine Webseite erledigen.

    Wer will, kann den Vorgang mit dem QR-Code hier auf dieser Seite einmal durchspielen. Er führt in einen eigens zu diesem Zweck angelegten „Testraum“, der in Wirklichkeit gar nicht existiert.

    Das Auschecken am Ende der Veranstaltung läuft genauso ab. Wer es vergisst, wird nach zwei Stunden daran erinnert – oder automatisch abgemeldet, wenn er sich in einem anderen Raum neu anmeldet.

    Die Daten sind verschlüsselt und werden automatisch gelöscht

    Name, Vorname, Matrikelnummer: Diese Informationen speichert das System von allen Anwesenden – kombiniert natürlich mit dem jeweiligen Raum sowie Zeit und Datum. Die Daten liegen datenschutzkonform verschlüsselt auf einem Server in Deutschland. Über den Schlüssel, der benötigt wird, um die unverschlüsselten Informationen zu sehen, verfügt nur die Universität Würzburg. Nach vier Wochen werden die Daten automatisch gelöscht.

    Natürlich soll es bei jeder Veranstaltung auch die Möglichkeit geben, analog auf Papier und mit Stift die erforderlichen Informationen zu hinterlassen. Das ist allerdings nur als Notlösung gedacht. Schließlich setzt die Universität darauf, dass die digitale Variante von allen Studierenden gerne genutzt wird – allein wegen der leichteren Handhabbarkeit, der Sicherheit und ein wenig auch, um einen unnötigen Papierverbrauch zu verhindern.

    Maskenpflicht in allen Unigebäuden

    Kontaktverfolgung ist das eine Standbein, mit dem die Uni ihren Beitrag dazu leistet, ein Ausbreiten des Corona-Virus zu verhindern. Das zweite sind die üblichen Hygienevorschriften, die in allen Gebäuden gelten und die inzwischen jedem selbstverständlich geworden sein sollten. Dazu gehören das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 Metern und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf allen Verkehrswegen in sämtlichen Gebäuden der Universität. Wer sich im Hörsaal oder Seminarraum auf einen der gekennzeichneten Plätze gesetzt hat, darf dann allerdings seine Maske wieder absetzen – zumindest solange die aktuell gültigen Regeln in Kraft sind.

    Mehr Informationen gibt es auf den Corona-Seiten der JMU

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    Von Gunnar Bartsch

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