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  • Drei Studierende tragen T-Shirts mit einem Aufdruck der Universität Würzburg.

Treff für ukrainische Frauen und Familien

17.01.2023

Bei einer Veranstaltung im Felix-Fechenbach-Haus können am Samstag, 21. Januar, ukrainische Frauen und Familien miteinander und mit Interessierten aus Stadt und Region Würzburg ins Gespräch kommen.

Auch die Kunst der Herstellung der traditionellen ukrainischen Puppe „Motanka“ wird bei der Veranstaltung im Felix-Fechenbach-Haus gezeigt.
Auch die Kunst der Herstellung der traditionellen ukrainischen Puppe „Motanka“ wird bei der Veranstaltung im Felix-Fechenbach-Haus gezeigt. (Bild: Lena Arkhangelska; Bilddesign: Anette Strobel)

Wie geht es in Würzburg angekommenen ukrainischen Frauen, die durch den Krieg aus ihrem Beruf – oft mit akademischer Ausbildung – gerissen wurden und geflohen sind? Wie meistern sie hier ihren neuen Alltag, mit oder ohne ihre Familien?

Für diese Thematik wurde das Team im Büro der Universitätsfrauenbeauftragten (UFB) auch durch seine neue ukrainische Kollegin Dr. Nataliia Lazebna weiter sensibilisiert. Dr. Lazebna ist seit kurzem wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Fachdidaktik – Moderne Fremdsprachen sowie im Büro der UFB.

Vernetzen und sich Tipps geben

Aus Gesprächen mit der ukrainischen Wissenschaftlerin entstand die Idee, gemeinsam mit der Stadt Würzburg eine öffentliche Veranstaltung mit und für ukrainische Frauen und ihre Familien in Würzburg zu organisieren. Auch ukrainische Studierende und Forschende können sich dort vernetzen, Erfahrungen anderer hören und sich gegenseitig Tipps geben.

„Mit der Öffnung der Veranstaltung für alle Interessierten aus Stadt und Region wollen wir außerdem den nationenübergreifenden Dialog voranbringen“, sagt Universitätsfrauenbeauftragte Professorin Brigitte Burrichter. Alle Bürgerinnen und Bürger sind daher eingeladen, sich mit den ukrainischen Frauen und Familien auszutauschen.

Die Veranstaltung wird durch Übersetzerinnen und Übersetzer unterstützt. So sollte allen Besucherinnen und Besuchern ein Austausch auf Deutsch, Ukrainisch und Englisch möglich sein.

An der Universität sind aktuell 92 Studierende aus der Ukraine eingeschrieben, 55 davon sind Frauen. Beschäftigt sind insgesamt 18 ukrainische Personen an der JMU, davon sind zwölf weiblich und sechs männlich.

Gespräche und Kunstausstellungen

Die Veranstaltung findet am Samstag, 21. Januar 2023, von 10:30 bis 14 Uhr im Felix-Fechenbach-Haus im Stadtteil Grombühl statt. Neben dem Get-Together mit Gesprächsrunden stehen auch Ausstellungen ukrainischer Künstlerinnen auf dem Programm. Informationen über Initiativen rund um das Thema „Ankommen in Würzburg“ runden die Veranstaltung ab.

Wer dabei sein möchte, soll sich per E-Mail anmelden unter VeranstaltungGleichstellung@stadt.wuerzburg.de

Das Veranstaltungsteam

„Ukrainische Frauen und Familien in Würzburg – angekommen?“ ist eine Kooperationsveranstaltung der Universitätsfrauenbeauftragten der JMU und der Gleichstellungsstelle für Frauen und Männer sowie der Bildungskoordination für Zugewanderte im Sozialreferat der Stadt Würzburg.

Zum Thema der Veranstaltung gibt es eine Aktionsseite im Webangebot  der Universitätsfrauenbeauftragten.

Von Robert Emmerich

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