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    Top-Wissenschaftlerinnen aus Würzburg

    22.11.2022

    Die Neurologin und Psychiaterin Claudia Sommer sowie die Biologin und Psychologin Andrea Kübler zählen im Research.com-Ranking zu den besten 1.000 Wissenschaftlerinnen der Welt.

    Andrea Kübler vom Lehrstuhl für Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (links) und Claudia Sommer von der Neurologischen Klinik und Poliklinik am Uniklinikum Würzburg zählen im Research.com-Ranking zu den besten 1.000 Wissenschaftlerinnen der Welt und zu den besten 100 in Deutschland.
    Andrea Kübler vom Lehrstuhl für Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (links) und Claudia Sommer von der Neurologischen Klinik und Poliklinik am Uniklinikum Würzburg zählen im Research.com-Ranking zu den besten 1.000 Wissenschaftlerinnen der Welt und zu den besten 100 in Deutschland. (Bild: Uni Würzburg / UKW)

    Professorin Andrea Kübler vom Lehrstuhl für Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg, Arbeitsbereich Interventionspsychologie, und Professorin Claudia Sommer, Leitende Oberärztin in der Neurologischen Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Würzburg, sind im Research.com-Ranking unter den besten 100 Wissenschaftlerinnen in Deutschland und unter den besten 1.000 weltweit gelistet.

    Zum Best Female Scientists in Germany 2022 Ranking

    Das Ranking umfasst führende Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen. Die Kriterien für die Aufnahme in die globale Rangliste basieren auf dem H-Index, dem Anteil der in der jeweiligen Disziplin geleisteten Beiträge sowie den Auszeichnungen und Erfolgen der Forscherin.

    Die Biologin und Psychologin Andrea Kübler und die Neurologin und Psychiaterin Claudia Sommer haben sogar zwei gemeinsame Projekte. Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt VirtualNoPain untersuchen sie eine neue Methode für die Schmerztherapie, bei der erstmals die Virtual Reality mit Neurofeedback verknüpft wird. Die Patientinnen und Patienten tauchen in eine computersimulierte Welt ein und lernen, bestimmte Gehirnaktivitäten selbst zu steuern, sodass chronische Schmerzen reguliert werden. Die Hoffnung ist, dass unter anderem Menschen, die unter Fibromyalgie leiden, das Selbstwirksamkeitserleben stärken und lernen die chronischen Schmerzen, die oft Begleiterscheinen von Depressionen oder Angstzuständen sind, wirkungsvoll zu beeinflussen.

    Gemeinsame Arbeit im Graduiertenkolleg

    Beim zweiten Projekt handelt es sich um das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkolleg „Neuronale Mechanismen von (mal)adaptiven Annäherungs- und Vermeidungsverhalten“ unter Leitung von JMU-Professor Matthias Gamer.

    In einem Teilbereich dieses Kollegs geht es um die Faktoren, die Migräne auslösen, und ob und wie Betroffene sich die Wirkung dieser so genannten Trigger abtrainieren können. Konkret sollen die Patientinnen und Patienten mit Hilfe von videobasierten Testsystemen Aufgaben erledigen, während ihnen Trigger präsentiert werden. Können sie sich selbst beeinflussen und resistenter gegen die Auslöser werden?

    Frauen in der Wissenschaft fördern

    Das Ranking widmet sich erstmals ausschließlich Wissenschaftlerinnen. Durch die Beispiele erfolgreicher Forscherinnen sollen Frauen, die eine akademische Laufbahn in Erwägung ziehen, sowie Entscheidungsträgerinnen und -träger weltweit inspiriert werden. Es soll dazu beitragen, mehr Möglichkeiten und gleiche Chancen für Frauen in der Wissenschaft zu schaffen.

    Diese Ziele verfolgt auch das Uniklinikum Würzburg mit seiner Serie #WomenInScience, in der forschende Frauen am Uniklinikum vorgestellt werden. Hier geht es zum Porträt von Claudia Sommer, die über weitere Projekte und ihre Faszination an der Forschung berichtet.

    Von Pressestelle Universitätsklinikum Würzburg

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