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    Tennis im Fokus der Reihe „Sport Trauma Würzburg“

    06.02.2018 | UNIVERSITÄTSKLINIKUM

    Für die Sportart Tennis typischen Verletzungen und Überlastungsschäden betreffen Schulter, Handgelenk und Ellenbogen. (Bild: Kirsten Mittelsteiner / Uniklinikum Würzburg)

    Die Vortragsreihe „Sport Trauma Würzburg“ des Uniklinikums stellt in diesem Jahr Tennis in den Mittelpunkt. Zusätzlich zum Symposium am Freitag, 23. März 2018, gibt es erstmals auch einen praktischen Teil zu Spiel- und Trainingstechniken unter dem Aspekt der Verletzungsprävention.

    Hinter der Reihe „Sport Trauma Würzburg“ steht die Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie (Chirurgische Klinik II) des Uniklinikums Würzburg (UKW). Kern der jährlichen Veranstaltung ist der fächerübergreifende Austausch von Ärzten, Physiotherapeuten, Sportlern, Sportwissenschaftlern, Trainern und Sportbegeisterten.

    „Dieser multiprofessionelle Ansatz spiegelt sich auch bei der diesjährigen Auflage wider, die sich mit vielfältigen Aspekten der Sportart Tennis beschäftigt“, sagt Professor Rainer Meffert, der Direktor der Chirurgischen Klinik II.

    Ausrüstungswahl mit Einfluss auf körperliche Schäden?

    Dr. Kai Fehske, Oberarzt der Klinik mit Spezialisierung auf Sportverletzungen – er selbst ist Dozent mit Magister in den Sportwissenschaften – macht den interdisziplinären Dialog möglich. Er sagt: „Das Symposium am Freitag, den 23. März 2018, im Hörsaal des Zentrums für Operative Medizin des UKW widmet sich den für das Spiel typischen Verletzungen und Überlastungsschäden von Schulter, Handgelenk und Ellenbogen sowie deren Therapieoptionen.“

    Fehske wies zudem auf weitere Fragen hin, denen sich die Experten widmen werden. „Was macht Tennis geschichtlich und sportwissenschaftlich aus? Was gilt es im Jugend- und Nachwuchsbereich besonders zu beachten? Wie lebt es sich auf der Tour als Spieler und Schiedsrichter? Wie entscheidend ist die Wahl des Materials und welchen Einfluss hat diese wiederum auf körperliche Schäden?“, fragt Fehske.

    Vormittags in der Halle des Tennis-Clubs Weiß-Blau Würzburg

    Zusätzlich zum Theorieteil wird es in diesem Jahr erstmals auch einen praktischen Part geben. „Am Vormittag laden wir alle Interessierten in die Halle des Tennis-Clubs Weiß-Blau Würzburg in die Mergentheimer Straße ein. Dort erarbeiten wir zwischen 9:00 und 11:00 Uhr Spiel- und Trainingstechniken, die dazu beitragen können, Verletzungsrisiken zu vermeiden“, sagt Dr. Fehske. Der Organisator von „Sport Trauma Würzburg“ ist auch Mannschaftsarzt von Weiß-Blau Würzburg.

    Während das Symposium frei und kostenlos zu besuchen ist, ist für die Vormittagsveranstaltung aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl eine Anmeldung erforderlich und es wird eine Teilnahmegebühr von zehn Euro erhoben.

    Die Anmeldung nimmt Brigitte Hofmann unter T.: +49 931/201-37002 oder E-Mail: hofmann_b7@ukw.de entgegen.

    Das detaillierte Programm des Symposiums

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