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  • Drei Studierende tragen T-Shirts mit einem Aufdruck der Universität Würzburg.

Impfdosen für die Universität

15.06.2021

Am Dienstag, 22. Juni, startet das Impfprogramm gegen Covid-19 der Universität Würzburg. Bei den Beschäftigten stößt das Angebot auf große Resonanz.

Bis zu 210 Beschäftigte der Uni täglich kann der Betriebsärztliche Dienst des Universitätsklinikums impfen – vorausgesetzt, es steht ausreichend Impfstoff zur Verfügung. (Bild: gopixa / iStockphoto.com)

Rund 4.200 Personen sind aktuell an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) beschäftigt. Sie alle können sich in den kommenden Wochen durch den Betriebsärztlichen Dienst des Universitätsklinikums an der Uni gegen das SASRS-CoV-2-Virus impfen lassen – vorausgesetzt der Betriebsarzt erhält die notwendigen Mengen an Impfstoff.

Das Angebot wurde möglich, nachdem die Gesundheitsminister von Bund und Ländern sich Mitte Mai darauf verständigt hatten, dass ab dem 7. Juni auch Betriebsärzte routinemäßig in die Impfkampagne in Deutschland einbezogen werden sollen und die generelle Impfpriorisierung endet.

Start mit der Altersklasse 50plus

Die Verfügbarkeit der entsprechenden Impfstoffe vorausgesetzt, will die Universität allen Impfwilligen unter ihren Beschäftigten innerhalb der kommenden zwei Monate ein Angebot zur Erst- und Zweitimpfung machen.

„Wir erwarten im Laufe der Woche die ersten Impfdosen für die Beschäftigten der Uni“, sagt Dr. Anagnostis Valotis, Leiter der Stabsstelle Arbeits-, Gesundheits-, Tier- und Umweltschutz der JMU und Koordinator des Impfprogramms an der Uni. „Wie viele Impfdosen wir konkret erhalten, ist uns noch nicht bekannt, dies richtet sich nach der Menge der allgemein zur Verfügung stehenden Impfdosen und danach, wie diese auf die Betriebsärzte verteilt werden“.

Die Resonanz unter den Beschäftigten der Uni auf das Impfangebot ist groß: Rund 1700 haben sich bislang dafür angemeldet, seit die Corona-Task-Force am 2. Juni die Information verschickt hatte. Auch wenn die Impfpriorisierung inzwischen bundesweit aufgehoben wurde, wird die Universität dennoch bestimmten Personengruppen zuerst ein Impfangebot machen: „Wir starten mit Beschäftigten, die 50 Jahre alt oder älter sind sowie mit Beschäftigten aus einigen besonders strukturrelevanten Tätigkeitsbereichen“, erklärt Valotis.

Doch schon jetzt zeichne sich ab, dass die Nachfrage aus der Altersgruppe 50+ ihren Höhepunkt erreicht habe. Viele Beschäftigte dieser Altersklasse hätten schon Alternativangebote über die bayerischen Impfzentren oder niedergelassene Ärztinnen und Ärzte erhalten, vermutet Valotis.

Organisation durch Betriebsarzt des Uniklinikums

Die Impfung wird vom Betriebsärztlichen Dienst des Universitätsklinikums organisiert und in eigens dafür eingerichteten Räumen der Universität durchgeführt. Dort wird ein erfahrenes Impfteam jeweils dienstags bis freitags die Impfwilligen versorgen. „Wir können bis zu 210 Personen pro Tag impfen, wenn denn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht“, erklärt Julia Weimert, administrative Koordinatorin des Projekts auf Seiten des Uniklinikums. Zum Einsatz kommt dabei der Impfstoff  Comirnaty® von BioNTech/Pfizer.

„Wir freuen uns sehr, dass die Universität Würzburg jetzt ihren Beschäftigten dieses Angebot machen kann“, begrüßt Unipräsident Paul Pauli stellvertretend für die Mitglieder der Corona-Task-Force der Uni den Start der JMU-Impfkampagne. Die große Resonanz stimme ihn optimistisch. „Damit bewegen wir uns einen großen Schritt hin zu einer neuen Normalität, die uns hoffentlich spätestens im kommenden Wintersemester wieder mehr Freiheiten ermöglicht. Wichtig wäre, dass nun auch ein Impfangebote für die Studierenden folgt“, so Pauli.

 

Von Gunnar Bartsch

 

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