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  • Das Akademische Orchester der Universität Würzburg mit seinem Leiter Markus Popp.

Tagung: Antisemitismus und Recht

03.11.2026

Vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer Vorfälle lädt die Uni Würzburg am 13. November 2026 zur Tagung „Werksbesichtigung Michael Wolffsohn“ ein. Dabei diskutiert Michael Wolffsohn mit der Schriftstellerin Julia Franck.

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Die Tagung findet in der Alten Universität in Würzburg statt. (Bild: Wolfgang Bytomski)

Michael Wolffsohn ist ein deutscher Historiker, Publizist und emeritierter Professor für Neuere Geschichte der Universität der Bundeswehr München, wo er von 1981 bis 2012 lehrte. Er gilt als einer der profiliertesten Experten für deutsch-jüdische Geschichte sowie die deutsch-israelischen Beziehungen und tritt regelmäßig als Autor und Kommentator in Erscheinung. Der 1947 in Tel Aviv geborene Wissenschaftler hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und wurde für seine wissenschaftliche Arbeit und sein gesellschaftliches Engagement mehrfach ausgezeichnet.

Jetzt steht Wolffsohn im Mittelpunkt einer Tagung an der Universität Würzburg. Unter der Überschrift „Werksbesichtigung Michael Wolffsohn“ lädt der Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Informationsrecht und Rechtsinformatik (Prof. Dr. Eric Hilgendorf) alle Interessierten dazu ein. In ihren Vorträgen wollen die beteiligten Rednerinnen und Redner in der Auseinandersetzung mit Wolffsohns Werk wichtige Impulse liefern, um den Wandel von Werten, die Grenzen der Religionsfreiheit sowie das Spannungsverhältnis zwischen säkularer und religiöser Legitimität zu analysieren.

Das Programm

The proposed ”Constitutional Reform” in Israel initiated on January 4th 2023 and its actual results
Prof. Dr. Yoram Danziger, Tel Aviv, in englischer Sprache, Zoom

Ethische vs. funktionale Toleranz
Prof. Dr. Ruth Zimmerling, Mainz

Indikatoren für Wertewandel
Dr. Thomas Petersen, Allensbach

Grenzen der Religionsfreiheit im religiös pluralen Staat
Prof. Dr. Kyrill-Alexander Schwarz, Würzburg

Antisemitismus und Meinungsfreiheit
Prof. Dr. Stefanie Schmahl, Würzburg

Antisemitismus und Strafrecht
Prof. Dr. Frank Schuster, Würzburg

Frieden durch Föderalismus?
Prof. Dr. Horst Möller, München

Denkmalsturz? Friedenskanzler Willy Brandt
Prof. Dr. Peter Hoeres, Würzburg

Religiöse vs. säkulare Legitimität und die intellektuelle Selbstzerstörung des Westens
Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, Würzburg

Kulturelles Abendgespräch mit Michael Wolffsohn und Julia Franck

Die Tagung findet statt am Freitag, 13. November 2026, von 9.00 bis 20.00 Uhr im Hörsaal I der Alten Universität in Würzburg. Die Fachvorträge laufen bis 17.45 Uhr.

Einen besonderen Höhepunkt bildet das Abendprogramm ab 18.30 Uhr: In einem öffentlichen Gespräch zwischen Michael Wolffsohn und der Schriftstellerin Julia Franck, moderiert von Professor Stephan Kraft (Würzburg), geht es um das Thema „Familiengeschichte als Weltgeschichte oder Literatur?“.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Neben dem Angebot, an der gesamten Tagung teilzunehmen, besteht auch die Möglichkeit einzelne Vorträge besuchen, insbesondere die Abendveranstaltung mit Michael Wolffsohn und Julia Franck.

Kontakt

Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, Eric.Hilgendorf@uni-wuerzburg.de

Von Gunnar Bartsch

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