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    Gold für Laurens Molenkamp

    20.12.2019

    Der mehrfach preisgekrönte Würzburger Physiker Laurens Molenkamp hat erneut eine renommierte Auszeichnung erhalten: Auf einer Tagung in Rom wurde er mit dem Ugo-Fano-Preis geehrt.

    Laurens Molenkamp wurde erneut ausgezeichnet.
    Laurens Molenkamp wurde erneut ausgezeichnet. (Bild: Universität Würzburg)

    Sie beide sind Physikprofessoren, die für ihre Forschungsleistungen schon mehrfach mit hochrangigen internationalen Auszeichnungen geehrt wurden: Gabriel Aeppli, Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und an der Ecole Polytechnique fédérale in Lausanne, und Laurens W. Molenkamp, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentelle Physik III an der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg.

    Seit dem 20. Dezember 2019 können Aeppli und Molenkamp nun einen weiteren Eintrag in der Liste ihrer Preise verbuchen: Sie wurden gemeinsam in Rom mit dem Ugo-Fano-Preis ausgezeichnet. Die mit dem Preis verbundenen Goldmedaillen bekamen sie beim Symposium „Majorana's Fermions and Quantum Matter for Quantum Computation“ verliehen.

    Gewürdigt wurden damit ihre Experimente zur Manipulation von Quantenmaterialien, welche die Theorien der italienischen Physiker Ettore Majorana (1906-1959) und Ugo Fano (1912-2001) und anderer Wissenschaftler bestätigen und neue Perspektiven für die Realisierung von Quantencomputern eröffnen. Der Preis wird vom Rome International Center for Materials Science „Superstripes“ vergeben.

    Pionier für topologische Isolatoren

    Laurens Molenkamp gelang 2007 die Entdeckung des Quanten-Spin-Hall-Effekts. Der JMU-Professor war außerdem der erste, der die neue Materialklasse der topologischen Isolatoren experimentell realisieren konnte. Seit seinem Durchbruch wird auf diesem Gebiet weltweit intensiv geforscht. Molenkamp erhielt unter anderem 2011 und 2017 jeweils mit 2,5 Millionen Euro dotierte ERC Advanced Grants und 2014 den Leibniz-Preis. 2017 kam die Stern-Gerlach-Medaille hinzu, die höchste Auszeichnung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

    Von Robert Emmerich

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