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    Studierendenvertretung

    Unsere Forderungen

    Stand: 04.05.2020

    Nicht-Semester

    Wie in der Sitzung vom 26.03. im Konvent besprochen, fordert die Studierendenvertretung, dass:

    • Die Regelstudienzeit, die Maximalstudiendauer sowie sonstige im Studium bestehenden Fristen aller Studierenden um ein Semester erhöht werden, ohne dass dies einzeln beantragt werden muss. Das soll auch alle damit verbundenen Ansprüche, wie BAföG und Wohnheimsplätze, verlängern.
    • Trotz der oben genannten Forderungen darauf hingearbeitet wird, dass im Sommersemester Lehrveranstaltungen in alternativer Form stattfinden und Prüfungsleistungen abgelegt werden können.

    Diese Forderungen haben wir in einem Brief an den bayerischen Minister für Wissenschaft und Kunst gestellt.

    Seit dieser Forderung hat sich einiges getan. BAföG wurde verlängert, Lehrveranstaltungen werden mit viel Aufwand ermöglicht, die Wohnheimssituation hat sich gebessert. Was jetzt noch fehlt ist eine Freischussregelung für Prüfungen: Wir fordern weiterhin, dass Prüfungen, die in diesem Sommersemester absolviert werden, freiwillig wiederholt werden dürfen. Prüfungen, die nicht bestanden werden, sollen als nicht abgelegt gewertet werden. Auch wenn nicht jede*r Studierende einen unmittelbaren Einfluss der Pandemie nachweisen kann, auf die eine schlechtere Leistung zurückzuführen ist, sind alle indirekt von der aktuellen Situation betroffen.
    Weil diese Maßnahme für alle Studierenden in Bayern hilfreich wäre, setzt sich die Landes-Asten-Konferenz  dafür bayernweit ein.

    Als Studierendenvertretung begrüßen wir es sehr, dass die Dozierenden an der Universität Würzburg große Anstrengungen unternehmen, um ein umfassendes Online-Lehr-Angebot für das Sommersemester auf die Beine zu stellen. Die Erfahrungen, die dabei gesammelt werden, können eine Bereicherung für die Zukunft der Lehre im digitalen Bereich darstellen, die weit über das Sommersemester hinaus geht.

    Dennoch haben wir große Bedenken hinsichtlich der Probleme, die damit verbunden sind. Nicht alle Kurse können digital umgesetzt werden, da beispielsweise Praktika die Präsenz der Studierenden voraussetzen. Bislang ist auch noch nicht geklärt, wie sich Prüfungen unter diesen Bedingungen gestalten. Es ist allerdings schon jetzt absehbar, dass egal wie groß die Anstrengungen sind, die unternommen werden, es nicht möglich ist, im Sommersemester wie geplant zu studieren. Und daraus folgen Probleme, die je nach individueller Situation der Studierenden, sehr weitreichend sein können.

    Daher fordern wir als Studierendenvertretung, dass das Sommersemester 2020 als Nicht-Semester stattfinden soll. Das würde bedeuten, dass die Studierenden das Online-Angebot der Uni wahrnehmen können und auch Prüfungsleistungen erbringen können, soweit angeboten. Allerdings würde das Semester nicht als Fachsemester angerechnet werden, und würde so Überschreitungen der Regelstudienzeit vorbeugen.

    Diese Forderungen haben wir in einem Brief an den Minister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, formuliert: Brief an Bernd Sibler

    Mehr Entgegenkommen durch das Studentenwerk

    Das aktuelle Verhalten des Studentenwerks haben wir in einer Pressemitteilung öffentlich kritisiert. Wir hoffen, dass sich dadurch etwas an der Situation ändern wird und wir in Zukunft auf ihre Unterstützung vertrauen können.

    Unterstützung der Studentenwerke

    Wir fordern, dass Studentenwerke finanziell gefördert werden, um ihrer Aufgabe - der finanziellen und sozialen Unterstützung der Studierenden - auch weiterhin nachkommen zu können.

    Hochschulwahlen als Briefwahlen

    Wir fordern, dass die Wahlunterlagen für die Hochschulwahl  an alle Studis automatisch als Briefwahl verschickt werden. Nur so ist sichergestellt, dass die Interessen der Studierenden auch im nächsten Jahr vertreten werden.


    Petitionen

    Diese Petitionen rund um Covid-19 und Studieren findet ihr vielleicht unterstützenswert: