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    12.10.2021

    Die Neurologische Klinik des Uniklinikums Würzburg will in einer Studie mehr über die Entstehung von Migräne herausfinden. Dazu werden sowohl Menschen mit Migräne, wie auch Gesunde als Kontrollgruppe gesucht.

    Migräneattacken sind häufig auf bestimmte auslösende Faktoren zurückzuführen. Die Uniklinik forscht daran.
    Migräneattacken sind häufig auf bestimmte auslösende Faktoren zurückzuführen. Die Uniklinik forscht daran. (Bild: peterschreiber.media / istockphoto.com)

    „Bei vielen Migräne-Patientinnen und -Patienten sind die Kopfschmerzattacken auf bestimmte auslösende Faktoren, sogenannte Trigger, zurückzuführen“, sagt Professorin Claudia Sommer. Die Schmerzexpertin der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) fährt fort: „In einer aktuellen Studie wollen wir untersuchen, wie Migräne-Trigger mit einem bestimmten Neuropeptid im Blut sowie mit der Sensibilisierung für Schmerzen zusammenhängen.“ Für diese wissenschaftliche Arbeit werden jetzt Migräne-Patientinnen und -Patienten sowie Gesunde als Kontrollgruppe gesucht.

    Fragenbogen innerhalb von 20 Minuten bearbeiten

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen dabei zunächst einen Fragebogen ausfüllen. Dieser fragt das Alltagserleben mit Migräne, die Schmerzstärke und das Schmerzerleben ab. Außerdem werden Aspekte wie Depressivität, Angst und Impulsivität erfasst. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa 20 Minuten.

    Auf Wunsch Teilnahme an zweiter Phase

    „Nach der Auswertung der Fragebögen laden wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einigen Monaten zum zweiten Teil der Studie ein. Dann wollen wir untersuchen, welche Verbindungen zwischen Migräne-Triggern und dem Neuropeptid CGRP bestehen“, kündigt Claudia Sommer an.

    Nach ihren Worten haben die Teilnehmenden von der Studienteilnahme zwar keinen unmittelbaren persönlichen Nutzen. „Sie helfen jedoch der Forschung, zum Verständnis und in der Zukunft auch zur besseren Behandlung dieser Erkrankung beizutragen“, unterstreicht die Professorin.

     Weitere Informationen zur Studie gibt es bei der Neurologischen Klinik unter T: (0931) 201-23741 (immer donnerstags zwischen16:00 und 19:00 Uhr) sowie per E-Mail (unterloeffl_S@ukw.de). Oder man schaut sich die Fragebögen direkt an unter https://ls1.psychologie.uni-wuerzburg.de/so/mig/

    Von Pressestelle UKW

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