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    Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

    12.10.2021

    Die Universität Würzburg ist eine der recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands. Das bescheinigt ihr der jetzt erschienene Papieratlas 2021.

    Solange sich das papierlose Büro noch nicht durchgesetzt hat, ist Recyclingpapier eine umweltfreundliche Alternative.
    Solange sich das papierlose Büro noch nicht durchgesetzt hat, ist Recyclingpapier eine umweltfreundliche Alternative. (Bild: Gunnar Bartsch / Universität Würzburg)

    Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) nutzt konsequent Papier mit dem Blauen Engel und gehört damit zu den recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands. Im Papieratlas-Hochschulwettbewerb 2021 der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) erreicht die Universität den vierten Platz.

    Der Papieratlas bildet seit 2016 den Papierverbrauch und den Anteil von Papier mit dem Blauen Engel in deutschen Hochschulen ab. Partner des Wettbewerbs sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und der Deutsche Hochschulverband.  Mit erstmals 50 Teilnehmern und einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 78 Prozent stellen die Hochschulen in diesem Jahr gleich zwei neue Rekorde auf.

    60 Prozent Wasser und Energie gespart

    Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg leistet mit der Verwendung von Recyclingpapier einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz: Im Vergleich zu Frischfaserpapier spart die Herstellung mindestens 60 Prozent Wasser und Energie und verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen. So konnte die JMU im vergangenen Jahr eine Einsparung von mehr als 983.000 Liter Wasser und über 202.000 Kilowattstunden Energie bewirken.

    Um das Thema „Nachhaltigkeit“ kümmert sich an der JMU die Professorin Anja Schlömerkemper in ihrer Funktion als Vizepräsidentin. Sie freut sich über das gute Abschneiden der Universität in diesem Wettbewerb. „Das zeigt, dass die Universität Würzburg auch mit ihrem Papiermanagement auf einem guten Weg ist“, sagt sie.

    Die Stärkung der Nachhaltigkeit ist ihren Worten nach ein wichtiges Ziel in den universitären Kern-Tätigkeitsfeldern Lehre, Forschung und Universitätsmanagement. Dabei gebe es in Zukunft allerdings noch viel zu tun. Die jetzt erhaltene Auszeichnung sei dafür eine gute Motivation.

    Nächstes Ziel: das papierlose Büro

    Auch Thomas Leimeister ist zufrieden mit dem Abschneiden der JMU im Papieratlas. In seiner Funktion als Leiter der Finanzabteilung gilt sein Augenmerk auch einer nachhaltigen Beschaffung für die Universität. Den Einsatz von Recyclingpapier sieht er ebenfalls als einen Zwischenschritt an – auf dem Weg zum noch nachhaltigeren papierlosen Büro. Mit dem Dokumenten-Management-System, das die Zentralverwaltung der Uni gerade einführt, könne sie dieses Ziel bald schon erreichen.

    Die „Recyclingpapierfreundlichste Hochschule“ ist übrigens die Universität Bremen, wie die Initiative Pro Recyclingpapier mitteilt. Weitere Auszeichnungen gingen an die Universität Osnabrück als „Mehrfachsieger“ und die Universität Passau als „Aufsteiger des Jahres“.

    Kontakt

    Initiative Pro Recyclingpapier, c/o Nissen Consulting GmbH & Co. KG, Lea Eggers, Stellv. Leiterin der Geschäftsstelle, T:  030 315 1818-73, lea.eggers@papiernetz.de, www.papieratlas.de

    Prof. Dr. Anja Schlömerkemper, Universität Würzburg, Vizepräsidentin für Chancengleichheit, Karriereplanung und Nachhaltigkeit, T: +49 931 31-85255, vp-sustainability@uni-wuerzburg.de

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