Feierliche Eröffnung der CampusBänke am Hubland Nord
12.05.2026Neue Aufenthaltsqualität auf dem Campus Nord: Die CampusBänke wurden Ende April 2026 feierlich mit zahlreicher Beteiligung des Referats Ökologie und des WueLAB eröffnet.
Initiiert und durchgeführt wurde das Projekt von Studierenden rund um das Referat Ökologie, insbesondere durch die Referatsleitung Julian Müller, der auch als Principal Investigator des Transformationsexperiments fungierte. Begleitet und koordiniert wurde es von WueLAB-Seite durch Viola Leisner.
Die CampusBänke befinden sich auf beiden Seiten entlang der Emil-Fischer-Straße: links in der Nähe des WueLAB zwischen Gebäude 22 und 31 sowie schräg gegenüber bei der Bushaltestelle „Emil-Fischer-Straße“ in der Nähe der Gebäude 40 und 41.
Eine dritte Bank wurde im CampusGarten (am Ende der Emil-Fischer-Straße, Nähe neuer StuvHub) aufgestellt: Dorthin weisen auch Schilder in Pfeilform an den Bänken, weil es den Studierenden rund um das Referat Ökologie ein Anliegen war, so auf die Lage des CampusGartens am Ende des Campus Hubland Nord aufmerksam zu machen.
Beliebte Sitzgelegenheiten – und mehr
Genutzt werden sie bereits seit einiger Zeit; nun sind alle Schilder und die Biotopelemente rund um die CampusBänke komplett: Wegweiser zum CampusGarten, erklärende Informationstafeln zu den Biotopelementen an der jeweiligen Bank, die Biotopelemente selbst und kleine Tafeln mit Übungen zum Entspannen durch die Gesunde Hochschule sind innerhalb der letzten Monate hinzugekommen. An der ersten Bank bei Gebäude 31 finden sich Nistkästen für Vögel bzw. Quartiere für Fledermäuse an den Bäumen rund um die Bank. Beim zweiten Standort wurde ein Totholzhaufen als ökologischer Spot bzw. Lebensraum errichtet.
Diese Kleinst-Biotope folgen dem Prinzip der Trittsteinbiotope. Dabei handelt es sich um kleine, isoliert liegende Lebensräume, die – ähnlich wie Trittsteine – über eine Landschaft verteilt sind und Tieren wie Pflanzen als Verbindung zwischen größeren Habitaten dienen, sodass sie wandern, sich ausbreiten und austauschen können. Die Initiative Lebendiger Campus bzw. das Transformationsexperiment „L(i)ebenswerter Campus“ haben sich zum Ziel gesetzt, die Anzahl an Trittsteinbiotopen auf dem Campus Hubland zu erhöhen.
Beide Gruppen bzw. dahinterstehende Personen wurden in das studentische Transformationsexperiment „CampusBank“ miteinbezogen und standen dem Projekt mit ökologischer Expertise zur Seite.
Projekteinblicke
Nach einer Begehung zu Beginn des Projekts, bei der passende Standorte ausgewählt wurden und sich über die Gestaltung abgestimmt wurde, ging es anschließend an die Auswahl der Bankmodelle und die Bestellung davon. Die Biotopelemente wurden geplant und das Design der Schilder und Informationstafeln in Zusammenarbeit mit Elisabeth Suchan entworfen, die an der Gestaltung studierte. Daraufhin folgten die mehr praktischen Phasen. Mit viel Einsatz und handwerklichem Geschick wurden die Bänke von Akteur:innen des Referats Ökologie selbst zusammengebaut und aufgestellt. Auch die Brut- bzw. Nistkästen wurden angebracht und aufgehängt sowie der Totholzhaufen und die Aufsteller-Konstruktionen für die Infotafeln und Wegweiser errichtet.
Einladung zum Platz nehmen, verweilen, beobachten
Die Bänke bieten Platz zum Abschalten, dienen als Gelegenheit für eine Mittagspause im Freien, als Lernort im Grünen, für ein Innehalten und Durchatmen mit den Übungen der Gesunden Hochschule oder als Ort für Vogelbeobachtung und Studie der vorhandenen Fauna.
Wir freuen uns somit über ein gelungenes, sehr sichtbares Transformationsexperiment auf dem Campus, in das vielfältige Aspekte eingeflossen sind und auf stimmige Art und Weise zusammengebracht wurden.
Dank geht an alle Beteiligten: Das Team des RefÖko, die Gesunde Hochschule und das WueLAB, die Initiative Lebendiger Campus sowie das Flächenmanagement, die Bauplanung und den Technischen Betrieb für die beratende Unterstützung im Voraus.
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