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    Mit vereinten Kräften für den Frieden

    24.01.2023

    Am Freitag, 27. Januar, hält der Diplomat Florian Laudi an der Universität Würzburg einen öffentlichen Vortrag. Sein Thema lautet: „Deutschland in den Vereinten Nationen – Mit vereinten Kräften für Frieden und Entwicklung“.

    Am 18. September 1973 sind die beiden deutschen Staaten zeitgleich den Vereinten Nationen beigetreten.
    Am 18. September 1973 sind die beiden deutschen Staaten zeitgleich den Vereinten Nationen beigetreten. (Bild: baona / iStockphoto.com)

    Vor knapp 50 Jahren, am 18. September 1973, traten die beiden deutschen Staaten zeitgleich den Vereinten Nationen bei. Für beide Staaten war dies eine Rückkehr in die Völkergemeinschaft, für die UN war es eine Bereicherung ihrer Mitgliedschaft.

    Heute steht das wiedervereinigte Deutschland gemeinsam mit den Vereinten Nationen vor zahlreichen Herausforderungen. Armut, Pandemien sowie die Umwelt- und Klimakrise bedrohen weltweit die Existenz zahlreicher Menschen. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine bedeutet eine fundamentale Verletzung der Grundwerte der UN und die geopolitischen Spannungen in der Weltorganisation nehmen deutlich zu. Der Multilateralismus steht unter Druck.

    Wo stehen die Vereinten Nationen bei der Bewältigung der Krisen und bei der Gestaltung der gemeinsamen globalen Zukunft? Welche Rolle in den Vereinten Nationen kann Deutschland vor dem Hintergrund der „Zeitenwende“ für Frieden und Entwicklung einnehmen? Welche Veränderungen sind nötig und wie können UN-Reformen gelingen?

    Vortrag im Unigebäude am Wittelsbacherplatz

    Antworten auf diese und weitere Fragen gibt der Diplomat Florian Laudi in seinen Vortrag „Deutschland in den Vereinten Nationen – Mit vereinten Kräften für Frieden und Entwicklung“ am Freitag, 27. Januar 2023, im Forum des Universitätsgebäudes am Wittelsbacherplatz.

    Nach diversen Stationen in Afghanistan, New York und Brüssel war Florian Laudi unter anderem Sonderbeauftragter für die Ukraine und Leiter des Arbeitsstabs Ukraine im Auswärtigen Amt. Seit Anfang 2022 ist er dort Beauftragter für die Vereinten Nationen und Terrorismusbekämpfung.

    Anmeldung erwünscht

    Der Vortrag beginnt um 18.00 Uhr, im Anschluss daran besteht die Gelegenheit zur Diskussion. Die Moderation der Fragen übernimmt Manuela Scheuermann, Inhaberin des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Europaforschung der Universität Würzburg und stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Vereinte Nationen (DGVN).

    Eine Anmeldung ist erbeten über die Homepage der DFVN.

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