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  • Drei Studierende vor der Neuen Uni am Sanderring.

JMU: Ort des friedlichen Diskurses

14.04.2026

Zu der angekündigten Kundgebung der „Students for Palestine“ in der Nähe des Hubland-Campus bezieht die Leitung der Universität Würzburg Position.

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Das Hauptgebäude der Universität Würzburg am Sanderring. (Bild: Daniel Peter)

Die Stadt Würzburg hat entsprechend dem Versammlungsrecht eine Kundgebung der „Students for Palestine Würzburg“ genehmigt, die vom 14. bis 16. April 2026 in räumlicher Nähe zum Hubland-Campus der Universität stattfinden soll.

Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) stellt hiermit klar, dass sie weder Veranstalterin oder Mitorganisatorin dieser Aktion ist noch diese unterstützt.

Sicherheit und Gewaltfreiheit auf dem Campus

„Die Universität Würzburg ist eine politisch neutrale Institution. Ihre Verpflichtung und oberste Priorität ist es, ein sicheres, respektvolles und angstfreies Umfeld für alle Studierenden und Mitarbeitenden zu gewährleisten. Jegliche Formen von Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung und Gewalt widersprechen den Grundwerten unserer Universität. Verhalten, das diesen Grundwerten widerspricht, hat keinen Platz an der JMU und wird konsequent geahndet“, betont Universitätspräsident Paul Pauli.

Demokratischer Diskurs an der Universität

„Die Vielfalt an Meinungen und Perspektiven innerhalb der Universitätsgemeinschaft sowie die Forschungs- und Lehrfreiheit werden in vollem Umfang unterstützt. Dabei müssen Forschung, Lehre, Arbeit und Studium für alle Mitglieder der Universität in einem friedlichen und respektvollen Umfeld möglich sein. Austausch und Auseinandersetzung auch zu aktuellen komplexen Themen finden im universitären Raum stets auf Basis unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und faktenbasiert statt“, heißt es in dem Statement der Universitätsleitung.

Und: „Wir erwarten von allen Studierenden und Mitarbeitenden einen respektvollen Umgang miteinander und einen besonnenen und differenzierten Austausch.“

Die Universität Würzburg hat seit vielen Jahren vertrauensvolle wissenschaftliche Beziehungen zu verschiedenen Universitäten in Israel und wird diese auch weiterhin pflegen. Das ist im Einklang mit ihrem Kodex „Wissenschaft – Freiheit und Verantwortung“. Aus diesem folgt zudem, dass die Universität keine Zivilklausel aufnehmen wird.

Kontakt und Unterstützung

Für Universitätsangehörige, die Beratung oder Unterstützung benötigen, stehen verschiedene Anlaufstellen zur Verfügung. Beispielsweise bietet die Koordinierungsstelle für Diversität mit der Kontaktstelle Antidiskriminierung Hilfe und Ressourcen für alle an, die von Antisemitismus oder anderen Formen von Diskriminierung betroffen sind.

Von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der JMU

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