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Verdienstmedaille für Bernd-Stefan Vorderobermeier

12.05.2026

Für seine herausragenden Leistungen erhielt Dr. Bernd-Stefan Vorderobermeier, früherer Leiter der Abteilung Studium und Lehre, beim Stiftungsfest 2026 die Julius-Maximilians-Verdienstmedaille der Universität.

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Bernd-Stefan Vorderobermeier (Mitte) bekam die JMU-Verdienstmedaille von Kanzler Uwe Klug überreicht. Rechts Unipräsident Paul Pauli. (Bild: Rudi Merkl / Universität Würzburg)

Bernd-Stefan Vorderobermeier kam am 9. September 1958 in Giengen an der Brenz auf die Welt. Sein beruflicher Weg begann mit dem Studium der Rechtswissenschaften in München, mit den Schwerpunkten im Zivilrecht und Verwaltungsrecht.

Schon früh zeigte sich sein ausgeprägtes Interesse für strukturelle Zusammenhänge und rechtliche Präzision, das er durch ein Ergänzungsstudium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer weiter vertiefte. Sein juristischer Vorbereitungsdienst am Oberlandesgericht München legte den Grundstein für eine Laufbahn, die Theorie und Praxis stets in vorbildlicher Weise miteinander verband.

Bernd-Stefan Vorderobermeiers erste berufliche Stationen in einer Rechtsanwaltskanzlei, am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und bei der Fraunhofer-Gesellschaft zeugen von einer breiten, vielseitigen Erfahrung und einem tiefen Verständnis für rechtliche Fragestellungen in unterschiedlichsten Kontexten.

Stationen an der Universität Würzburg

Im Jahr 1987 begann seine lange und prägende Verbindung zur Universität Würzburg. Am Institut für deutsches und ausländisches Prozessrecht widmete er sich zunächst der Wissenschaft und schloss 1991 seine Dissertation zum Thema „Die Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen im kaufmännischen Geschäftsverkehr unter besonderer Berücksichtigung der überraschenden Klauseln (§3 AGBG)“ ab.

Nach einem kurzen Abstecher als Regierungsrat im Bereich des Bundesverkehrsministeriums kehrte Bernd-Stefan Vorderobermeier 1993 an die Universität zurück. In verantwortungsvollen Positionen, zunächst als Leiter des Rechtsamts und später als Leiter der Abteilung für Studium und Lehre, übernahm er zentrale Aufgaben für die Universität. Nach Positionen als Oberregierungsrat und Regierungsdirektor wurde er 2006 schließlich zum Leitenden Regierungsdirektor ernannt.

Orientierung gegeben und Weitblick bewiesen

Mit großem Engagement, klarem Urteilsvermögen und einer beeindruckenden Führungskompetenz gestaltete er Prozesse, entwickelte Strukturen weiter und trug maßgeblich zur erfolgreichen Organisation und Weiterentwicklung der Universität bei. Ob als Leiter wichtiger Projekte wie der Registraturordnung oder der Einführung der MUCK-Karte, als Datenschutzbeauftragter oder als Bologna-Koordinator – Bernd-Stefan Vorderobermeier hat Verantwortung übernommen, Orientierung gegeben und Entwicklungen mit Weitblick begleitet.

Doch es sind nicht nur die Ämter und Funktionen, die Bernd-Stefan Vorderobermeier auszeichnen. Es ist vor allem der Mensch: sein stets offenes Ohr für die Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, seine Loyalität, seine klare Haltung und menschliche Zugewandtheit und sein ausgeprägtes Gespür für Teamgeist.

Mit seinem Eintritt in den Ruhestand im September 2024 endet ein bedeutendes Kapitel – nicht nur für ihn persönlich, sondern auch für die Universität Würzburg. Gleichzeitig bleibt die Dankbarkeit für das, was er geleistet hat, und die Spuren, die er hinterlässt.

Bernd-Stefan Vorderobermeier ist eine Persönlichkeit, die über viele Jahrzehnte hinweg mit größter Verlässlichkeit, juristischer Expertise und außerordentlichem Einsatz das Gesicht der Universität Würzburg entscheidend mitgeprägt hat.

Von Präsidialbüro der Universität

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