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    Nachhaltigkeit und globale Verantwortung

    17.11.2020

    Das Lehrprojekt „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenzen“ (GSiK) startet mit einem neuen Schwerpunkt ins Wintersemester: Nachhaltigkeit und globale Verantwortung.

    Nachhaltigkeit wird oft in erster Linie mit Umweltschutz assoziiert. Das Lehrprojekt GSiK, das an der Uni Würzburg Studierende aller Fächer anspricht, will im Wintersemester 2020/21 diesen Begriff in seinen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Dimensionen abbilden und erörtern.

    Der öffentliche GSiK-Tag „Nachhaltigkeit im Fokus globaler Gerechtigkeit“ findet am Samstag, 28. November 2020, statt. Den Auftakt macht ein Impulsvortrag der Juniorprofessorin Maria Backhouse, die sich an der Universität Jena mit Umweltsoziologie und politischer Ökologie beschäftigt.

    Im Anschluss können die Studierenden an Online-Workshops teilnehmen, die verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeit vertiefen: Greenwashing, Biodiversität, Zwangsmigration, Rassismus, globale Gesundheit, Ernährung, sozial-ökologische Transformation und Emissionshandel. Den Abschluss der Tagung bildet eine Podiumsdiskussion.

    Der GSiK-Tag findet online statt. Anmeldung für Studierende über WueStudy, für externe Interessierte per Mail an die GSiK-Geschäftsstelle.

    Neues Zertifikat: Nachhaltigkeit

    Interkulturelle Begegnungen fußen auf Systemen, die sich global entwickeln. Das Wissen um diese Systeme ist Voraussetzung für jede interkulturelle Kompetenz. Nachhaltigkeit ist ohne globale Verantwortung zu kurz gegriffen. Für Nachhaltigkeit ist die interkulturelle und globale Perspektive unabdingbar. Anders: Bei der Nachhaltigkeit geht es im Kern um Lösungen und Beziehungen, die auf die Zukunft ausgerichtet sind und die nur durch einen weltweiten Dialog und die Formulierung gemeinsamer Ziele erreicht werden können.

    Vor diesem Hintergrund hat GSiK ein neues Zertifikat mit dem Namen „Nachhaltigkeit und globale Verantwortung“ entwickelt.

    Veranstaltungen im Wintersemester

    Neben diesem neuen Schwerpunkt bleibt das GSiK-Projekt aber seinen Stammthemen treu. Im Hybrid-Wintersemester 2020/21 bietet es via Zoom Gastvorträge zu verschiedenen Themen an: „Wessen Welt ist die Welt – Theater und Solidarität in Corona Times“ von der Theaterwissenschaftlerin Antonia Tretter am Mittwoch, 18. November 2020, und „Kairós – The transformational TimeSpace“ vom Philosophen Alexander Neupert-Doppler am Dienstag, 1. Dezember 2020.

    Die französische Soziologin Sarah Gensburger beschäftigt sich in einem Vortrag am Donnerstag, 17. Dezember 2020, mit der Frage, ob wir aus der Vergangenheit lernen können. Sina Schindler wird am Donnerstag, 21. Januar 2021, über antiasiatischen Rassismus sprechen.

    Zu den Seminaren in diesem Semester gehört „Betzavta: Entscheidungen treffen, finden, aushandeln – in der Demokratie“. Vorgestellt wird ein erlebnisbasiertes, interaktives Konzept, in dem ein persönlicher und emotionaler Zugang zu den Inhalten Vielfalt, Demokratie und Toleranz geschaffen wird. Geleitet werden die Veranstaltungen von Petra Irmscher und Nicola Speer. Die Pädagogin Petra Pflüger leitet außerdem zum zweiten Mal das Seminar „Diskriminierung und Vorurteile in Medien“.

    Kontakt

    Dominik Egger, GSiK-Koordinator, gsik@uni-wuerzburg.de.

    Informationen zum GSiK-Projekt und seinem Programm

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