Trauben für den UniWein sind gelesen
16.09.2026Der neue UniWein ist auf dem Weg: Zum Abschluss der Lese trafen sich Vertreter der Universität Würzburg und des Staatlichen Hofkellers sowie die fränkische Weinkönigin am Würzburger Stein.
Die Jahrgänge 2024 und 2025 des Würzburger UniWeins haben guten Absatz gefunden. So steht einer Weiterführung der Kooperation zwischen der Julius-Maximilians-Universität (JMU) und dem Staatlichen Hofkeller nichts im Weg.
Zum Abschluss der Weinlese 2026 überzeugten sich Weingutsdirektor Thilo Heuft, Uni-Vizekanzler Klaus Baumann und Thorsten Stegh, Geschäftsführer der Universität Würzburg GmbH, vor Ort von der Qualität der Trauben für den neuen UniWein. Auch die fränkische Weinkönigin Angelina Seiler war in die Lage am Würzburger Stein gekommen, um beim Ernten der letzten Trauben zu helfen.
Edition für Sammlerinnen und Sammler
Der neue UniWein wird wieder ein Silvaner sein und erneut in Bocksbeutel abgefüllt. Die Flasche ist als Edition für Sammlerinnen und Sammler konzipiert: Das Etikett zeigt jedes Jahr ein bedeutendes Bauwerk der Universität. Beim UniWein des Jahres 2024 waren Alte Universität und Neubaukirche abgebildet, im Jahr darauf das Universitätsgebäude am Wittelsbacherplatz. Auf das neue Motiv dürfen alle Freundinnen und Freunde des UniWeins schon jetzt gespannt sein.
Der neue UniWein wird im März 2027 präsentiert. Wer den UniWein des Jahres 2025 probieren möchte: Im Uni-Shop der JMU sowie in der Vinothek und im Online-Shop des Staatlichen Hofkellers sind noch Restbestände verfügbar.
Universität besaß bis 1821 eigene Weingärten
Der UniWein steht als Symbol für die enge Verbindung von Universität, Stadt und Region Mainfranken. Die JMU knüpft damit an ihre lange Tradition an: Ihr gehörten früher eigene Weinberge, und ihre Professoren bezahlte sie teilweise mit Wein.
Der Ursprung des UniWeins geht auf das Jahr 1582 zurück: Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn stattete damals seine wiedergegründete Hochschule mit Grundbesitz aus, um sie finanziell abzusichern. Neben Wiesen, Feldern und Wäldern gehörten dazu auch Weingärten.
Als Bayern im Jahr 1814 das Würzburger Gebiet übernahm, wurden der Universität ihre Herrschaftsrechte entzogen. Der stark zersplitterte Grund- und Güterbesitz der Uni wurde 1821 durch einen umfassenden Tausch mit dem Staat bereinigt. Dabei verlor die Universität all ihre Weingärten.
