Winckelmann-Vortrag
Warum groß? Neue Perspektiven auf den Koloss von Rhodos
| Datum: | 05.12.2025, 18:00 - 20:00 Uhr |
| Kategorie: | Festveranstaltung, Veranstaltung, Vortrag |
| Ort: | Gemäldegalerie Martin von Wagner Museum |
| Veranstalter: | Martin von Wagner Museum |
| Vortragende: | Prof. Dr. Ruth Bielfeldt, LMU München |
Am 5. Dezember 2025 findet in der Gemäldegalerie des Martin von Wagner Museums der Universität Würzburg ab 18:00 Uhr der Winckelmann-Vortrag zum Thema "Warum groß? Neue Perspektiven auf den Koloss von Rhodos" von Prof. Dr. Ruth Bielfeldt (Lehrstuhlinhaberin für Klassische Archäologie an der LMU München) statt.
Über die Wagner-Tage
Mit den "Wagner-Tagen" beschreitet das Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg neue Wege: Im Zeichen der '3W' erhalten die erstmals angebotene Wellhöfer Lecture, der Winckelmann-Festvortrag und der Wagner Report (der Bericht über das Jahr im Museum) einen jeweils eigenen Rahmen. Festvortrag und Bericht waren bisher Bestandteile der alljährlichen Winckelmannfeier. Mit dem neugeschaffenen Triptychon werden die Inhalte größere Wirkung entfalten, die Veranstaltungen kompakter gestaltet und mehr Gelegenheiten geboten, um mit Ihnen in den Dialog zu treten – nicht zuletzt bei einem Glas Wein. Freuen Sie sich mit uns auf drei spannende Abende im Museum!
Über den Winckelmann-Vortrag
Größen-Wahnsinn als Erfolgskonzept?
Der 'Koloss von Rhodos', eines der sieben Weltwunder, das die Menschheit seit der Antike fasziniert, ist eine seltsame Schimäre: Von der 35 m hohen Bronzestatue ist im Grunde nichts erhalten, dennoch lebt sie in zahllosen Rekonstruktionsversuchen fort und kann geradezu ikonischen Status beanspruchen. Aber selten wird danach gefragt, warum die Rhodier 283 v. Chr. überhaupt auf die Idee kamen, den Sonnengott Helios mit einer unerhört großen Statue im 'Überformat' zu verehren. Ruth Bielfeldt, Lehrstuhlinhaberin der Klassischen Archäologie an der LMU München, unterzieht in ihrem Vortrag das Material der archäologischen und literarischen Quellen einer kritischen Revision, um die vielfältigen Sinnhorizonte sichtbar zu machen, die zu diesem (gescheiterten?) Experiment des frühen Hellenismus geführt haben.
Teilnahme und Kontakt
Barrierefreier Zugang: Rampe am Haupteingang und Fahrstuhl
Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg
Südflügel der Würzburger Residenz, 2. Stock
E-Mail: mvw-museum@uni-wuerzburg.de
Telefon: ++49 (0) 931 / 31-82283
www.martinvonwagner-museum.com
