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    Gleichstellung: JMU gehört zur Spitzengruppe deutscher Unis

    20.09.2019

    Das neue CEWS Ranking bestätigt: In Sachen Gleichstellung gehört die Uni Würzburg zur Spitze der deutschen Hochschulen. Für Universitätspräsident Professor Alfred Forchel ein Ansporn, weitere Fortschritte zu erzielen.

    Mit vielfältigen Maßnahmen arbeitet die JMU daran, Fortschritte auf dem Weg der Umsetzung der Gleichstellung zu erzielen. Den Erfolg dieser Mahnahmen bestätigt jetzt ein neues Ranking.
    Die Professorinnen Margarete Götz, Carola Förster und Birgit Lugrin prägen und prägten die Uni Würzburg. Der Frauenanteil an der Universität konnte in den vergangenen Jahren deutlich erhöht werden. (Bild: Daniel Peter)

    Erst im Dezember 2018 war die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern für ihr Konzept der Gleichstellung und Personalentwicklung auf dem Weg zur Professur ausgezeichnet worden und darf sich seitdem mit dem Prädikat „Gleichstellung Ausgezeichnet!“ schmücken. Nun bestätigt das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) mit dem aktuellen „CEWS Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2019“ diese Gleichstellungserfolge der JMU.

    Das CEWS-Ranking informiert anhand aktueller Daten des Statistischen Bundesamtes seit 2003 alle zwei Jahre über die Leistungen deutscher Hochschulen in der Gleichstellung. Dafür legt es sechs Einzelindikatoren zu Grunde, die jeweils für unterschiedliche Qualifizierungsstufen der wissenschaftlichen Karriere (vom Studium bis zur Professur) Auskunft über den Frauenanteil bzw. dessen Entwicklung an einer Hochschule geben.

    JMU: Spitze in Bayern, Platz vier in Deutschland

    Bei gleich drei dieser sechs Indikatoren gehört die JMU im aktuellen Ranking zur Spitzengruppe deutscher Universitäten: Dies betrifft zum einen den Indikator „Wissenschaftliche Qualifikation nach der Promotion“, der angibt, wie gut es Universitäten gelingt, Frauen auch nach Abschluss der Promotion als Wissenschaftlerinnen zu halten. Die zwei weiteren Indikatoren betreffen die Veränderungen des Frauenanteils bei den wissenschaftlichen Beschäftigten bzw. bei den Professuren zwischen 2012 und 2017. Damit nimmt die JMU im Gesamtergebnis unter allen bayerischen Universitäten die Spitzenposition ein – und selbst im deutschlandweiten Vergleich schneiden in der Gesamtwertung nur drei Universitäten noch stärker ab.

    „Gemeinsamer Erfolg und zusätzlicher Ansporn“

    Universitätsfrauenbeauftragte Prof. Marie-Christine Dabauvalle zeigt sich erfreut über das ausgezeichnete Abschneiden der JMU: „An unserer Universität arbeiten Universitätsleitung, Fakultäten und Berufungskommissionen gemeinsam daran, den Frauenanteil bei den Berufungen zu erhöhen. Die Gründung der Gender Equality Academy bringt uns außerdem in die erfreuliche Lage, passgenaue Maßnahmen zur Personalentwicklung anbieten zu können. So werden gute Ergebnisse erzielt, die uns anspornen, in dieser Richtung weiter zu arbeiten.“ Der Anteil von Professorinnen an der JMU konnte in den vergangenen vier Jahren von 15 auf inzwischen knapp 22 Prozent gesteigert werden, aber es bestehe weiterhin Handlungsbedarf, betont Universitätspräsident Prof. Alfred Forchel. „Das sehr erfreuliche Ergebnis ist ein Ansporn für vielfältige Maßnahmen mit denen die JMU weitere Fortschritte auf dem Weg der Umsetzung der Gleichstellung erzielen will.“

    Von Nicolas Giersig

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