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    Ein Netzwerk europäischer Hochschulen

    31.01.2022

    Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) ist neues Mitglied der CHARM-European University Alliance. Ziel dieser Allianz ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hochschulen zu verbessern.

    Fünf Gründungsmitglieder hat die CHARM-EU-Allianz. Jetzt sind weitere drei Mitglieder dazugekommen. (Bild: Daniel Peter / Uni Würzburg)

    Im Dezember 2017 beschloss der Europäische Rat, neue Netzwerke europäischer Hochschulen zu initiieren, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen verbessern und das Gefühl einer europäischen Zugehörigkeit stärken sollen. Ein Ergebnis dieser Initiative ist die „CHARM European Universities“-Allianz (CHARM-EU), die im Januar 2019 ins Leben gerufen wurde.

    Kofinanziert durch das Erasmus+-Projekt hat sich CHARM-EU das Ziel gesetzt, ein neues Hochschulmodell zu entwickeln, das aufzeigen soll, wie sich Qualität, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der europäischen Hochschullandschaft steigern lassen. Dafür sollen unter anderem die Mobilität von Studierenden und Personal gesteigert und die Qualität der europäischen Hochschulbildung gefördert werden.

    Gründungsmitglieder sind die Universität Barcelona, das Trinity College Dublin, die Universitäten in Utrecht und Montpellier sowie die Eötvös Loránd Universität Budapest. Sie repräsentieren rund 12.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie 172.000 Studierende.

    Drei neue Mitglieder

    Jetzt kann die CHARM-European University Alliance drei weitere Mitglieder in ihrer Allianz begrüßen: die finnische Åbo Akademi University, die Hochschule Ruhr West und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).

    „Dank dieser strategischen Zusammenarbeit kann CHARM-EU seine Anstrengungen verstärken, die Universität der Zukunft zu gestalten und zu festigen, indem es die Qualität, die internationale Wettbewerbsfähigkeit, die Vielfalt und die Inklusivität und letztlich die Attraktivität der europäischen Hochschullandschaft erhöht“: Mit diesen Worten begrüßt die Allianz ihre neuen Mitglieder.

    Zusammen werden die CHARM-EU-Partner an ihren gemeinsamen Zielen „auf dem Weg in eine nachhaltigere und integrative Zukunft“ arbeiten. Dafür sollen die beteiligten Einrichtungen Erfahrungen aus ihren jeweiligen Bildungssystemen einbringen zu Themen wie Lehren, Lernen und digitale Transformation. Darüber hinaus werden die drei neuen Partner die regionalen, kulturellen, sprachlichen, wirtschaftlichen und historischen Perspektiven und die Vielfalt der Allianz erweitern.

    Europäischer Hochschulcampus als Ziel

    Was den Mitgliedern des Netzwerks vorschwebt, ist eine Art „Europäischer Hochschulcampus“, der dank modernster Technik international zugänglich ist. Lehrpläne und Programme dieses Campus sollen die besten Beispiele aus den verschiedenen europäischen Traditionen kombinieren und mit einer flexiblen, kompetenzorientierten Modulierungsstruktur vereinen.

    Doris Fischer, Vizepräsidentin für Internationalisierung an der JMU, freut sich über die Mitgliedschaft in dem neuen Netzwerk. „Damit bietet sich der Universität Würzburg die Chance, mit starken Partnern, die zudem fast alle wie die JMU dem COIMBRA-Netzwerk angehören, ihre europäische Kooperation auszubauen. Der Eintritt in die Allianz bedeutet Rückenwind für die Internationalisierung von Forschung und Lehre an der JMU.“

    Mehr Informationen: www.charm-eu.eu

     

    Von Gunnar Bartsch

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