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    Internationaler Abend: Die Uni als Schmelztiegel

    02.07.2019

    Beim Internationalen Abend konnten sich Studierende der Universität Würzburg bei Sommerfest-Feeling über ein Studium im Ausland informieren. Auch die Verwaltung zeigte dabei, dass sie immer internationaler wird.

    Das Zetrifikatsprogramm Interkulturelle Kompetenz der Universität hatte in diesem Jahr neun Absolventinnen. Unter anderem gratulierten ihnen Unikanzler Uwe Klug und Uni-Vizepräsident Baris Kabak.
    Das Zetrifikatsprogramm Interkulturelle Kompetenz der Universität hatte in diesem Jahr neun Absolventinnen. Unter anderem gratulierten ihnen Unikanzler Uwe Klug und Uni-Vizepräsident Baris Kabak. (Bild: Kristian Lozina)

    Salsa und Samba, japanische Trommeln, eine Feuershow und jede Menge Kultur: Der Internationale Abend im Botanischen Garten der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) war am Dienstag Treffpunkt für mehr als 3700 Studierende und Reisebegeisterte. Neben kulturellen Einlagen bot der Abend für Studierende die Gelegenheit, Informationen für ein Auslandssemester einzuholen und potentielle Gastländer näher kennenzulernen. Außerdem zeigte die Verwaltung der JMU eindrücklich, wie sie sich noch internationaler aufstellt: Mit neuen Absolventen im Zertifikatsprogramm „Interkulturelle Kompetenz“.

    Die JMU will noch internationaler werden. Das bekräftigte auch Uni-Vizepräsident Baris Kabak: „Austauschprogramme haben das große Potenzial unseren Blick zu weiten, neue Erfahrungen zu ermöglichen und damit ein Bewusstsein für relevante Fragen, Probleme und Perspektiven zu entwickeln – zum Beispiel für Menschenrechte, Demokratie, Umweltschutz und Nachhaltigkeit.“ Dies treffe auch auf das nichtwissenschaftliche Personal zu, welches die Verwaltung verantwortet und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstütze.

    Interkulturelle Kompetenzen an der Uni

    Ein wesentlicher Beitrag ist hierfür das Zertifikatsprogramm „Interkulturelle Kompetenz“, das vom Freistaat Bayern gefördert wird. Im vergangenen Jahr absolvierten zwei Beschäftigte der JMU erstmals das Programm, 2019 waren es bereits zehn: Christine Barrowcliffe (Dekanat der Fakultät für Humanwissenschaften), Eva Hedrich (Lehrstuhl für Amerikanistik und Professur für Slawische Philologie), Ulrike Hennig (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht), Anna Gonel (Lehrstuhl für Informatik VIII), Nicole Graf (Lehrstuhl für Philosophie I/II), Karin Kernahan (Lehrstuhl für Fachdidaktik), Michaela Pirkner (Lehrstuhl für Psychologie IV), Linda Schüler (Servicezentrum Personal), Annette Weidlein (Lehrstuhl für Allgemeine Pathologie) und Dr. Annette Zillenbiller (Lehrstuhl für Organische Chemie I).

    Unikanzler Uwe Klug übergab am Abend den frischgebackenen Fachleuten ihre Urkunden. „Ich schätze diesen Einsatz der Kolleginnen sehr und sehe es als einen wertvollen Beitrag zur weiteren Internationalisierung unserer Universität“, so Klug. Interkulturelle Trainings, neue Fremdsprachenkompetenzen und Weiterbildungen im Ausland, unter anderem in Valencia (Spanien), Chambéry (Frankreich) oder Porto (Portugal), gehören zum Zertifikatsprogramm.

    Koordiniert wird es an der JMU vom Referat „Personalentwicklung für das wissenschaftsunterstützende Personal“. Referatsleiterin Ljubica Lozo und ihre Mitarbeiterin Pamina Hagen waren bei der Zertifikatsverleihung dabei und gratulierten den Absolventen.

    Auslandsinfos aus erster Hand

    Bei seiner 10. Auflage bot der Internationale Abend im Botanischen Garten rund 100 Infostände. Von Argentinien bis Zypern stellten zurückgekehrte Studierende der JMU sowie Gaststudierende aus den Partnerunis ihre Institutionen vor. Daneben präsentierten sich zahlreiche studentische Initiativen und Verbände. Auch das kulturelle Programm war mit landestypischen Tänzen und Trommeln, Konzerten und DJ-Musik, einer Fotoausstellung oder einer Feuershow international aufgestellt.

    „Der Abend ist für die Studierenden wichtig, weil sie die einmalige Gelegenheit haben, sich auf einmal an unzähligen Informationsständen zu Auslandsaufenthalten informieren zu können. Sei es Europa oder der Rest der Welt“, erklärt Katharina Göthner vom International Students Office der JMU. Neben dem niederschwelligen Informationsangebot sorgt aber auch die offene Sommerfest-Atmosphäre inzwischen regelmäßig für zahlreiche Besucher: „Wir beobachten immer mehr, dass verschiedenste Generationen unter den Besuchern zu finden sind, um gemeinsam einen tollen Abend zu erleben, sich für Neues zu öffnen und sich auszutauschen“, so Göthner.

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    Von Kristian Lozina

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