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    Mehr digitale Souveränität im Bildungssektor

    21.09.2021

    29 Hochschulen aus Deutschland haben den gemeinnützigen Verein „Moodle an Hochschulen“ gegründet. Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist auch mit dabei.

    An der Universität Würzburg steckt Moodle hinter WueCampus, der universitätsweiten Lernplattform.
    An der Universität Würzburg steckt Moodle hinter WueCampus, der universitätsweiten Lernplattform. (Bild: Moodle an Hochschulen)

    Nein, Moodle ist kein neuer Konkurrent für den Suchmaschinen-Giganten Google. Es handelt sich vielmehr um ein „freies Kursmanagementsystem und eine Lernplattform“, wie auf Wikipedia zu lesen ist. Die Software biete die Möglichkeit, kooperative Lehr- und Lernmethoden zu unterstützen.

    Aktuell wird Moodle an circa 180 deutschen Hochschulen eingesetzt und steht damit über 1,5 Millionen Studierenden zur Verfügung. In der Corona-Krise war es ein wesentlicher Pfeiler, der dazu beigetragen hat, den Studienbetrieb trotz Lockdown und Einschränkungen im Präsenzbetrieb aufrechterhalten oder sogar auszubauen.

    Moodle: Die Grundlage für WueCampus

    An der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) steht Moodle hinter WueCampus, der universitätsweiten Lernplattform. Diese ist nicht erst seit der Corona-Pandemie nicht mehr aus dem Lehr- und Lernalltag der Studierenden und Dozenten wegzudenken. Schon zuvor wurde sie intensiv für den Austausch von Lehr- und Lerninhalten genutzt. Egal, ob digitale Prüfungen oder die Kommunikation von Studierenden sowohl untereinander als auch mit den Dozenten: Auf WueCampus lässt sich all das organisieren.

    Darüber hinaus bietet die Plattform die Möglichkeit, Dokumente abzulegen und interaktive Sequenzen einzustellen, so dass eine umfangreiche Sammlung an Lernmaterialien für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung steht.

    Ein Verein als Multiplikator und Ansprechpartner

    Jetzt haben Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt 29 deutschen Hochschulen den gemeinnützigen Verein „Moodle an Hochschulen“ gegründet. Der Verein mit Sitz in Berlin sieht sich als Multiplikator und zentraler Ansprechpartner der deutschen Moodle-Community.

    Der hinter dem Moodle-System stehende Open-Source-Gedanke soll durch die Zusammenarbeit verstärkt werden, denn der Begriff „Open Source“ stehe nicht nur für die kostenlose Verteilung und Nutzung von Quellcode, sondern auch für den Erfahrungsaustausch innerhalb einer Community, wie der Verein schreibt.

    „Moodle an Hochschulen“ will zukünftig die Aktivitäten seiner Mitglieder bündeln sowie für eine bessere Vernetzung und zu einem Wissenstransfer beitragen. Übergeordnetes Ziel sei es, „zur digitalen Souveränität im Bildungssektor beizutragen“.

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