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    Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

    05.11.2019

    Was wurde realisiert und was nicht? Mit einem architektonischen Streifzug durch die Geschichte der Universitätsbibliothek Würzburg geht die Veranstaltungsreihe zum 400. Geburtstag der Unibib weiter.

    Aus einem Skizzenbuch Balthasar Neumanns: Seine Zeichnungen vom Bibliothekssaal der Alten Universität stehen im Mittelpunkt einer Führung.
    Aus einem Skizzenbuch Balthasar Neumanns: Seine Zeichnungen vom Bibliothekssaal der Alten Universität stehen im Mittelpunkt einer Führung. (Bild: Universitätsbibliothek Würzburg)

    Wer waren die Baumeister der Universitätsbibliothek? Wo war die Universitätsbibliothek früher untergebracht? Wie präsentiert sie sich heute? Mehr über die Baumeister der Bibliothek und die Neubauvorhaben in der Geschichte erfahren die Besucherinnen und Besucher bei einer Führung am Freitag, 8. November 2019, um 16:30 Uhr in der Zentralbibliothek der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg am Hubland.

    Wirft man einen Blick zurück in die wechselhafte (Bau-)Geschichte der Universitätsbibliothek, stößt man auf namhafte Architekten, allen voran auf Balthasar Neumann, der mit seinen Schülern um 1720 den prächtigen Bibliothekssaal in der Alten Universität ausgestaltet hat. Vor dem Bau der Würzburger Universitätsbibliothek am Hubland nach Plänen des Münchener Architekten Alexander Freiherr von Branca gab es im 19. Jahrhundert zwei Entwürfe für einen Neubau der Bibliothek, die jedoch beide nicht realisiert wurden.

    Im Mittelpunkt der Führung stehen die Zeichnungen Balthasar Neumanns vom Bibliothekssaal der Alten Universität sowie die nicht realisierten Entwürfe des Würzburger Architekten Anton Daug aus dem Jahr 1811, die sich in den grafischen Sammlungen der Universitätsbibliothek befinden. Nach der Präsentation im Lesesaal Sondersammlungen können die Besucher auf den Spuren Alexander von Brancas die heutige Universitätsbibliothek am Hubland entdecken.

    Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos möglich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist an der Information in der Zentralbibliothek am Hubland.

    Von Kristian Lozina

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