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    Auszeichnung für schulische Demokratiepraxis

    04.05.2021

    Sabine Kehr erforscht an der Uni Würzburg Schülerparlamente als Ansatz der politischen Bildung in Schulen. Einem von ihr initiierten Parlament wurde jetzt das „Gütesiegel Demokratie“ verliehen.

    Das „Gütesiegel Demokratie“ – Nachweis eines Schullebens, das sich durch demokratische Praxisaspekte auszeichnet.
    Das „Gütesiegel Demokratie“ – Nachweis eines Schullebens, das sich durch demokratische Praxisaspekte auszeichnet. (Bild: BLZ)

    Mitte April hat das Schülerparlament an der Mittelschule Nord in Fürstenfeldbruck das „Gütesiegel Demokratie“ von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit verliehen bekommen. Ausgezeichnet werden damit Schulen, die ihr Schulleben durch demokratische Praxisaspekte überzeugend bereichert haben.

    Indirekt ging diese Auszeichnung auch an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) – konkret an den Bereich „Didaktik der Sozialkunde“. Dort arbeitet Sabine Kehr – zuerst, seit September 2018 als vom Kultusministerium abgeordnete Mittelschul-Lehrerin, heute als Lehrbeauftragte und Dozentin. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte sind Schülerparlamente. Dabei erarbeitet sie anhand relevanter Theorieansätze in der politischen Bildung und geeigneter empirischer Erhebungsmethoden die Arbeits- und Wirkungsweise dieser Institution.

    An ihrer ehemaligen Wirkungsstätte, der Grund- und Mittelschule Nord in Fürstenfeldbruck, hat Kehr das jetzt ausgezeichnete Schulparlament initiiert. Es entstand als Modellprojekt durch die konstruktive Zusammenarbeit und wissenschaftliche Begleitung der Fachdidaktiken für politische Bildung an der Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Würzburg.

    Einen ausführlichen Bericht zu dem Schulparlament gibt es hier zu lesen.

    Kontakt

    Sabine Kehr, Fachvertretung Didaktik der Sozialkunde, Universität Würzburg, T: +49 (931) 31 80126, sabine.kehr@uni-wuerzburg.de

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    Von Gunnar Bartsch

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