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    Verdienstmedaille für Eberhard Rommel

    12.05.2022

    Auf dem Stiftungsfest 2022 wurde Eberhard Rommel mit der Julius-Maximilians-Verdienstmedaille ausgezeichnet.

    Eberhard Rommel (rechts) wurde auf dem Stiftungsfest 2022 mit der Julius-Maximilians-Verdienstmedaille ausgezeichnet. Ihm gratulierte Kanzler Uwe Klug.
    Eberhard Rommel (rechts) wurde auf dem Stiftungsfest 2022 mit der Julius-Maximilians-Verdienstmedaille ausgezeichnet. Ihm gratulierte Kanzler Uwe Klug. (Bild: Rudi Merkl / Universität Würzburg)

    Eberhard Rommel wurde 1955 in Friedrichshafen geboren. An der Universität Stuttgart studierte er von 1974 bis 1980 Physik. Während dieser Zeit war er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Sein Studium schloss er mit dem Diplom ab.

    1988 wurde er ebenda mit einer Arbeit zum Thema „NMR-Untersuchung langsamer Bewegungen in Modellmembransystemen mittels Feldzyklus-Relaxationsspektroskopie“ promoviert.

    Zwischen 1985 und 1987 arbeitete Eberhard Rommel als wissenschaftlicher Angestellter in Stuttgart. Von 1987 bis 1992 war er wissenschaftlicher Angestellter in der Sektion Kernresonanz-Spektroskopie an der Universität Ulm. Sein Arbeitsgebiet umfasste in-vivo-Spektroskopie, in-vivo-Imaging, NMR-Festkörperimaging, NQR-Imaging, NQR-Spektroskopie, Diffusion in Polymeren, NMR-Hard- und Software-Entwicklung.

    In Sonderforschungsbereichen aktiv

    Zwischen 1993 und 1995 war Eberhard Rommel wissenschaftlicher Angestellter im Sonderforschungsbereich 355 „Pathophysiologie der Herzinsuffizienz“ an der Universität Würzburg. Sein Arbeitsgebiet umfasste schnelle quantitative Herz-Bildgebung an der Ratte sowie Probenkopfbau. Von 1999 bis 2004 leitete er das Teilprojekt „Funktionelle Bildgebung am Mäuseherz“, und von 2006 bis 2013 war er Leiter des Teilprojekts B4 im Sonderforschungsbereich 688 „Zell-Zell-Wechselwirkungen im kardiovaskulären System“. Thema des Projekts war die hochaufgelöste MR-Bildgebung zur nicht-invasiven Charakterisierung von Gefäßstruktur und Endothelfunktion.

    Eberhard Rommels wissenschaftliches Werk umfasst mehr als 50 Publikationen. Er hat drei Patente angemeldet. Außerdem ist er Mitpreisträger des 2003 verliehenen Helmholtz-Preises.

    Physikpraktikum für Studierende geleitet

    Hochmotiviert und mit großem Einsatz hat Eberhard Rommel über 25 Jahre lang das Physikpraktikum für Studierende im Nebenfach Physik geleitet. Insgesamt hat er seit 1995 rund 20.000 Studierende durch das Nebenfachpraktikum begleitet. Sehr deutlich hat er den positiven Außeneindruck im Lehrexport mitgeprägt. Von 1996 bis 2003 leitete er zusätzlich die Elektronikwerkstatt des Physikalischen Instituts.

    18 Jahre in der Selbstverwaltung engagiert

    Darüber hinaus wirkte er mehr als achtzehn Jahre lang an der Selbstverwaltung der JMU mit und hat sich von 1999 bis 2015 im Fakultätsrat der Fakultät für Physik und Astronomie, von 2000 bis 2017 im Senat, von 2007 bis 2017 im Universitätsrat, von 2013 bis 2017 in der Kommission für nachhaltige Entwicklung und von 2007 bis 2017 als Konventsprecher und auch als stellvertretender Sprecher des LWB (Landesverband Wissenschaftler in Bayern) für die Belange der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter starkgemacht. 2021 ging er als Leitender Akademischer Direktor in den Ruhestand.

    In Anerkennung seines jahrelangen Engagements in der Selbstverwaltung und seiner großen Verdienste um die Alma Julia verlieh die Universität Würzburg Dr. Eberhard Rommel auf dem Stiftungsfest 2022 die Julius-Maximilians-Verdienstmedaille. Die Laudatio hielt Kanzler Uwe Klug.

    Von Präsidialbüro der Universität

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