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  • Drei Studierende tragen T-Shirts mit einem Aufdruck der Universität Würzburg.

Werte neu denken

10.12.2019

„A World of Values – Rethinking Value for Socioecological Transformation“. Zu diesem Thema findet am Donnerstag, 12. Dezember, im Toscanasaal eine öffentliche Podiumsdiskussion in englischer Sprache statt.

Viele Menschen sind aktuell dabei, neu über bestimmte Werte nachzudenken.
Viele Menschen sind aktuell dabei, neu über bestimmte Werte nachzudenken. (Bild: Christian Gelleri / Universität Würzburg)

Was ist eigentlich der Preis von Kohle oder der Wert eines Treibhausgas-Zertifikats? Wie wird eine Idee, ein Mensch, ein Stück Natur zu einer Ware? Wie bestimmen wir den Wert von Waren – nach der Nachfrage, der Energie, die drinsteckt oder nach der Arbeitskraft? Sind Geld und Preise die richtigen Wertmaßstäbe?

In unserem Wirtschaftssystem ist die Neuschöpfung von Wert ein überragendes Ziel. Dabei beruht Wertneuschöpfung häufig auf Extraktion und Ausbeutung von natürlichen Ressourcen und menschlicher Arbeitskraft. Sie führt zu Ungleichheit und Artensterben und – was zunehmend wahrscheinlicher wird – zu einer globalen gesellschaftlichen und ökologischen Katastrophe.

Wie können wir also Wert neu denken? Wie kann die Wertschöpfung der Wirtschaft besser in Einklang gebracht werden mit unseren gesellschaftlichen Werten: Freiheit, Gleichheit und Solidarität? Und welche Rolle kann das Recht dabei einnehmen?

Vier Fachleute auf dem Podium

Diese Fragen sind Gegenstand einer wissenschaftlichen Tagung und einer öffentlichen Podiumsdiskussion an der Universität Würzburg. Es diskutieren in englischer Sprache die international renommierten Expertinnen Grietje Baars, Julia Dehm und Silke Helfrich. Moderiert wird die Veranstaltung von Marija Bartl von der Universität Amsterdam.

Die Podiumsdiskussion findet am Donnerstag, 12. Dezember 2019, um 17:30 Uhr im Toscanasaal der Residenz statt. Veranstalter der dazugehörenden Tagung ist das Projekt „Demokratisierung von Geld und Kredit“ unter der Leitung von Juraprofessorin Isabel Feichtner. Das Projekt ist Teil des Forschungsverbundes „ForDemocracy“, der über die Zukunft der Demokratie forscht.

Kontakt

Prof. Dr. Isabel Feichtner, Institut für Internationales Recht, Europarecht und Europäisches Privatrecht, T +49 931 31-82987, p-oerecht@jura.uni-wuerzburg.de

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