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Würzburger Kellergespräche zu Femiziden

21.04.2026

Femizide, die Tötung von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts, sind Thema der Würzburger Kellergespräche am 28. April 2026. Am Tag zuvor hält der Jurist Eric Hilgendorf einen einleitenden Vortrag dazu.

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Die Veranstaltungen finden in der Alten Universität statt. (Bild: Fabio König)

Das Thema „Femizide“ stößt in den Massenmedien, der Politik und auch in der Wissenschaft unvermindert auf großes Interesse. Jetzt greifen auch die „Würzburger Kellergespräche“   das Thema auf.

Öffentlicher Vortrag

Zunächst gibt Professor Eric Hilgendorf am Montag, 27. April, einen Überblick über die wissenschaftliche und rechtspolitische Debatte um Femizide. Hilgendorf ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, Informationsrecht und Rechtsinformatik an der Universität Würzburg. Der öffentliche Vortrag findet statt im Hörsaal 1 der Alten Universität, Domerschulstraße; Beginn ist um 18.15 Uhr.

Podiumsdiskussion im Max-Stern-Keller

Am Dienstag, 28. April, folgt ab 19.00 Uhr das Kellergespräch im Max-Stern-Keller der Alten Universität. Die Referentinnen und Referenten sind:

  • Florian Rebmann (Co-Autor der neuen Tübinger Femizid-Studie)
  • Dr. Tamina Preuß (Juristische Fakultät der Universität Würzburg)
  • Nadine Weiß (Polizeihauptkommissarin und Beauftragte für Kriminalitätsopfer Würzburg)
  • Brigitte Stemmler (Präsidentin des Zonta-Clubs Würzburg und Richterin a.D)

Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur Diskussion. Eine Anmeldung ist zu beiden Veranstaltungen nicht erforderlich.

Würzburger Kellergespräche

Die Würzburger Kellergespräche greifen aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen auf, holen Expertinnen, Experten und Praktikerinnen sowie Praktiker an einen Tisch und bieten Raum für Fragen, Austausch und Debatte. Ziel ist es, den öffentlichen Diskurs anzuregen und kontroverse Themen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Organisiert wird die Veranstaltungsreihe von den Juristen Alumni e.V. und der Main-Post, moderiert von Andreas Jungbauer.

 

Von Pressestelle JMU

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