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  • Drei Studierende tragen T-Shirts mit einem Aufdruck der Universität Würzburg.

Forschungsstarke Psychologen

17.12.2019

Würzburger Psychologen sind überdurchschnittlich stark in der Forschung. Das bescheinigen ihnen die jüngst veröffentlichten Ausgaben zweier renommierter Rankings.

Hier wird auf hohem Niveau geforscht: In diesem Gebäude am Röntgenring ist ein Teil des Instituts für Psychologie der JMU untergebracht.
Hier wird auf hohem Niveau geforscht: In diesem Gebäude am Röntgenring ist ein Teil des Instituts für Psychologie der JMU untergebracht. (Bild: Gunnar Bartsch / Universität Würzburg)

„Veröffentlichungen pro Wissenschaftler“ und „Zitationen pro Publikation“: In diesen Kategorien erzielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Psychologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) Spitzenpositionen in der neuesten Ausgabe des Studiengang-Rankings, das das Centrum für Hochschulentwicklung CHE jetzt veröffentlicht hat.

Beide Werte beweisen: Die Forscherinnen und Forscher im Fachbereich „Psychologie“ sind überdurchschnittlich forschungsstark. Sie landen in dem bundesweiten Vergleich sowohl mit der Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen pro Wissenschaftler und Jahr in der Spitzengruppe als auch mit der durchschnittlichen Anzahl der Zitationen pro Publikation – einem Wert, der Auskunft darüber gibt, wie groß die Resonanz ist, auf die ihre Beiträge in der wissenschaftlichen Gemeinschaft stoßen.

Top-Unterstützung beim Auslandsstudium

Neben den Kriterien zur Forschungsstärke eines Faches stehen die Urteile der Studierenden im Mittelpunkt des CHE-Rankings – im Fall der jetzt veröffentlichten Ausgabe speziell Studierender aus den Masterstudiengänge. In diesem Bereich können die Würzburger Psychologen vor allem im Bereich „Internationalisierung“ punkten. In der Kategorie „Unterstützung für das Auslandsstudium“ landen sie ebenfalls in der Spitzengruppe.

Auch die neueste Ausgabe des renommierten Times Higher Education World University Rankings (THE) bestätigt den Würzburger Psychologinnen und Psychologen ihre Forschungsstärke. Unter den weltweit 1.396 im Ranking aufgeführten Universitäten landen sie bei dem Vergleich der Zitationen pro Veröffentlichung auf einem Spitzenplatz unter den 50 besten Universitäten weltweit. Betrachtet man sämtliche lehr- und forschungsbezogene Indikatoren, erzielt die Würzburger Psychologie in diesem Ranking einen respektablen Platz im oberen Mittelfeld (Rangplätze 151-170).

Forschung fließt ins Studium ein

Professor Tobias Richter, Vorstand des Instituts für Psychologie, freut sich über das gute Abschneiden in den beiden Rankings. „Die Würzburger Psychologie ist traditionell stark in der Forschung und belegt regelmäßig Spitzenplätze im weltweiten Vergleich", so der Inhaber des Lehrstuhls für Psychologie IV an der JMU. Dies komme auch den Studierenden zugute – sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang. „Neueste Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprojekten fließen in der Psychologie immer auch ins Studium ein“, so Richter. Und mit ihren Bachelor- und Masterarbeiten seien Studierende häufig direkt in diese Forschungsprojekte eingebunden.

Das CHE Hochschulranking

Das Hochschulranking des CHE ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum mit einer Bewertung von mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. In seiner neuesten Auflage sind die Urteile der Masterstudierenden in den Fächern Psychologie, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau, Bauingenieurwesen und Umweltingenieurwesen/Bau zu finden.

Mehr Informationen

Das THE-Ranking

In fünf Kategorien vergleicht das THE-Ranking die Leistung der untersuchten Universitäten: Lehre, Forschung, Zitationen, Drittmittel aus der Wirtschaft und Internationalität. Dabei werden unterschiedliche Indikatoren herangezogen – etwa die Anzahl der Publikationen in Fachzeitschriften, der Erfolg bei der Einwerbung von Drittmitteln oder das Verhältnis von Lehrenden zu Studierenden. Diese Einzelergebnisse fließen in unterschiedlicher Gewichtung in das Gesamtergebnis ein.

Mehr Informationen

Homepage des Instituts für Psychologie

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