Die JMU: Eine erfolgreiche Geschichte
Die Wurzeln der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg reichen bis ins Jahr 1402 zurück: Sie war damals nach den Universitäten Prag, Wien, Heidelberg, Köln und Erfurt die sechste Hochschulgründung im deutschsprachigen Raum.
Berühmte Wissenschaftler
Viele berühmte Wissenschaftler, darunter 14 Nobelpreisträger, haben in Würzburg geforscht und gelehrt. Zu den bekannten Persönlichkeiten zählt auch Wilhelm Conrad Röntgen. Er entdeckte 1895 in Würzburg die nach ihm benannten Strahlen. Klaus von Klitzing fand hier den Quanten-Hall-Effekt.
Breites Fächerangebot
Zu den klassischen Studiengängen Medizin, Theologie, Philosophie und Jura sind viele neue dazugekommen. Etwa Künstliche Intelligenz & Data Science, Informatik und Nachhaltigkeit, Deutsch-französische Studien, Vorderasiatische Archäologie, Diversity, Ethics and Religions und Mathematical Data Science – um nur einige zu nennen.
Forschungsprofil: Zukunftsorientiert und international ausgezeichnet
Getreu ihrem Leitprinzip “Wissenschaft für die Gesellschaft” strebt die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) nach neuen Erkenntnissen in zukunftsrelevanten Forschungsbereichen. In interdisziplinären Forschungsschwerpunkten und innovativen Potenzialbereichen arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Lösungen für die Herausforderungen von morgen.
An der Universität Würzburg werden in vier Forschungsschwerpunkten bereits exzellente Forschungsleistungen auf internationalem Spitzenniveau erbracht:
- Functional Materials for the Future: Bridging Quantum Innovation and Molecular Design
- Molecules of Life: Pioneering a Healthier Future
- Disrupting Disease Dynamics: A Gateway to New Therapeutic Interventions
- Where Code Meets Culture: AI and Computational Humanities
Darüber hinaus stärkt die Universität drei Potenzialbereiche, die aufgrund ihres hohen Entwicklungspotenzials strategisch weiter ausgebaut werden:
- Global Environmental Challenges: Ecosystems and Human Societies in Transition
- Pillars of Change: Insights from History and Society
- Complex Minds: Drivers of Decisions and Behaviour
Expansion als Programm
Gewachsen ist nicht nur das Angebot an Studiengängen. Auch die Universität selbst hat sich kontinuierlich erweitert. Auf einer Anhöhe am östlichen Stadtrand ist der großzügige Campus am Hubland entstanden. 2011 hat die Universität außerdem damit begonnen, sich auf den 39 Hektar großen neuen Campus Nord auszudehnen.
Die JMU zählt zu den führenden Hochschulen in Deutschland – das belegen Rankings nationaler und internationaler Forschungsorganisationen ebenso wie internationale Gutachterkommissionen. In vielen Wissenschaftsbereichen, beispielsweise in Biologie, Medizin, Chemie, Physik und Psychologie, gehört die Universität Würzburg auch international zur Spitzengruppe der akademischen Institutionen.
Forschungszentren als Markenzeichen
Schon Anfang der 1990er-Jahre hat die JMU damit begonnen, fakultätsübergreifende Forschungszentren zu gründen. Dadurch erschloss sie neue Forschungsthemen und innovative Studiengänge. Diese interdisziplinären Zentren – eines davon ist das Zentrum für Infektionsforschung – sind zu einem international sichtbaren Markenzeichen der Universität geworden.
Die Bildung der Forschungszentren hat eine enorme Schubkraft entwickelt und die Universität in die Spitzengruppe der deutschen Hochschulen gebracht. Die erfolgreiche Integration der Zentren in die Strukturen der Universität hat vieles bewirkt. Unter anderem sorgte sie dafür, dass die Summe der von öffentlichen Geldgebern, privaten Stiftern und der Industrie eingeworbenen Forschungsgelder und die Zahl der wissenschaftlich hochrangigen Publikationen stark gewachsen sind. Wobei die Ausstattung der Universität Würzburg mit Professoren- und Assistentenstellen fast konstant blieb.
Erfolgreiche Wissenschaft
Der wissenschaftliche Erfolg der JMU zeigt sich auch an den zahlreichen Sonderforschungsbereichen, Graduiertenkollegs und Forschungsgruppen, die gegen eine starke Konkurrenz bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben wurden.
In der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder hat die JMU für die Förderperiode 2026 – 2032 zwei Exzellenzcluster eingeworben. Einen Zuschlag gab es für das neue Forschungsprojekt NUCLEATE und die Fortsetzung des Exzellenzclusters ct.qmat als ctd.qmat. Daher bewirbt sich die JMU aktuell um den Titel einer Exzellenzuniversität mit ihrem Antrag "Empowering for Change".
Wissenschaft fördern – Zukunft gestalten: Unterstützung in jeder Karrierephase
Die Universität Würzburg betrachtet die Förderung von Early Career Researchers als besonders wichtige Aufgabe.
Die JMU Graduate Academy ist die zentrale Anlaufstelle für Informationen rund um die Promotion an der Universität Würzburg. An der Universität Würzburg gibt es die Möglichkeit an einer fachbezogenen Graduiertenschule oder an einer der zehn Fakultäten zu promovieren.
Doktoranden- und Graduiertenkollegs bieten Promovierenden ein strukturiertes Umfeld für ihre wissenschaftliche Arbeit. Ob in Forschung, interdisziplinärer Zusammenarbeit, Lehre oder Transfer – Postdocs gestalten unsere Universität wesentlich mit. Das Professional Development Network (PDN) der Universität Würzburg bietet Postdocs gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern ein breites Spektrum an Services.
Die JMU betrachtet Nachwuchsgruppenleitungen und Juniorprofessuren mit Tenure-Track als gleichwertige Karrierewege zur Professur, die frühe wissenschaftliche Eigenständigkeit und Profilbildung ermöglichen. Beiden Gruppen bietet die Universität damit eine strukturierte institutionelle Einbindung sowie klar definierte Entwicklungsperspektiven.
