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Auszeichnungen für engagierte Betreuung

14.07.2026

Supervisor of the Year 2026: So dürfen sich jetzt vier Forschende der Uni Würzburg nennen. Ausgezeichnet wurden sie von Doktorandinnen und Doktoranden der Graduate School of Life Sciences.

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Gruppenfoto zum Supervisor of the Year Awards 2026 mit (v.l.): Christian Wegener, Caroline Kisker, Mona Garvert, Jens Hör, Karl Petri, Zoltan Nagy und Jennifer Ritzer. (Bild: Venkatesh Parayitam / Universität Würzburg)

Einmal im Jahr laden die Graduiertenschulen der Universität Würzburg zu ihrem Graduate Schools Day ein. Neben einem Gastvortrag, einer Career Session und dem Sommerfest stand in diesem Jahr auch eine Graduation Ceremony auf dem Programm. Verliehen werden dabei die Supervisor of the Year Awards der Graduate School of Life Sciences, was Caroline Kisker, Vizepräsidentin der JMU für den wissenschaftlichen Nachwuchs, übernahm.

Die Doktorandinnen und Doktoranden der GSLS hatten dafür 17 Betreuerinnen und Betreuer nominiert – ein Zeichen ihrer Wertschätzung für deren Mentoring, herausragende wissenschaftliche Unterstützung und persönliche Begleitung im Promotionsalltag. Aus den eingegangenen Nominierungen wählten die Promovierenden aufgrund der eingereichten Begründungen die Preisträger und die Preisträgerin aus.

Eine Preisträgerin und drei Preisträger

Die diesjährigen Auszeichnungen gehen an eine Wissenschaftlerin und drei Wissenschaftler, die in ihren jeweiligen Forschungsfeldern eine enge Verbindung von exzellenter Forschung und engagierter Betreuung und Förderung leben. Es sind:

Jens Hör, Juniorprofessor am Zentrum für Infektionsforschung (ZINF) der Universität Würzburg und am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI). Er forscht im Bereich Infektionsbiologie und RNA-basierter Wirts-Pathogen-Interaktionen. Seine Arbeit verbindet experimentelle Ansätze mit translationalen Fragestellungen zu Infektionsmechanismen und Immunantworten. In der Begründung heißt es unter anderem: “His role is based not on power and control, but on trust, inspiration and respect. I feel really lucky to work in his lab.”

Dr. Zoltan Nagy, Arbeitsgruppenleiter  am Institut für experimentelle Biomedizin I am Rudolf-Virchow-Zentrum für Integrative und Translationale Bildgebung. Er arbeitet mit seiner Emmy-Noether-Gruppe an bildgebenden und experimentellen Methoden der Biomedizin. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Anwendung moderner Technologien zur Untersuchung biologischer Prozesse auf zellulärer und molekularer Ebene. Er erhielt die Auszeichnung unter anderem deshalb: “What stands out most is that his support feels genuine. I can clearly feel that he truly cares about his students, not only about their academic results, but also about their development and well being.”

Dr. Karl Petri, Leiter einer Emmy Noether-Gruppe am Lehrstuhl für Zelluläre Immuntherapie, Medizinische Klinik und Poliklinik II. Er forscht im Bereich der zellulären Immuntherapie. Im Mittelpunkt stehen dabei immunologische Strategien zur Behandlung von Erkrankungen sowie die Weiterentwicklung innovativer Therapieansätze mit T-Zellen. Petri „is the best supervisor anyone can ask for. He knows how to manage his team and how to bring out the best in a person.”

Mona Garvert, Juniorprofessorin für Neurowissenschaften an der Uni Würzburg. Sie untersucht neuronale Mechanismen von Lernen und Entscheidungsfindung. Ihre Arbeiten verbinden theoretische und experimentelle Ansätze der kognitiven Neurowissenschaften. Sie erhielt die Auszeichnung unter anderem aus diesem Grund: “She is highly reliable, supportive and socially warm. She treats us as if we were her peers, despite the large gap in qualification and experience.”

Von Jennifer Ritzer

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