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Studie zu Salzempfindlichkeit

03.02.2026

Kann ein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel die individuelle Salzempfindlichkeit beeinflussen? Diese Frage untersucht eine Studie der Uni Würzburg. Gesucht werden dafür gesunde Männer und Frauen zwischen 55 und 65 Jahren.

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Ein hoher Konsum von Kochsalz kann zu Bluthochdruck führen. Allerdings reagieren Menschen unterschiedlich empfindlich auf Salz. (Bild: Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie / mit KI generiert)

Bluthochdruck ist eine weit verbreitete Erkrankung, die unbehandelt langfristig das Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschäden erhöhen kann. Bei seiner Entstehung spielen mehrere Faktoren eine Rolle, unter anderem ein hoher Kochsalzkonsum. Allerdings reagiert nicht jeder Mensch gleich auf Salz: Etwa jede dritte Person gilt als salzempfindlich.

Da nur ein Teil der Bevölkerung salzempfindlich reagiert, ist es für viele Menschen relevant zu wissen, ob sie selbst davon betroffen sind. Die individuelle Salzempfindlichkeit kann mit einem einfachen Test bestimmt werden, für den nur ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere benötigt wird. Professorin Petra Högger und ihr Team am Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie untersuchen in dieser Studie, ob die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels einen Einfluss auf die Salzempfindlichkeit haben kann.

Die Studienteilnahme dauert insgesamt eine Woche und umfasst zwei kurze Termine am Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie (jeweils ca. 20 Minuten).

Was Interessierte wissen müssen

Gesucht werden Frauen und Männer im Alter von 55 bis 65 Jahren, die keine herz-kreislaufwirksamen Medikamente oder pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel regelmäßig einnehmen und in den letzten vier Wochen keine Antibiotika eingenommen haben. Für die Teilnahme wird eine Pauschale von 50 Euro gezahlt.

Interesse oder Fragen?

Wer aktuelle Forschung unterstützen und mehr über seine Salzempfindlichkeit erfahren will, kann sich per Mail bei Maria Loka Hanna melden. E-Mail: maria.loka-hanna@uni-wuerzburg.de

Von Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie

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