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Auslandsemester in Würzburg: Mit einem Buddy leicht zu bewältigen!

12.08.2026

Ein Stipendium brachte Melaniia für ein Semester an die Uni Würzburg. Durch das internationale Tutorenprogramm lernte sie Alina kennen. Eine ukrainische Studentin darüber, wie ihre ‚Buddy‘ sie vor einer Bubble bewahrte.

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Melaniia studiert Medizin. Für ein Auslandssemester war sie in Würzburg. (Bild: Martin Brandstätter)

Mein Name ist Melaniia. Ich bin Medizinstudentin aus Lemberg in der Ukraine und befinde mich derzeit im 10. Semester. Erst kürzlich habe ich meinen Austausch im 9. Semester an der Uni Würzburg mit einem Stipendium der Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS) abgeschlossen. Es war zwar nicht mein erster Aufenthalt in Würzburg, aber die Stadt als Vollzeitstudentin zu erleben, war ein vollkommen neues Abenteuer.

Da ich bereits ein Jahr lang im Rahmen eines Erasmus+-Programm in Breslau (Polen) studiert hatte, dachte ich, ich wüsste genau, was mich erwarten würde. Ich merkte jedoch schnell, dass der Alltag und das Unisystem in Deutschland ihren ganz eigenen Style haben, der sich deutlich von dem unterscheidet, was ich aus der Ukraine und Polen gewohnt war. Alles fühlte sich wunderbar neu an, aber auch völlig anders.

Die ersten Schritte und das Kennenlernen meiner Buddy

Am Anfang war für mich alles neu und ich fühlte mich ein bisschen verloren. Ein Studium im Ausland ist ein großer Schritt, und es ist nicht leicht, sich allein in einer neuen Stadt zurechtzufinden. Deshalb war ich so glücklich, als ich Alina, meine Buddy, kennengelernt habe!

Als internationale Studierende ist es unglaublich wichtig, eine oder einen Buddy zu haben. Alina war meine Anlaufstelle und beantwortete alle meine Fragen: Von der Wohnungssuche über die Orientierung auf dem Uni-Campus bis hin zur Entdeckung der schönsten Spazierwege in Würzburg. Sie studiert Psychologie an der JMU und ist eine wirklich wunderbare Person. Das Medizinstudium in Deutschland ist anspruchsvoll und zeitintensiv, aber wir haben Zeit gefunden, uns zu treffen – sogar in der Bibliothek, wo wir uns einen Kaffee geholt haben, um unsere Lernsitzungen produktiver zu gestalten!

Aus der „internationalen Bubble“ ausbrechen mit dem Tutorenprogramm

Für jeden Studierenden im Ausland ist es sehr leicht, sich isoliert oder in einer „internationale Bubble“ gefangen zu fühlen und nur mit anderen Austauschstudierenden zu kommunizieren. Das Buddy-Programm (auch internationales Tutorenprogramm genannt) verändert diese Dynamik grundlegend. Es verschafft dir sofort einen Zugang zur lokalen Gemeinschaft und ermöglicht es dir, das Land von innen heraus zu erleben, statt nur als Tourist.

Dein Buddy wird zu deinem ersten Freund in einem fremden Land – jemand, der dir hilft, nicht nur die Sprache, sondern auch die Kultur selbst zu verstehen. Außerdem war es die perfekte Gelegenheit, meine Deutschkenntnisse zu üben! Das Programm organisierte Aktivitäten, die uns zusammenbrachten, wodurch es viel einfacher wurde, Kontakte zu knüpfen, die Sprache ohne Angst vor Fehlern zu sprechen und echte Freundschaften aufzubauen.

Abschließende Gedanken

Wenn ich auf mein Semester in Würzburg zurückblicke, kann ich definitiv sagen, dass dieser Austausch eine wunderbare Erfahrung war. Ich bin zutiefst dankbar für Programme wie dieses, die Studierenden die Möglichkeit geben, vollständig in andere Kulturen einzutauchen und weltweite Freundschaften zu schließen.

Von Melaniia Nadraha

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