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    Verdienstmedaille für Wolfgang Geise

    12.05.2022

    Auf dem Stiftungsfest 2022 wurde Wolfgang Geise mit der Julius-Maximilians-Verdienstmedaille ausgezeichnet.

    Wolfgang Geise (rechts) wurde auf dem Stiftungsfest 2022 mit der Julius-Maximilians-Verdienstmedaille ausgezeichnet. Kanzler Uwe Klug überreichte ihm die Medaille.
    Wolfgang Geise (rechts) wurde auf dem Stiftungsfest 2022 mit der Julius-Maximilians-Verdienstmedaille ausgezeichnet. Kanzler Uwe Klug überreichte ihm die Medaille. (Bild: Rudi Merkl / Universität Würzburg)

    Im Jahre 1954 wurde Wolfgang Geise in Soest geboren. Nach seinem Studium an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und der Fakultät für Biologie der Universität Würzburg schloss er 1981 sein Studium als Diplom-Biologe mit den Schwerpunkten Zoologie und Mikrobiologie ab.

    Als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete er von 1983 bis 1987 mit Professor Karl Eduard Linsenmair und promovierte 1987 zum Thema „Leben unter Extrembedingungen: Untersuchungen zur Ästivationsphysiologie und zur Variabilität im Lebenszyklus beim afrikanischen Riedfrosch Hyperolius viridiflavus (Anura: Hyperoliidae)“. Von 1988 bis 1994 forschte er als wissenschaftlicher Assistent in der Abteilung für Experimentelle Chirurgie am Klinikum zum Schwerpunktthema „Mikrozirkulation des Blutes“.

    Aus der Wissenschaft in die Zentralverwaltung

    Mit Beginn des Jahres 1995 startete Wolfgang Geise seine Tätigkeit in der Zentralverwaltung als Leiter des damaligen Referates VII/3 – Tierschutz und Gentechnik, in der späteren Stabsstelle Arbeits-, Gesundheits-, Tier- und Umweltschutz (AGTU).

    Er war erster hauptamtlicher Tierschutzbeauftragter der JMU. In dieser Funktion entwickelte er den Tierschutz an der JMU, inklusive Klinikum, zum bestmöglichen Standard. Er setzte die gesetzlichen Regelungen konsequent um und verhalf den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu einem idealen Arbeitsumfeld, indem er die Baumaßnahmen in den Tierhaltungen zum Beispiel am Zentrum für Experimentelle Molekulare Medizin (ZEMM), am Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) oder in der Systemimmunologie beratend unterstützte.

    Nach seiner Berufung 1997 in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit wurde er 1998 zum Bevollmächtigten für Biologische Sicherheit für den Gesamtbereich der Universität Würzburg und des Klinikums bestellt. Noch im gleichen Jahr wurde er zum Akademischen Oberrat und 2003 zum Akademischen Direktor ernannt.

    Vor allem auf dem Gebiet der Gentechnik schuf Wolfgang Geise einen hochwertigen Standard, indem er die Projektleitungen, Beauftragten und Forschenden kompetent beraten und regelmäßig beaufsichtigt hat.

    Leitung der Stabsstelle übernommen

    Wolfgang Geise übernahm 2015 erst kommissarisch und 2016 dann hauptamtlich die Leitung der Stabsstelle Arbeits-, Gesundheits-, Tier- und Umweltschutz. 2018 wurde er zum Leitenden Akademischen Direktor ernannt. Durch die Initiierung einer zentralen Anlaufstelle in seiner Stabstelle und der Erstellung der Covid-19-Homepage hat er maßgeblich zur Bewältigung der Corona-Pandemie an der JMU beigetragen.

    Auch in der Nachhaltigkeitskommission der JMU engagierte er sich sehr und brachte sich vor allem mit seinen guten Ideen ein. Er trat zum 1. Januar 2021 in den Ruhestand.

    Angesichts seines herausragenden Engagements und des unermüdlichen Einsatzes für Menschen, Tiere und Umwelt rund um unsere Alma Mater verlieh die Julius-Maximilians-Universität Dr. Wolfgang Geise auf dem Stiftungsfest 2022 die Julius-Maximilians-Verdienstmedaille. Die Laudatio hielt Kanzler Uwe Klug.

    Von Präsidialbüro der Universität

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