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    Shakespeare im Unterricht

    22.11.2022

    Am 8. und 9. Dezember 2022 findet der 7. Tag der Fremdsprachendidaktik (TEFL Day) des Lehrstuhls für Fachdidaktik – Moderne Fremdsprachen statt. Das Thema: "Brush up your Shakespeare – Identity and Diversity".

    An William Shakespeare führt etwa im Englischunterricht kein Weg vorbei. Beim 7. TEFL Day geht es um moderne interdisziplinäre Zugänge zum Thema.
    An William Shakespeare führt etwa im Englischunterricht kein Weg vorbei. Beim 7. TEFL Day geht es um moderne interdisziplinäre Zugänge zum Thema. (Bild: DangrafArt / Pixabay)

    Identität und Diversität spielen sowohl in der Shakespearezeit als auch gegenwärtig eine viel diskutierte Rolle. Beim 7. TEFL Day des Lehrstuhls für Fachdidaktik – Moderne Fremdsprachen der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg sollen im Rahmen von Vorträgen, Workshops sowie eines kollegialen Austauschs neue interdisziplinäre Einblicke in Shakespeares Werk geboten und Ansätze für die Shakespeare-Lehre im (Hoch-)Schulunterricht erkundet werden. Kulturell wird das Programm abgerundet durch ein Konzert sowie einen gemeinsamen Theaterbesuch.

    Veranstaltungsort ist das Burkardushaus, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg. Die Anmeldung ist noch bis Mittwoch, 23. November 2022 möglich und erfolgt online oder per E-Mail an info@domschule-wuerzburg.de. Weitere Infos und Programm liefert der Flyer der Veranstaltung.  

    Themen für Unterricht und Didaktik

    Der TEFL Day, der jedes Jahr vom Lehrstuhl für Fachdidaktik – Moderne Fremdsprachen unter der Leitung von Professorin Maria Eisenmann ausgerichtet wird, greift für die Didaktik und Unterrichtspraxis relevante Themen auf und bietet so Lehramtsstudierenden, Lehrkräften und Wissenschaftlern gleichermaßen die Gelegenheit, in theorie- und praxisgeleiteten Tagungsphasen Impulse für die Praxis und Feedback zu Forschungsprojekten zu erhalten.

    Ziel ist neben dem Austausch der verschiedenen Teilnehmendengruppen die themenspezifische Aus- und Fortbildung, um den Ansprüchen eines modernen Fremdsprachenunterrichts gerecht zu werden. In diesem Jahr findet die Veranstaltung als zweitägige Tagung in Kooperation mit der Domschule Würzburg und der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft statt, um so auch ein breiteres Publikum anzusprechen.

    Vielseitiges Programm

    Eröffnet wird die Tagung mit einem Vortrag von Professorin Elfi Bettinger von der JMU Würzburg unter dem Titel „What a Difference the Casting Makes – Staging Diversity and Identity in Shakespearean Drama”, in der die Bedeutung der Rollenbesetzung bei verschiedenen Inszenierungen beleuchtet werden soll.

    Es folgt ein Abendkonzert mit Renaissance-Laute und Gesang mit Liedern aus verschiedenen Shakespeare-Stücken, das durch Lesungen der historischen englischen Texte und ein Gespräch mit den Musikern ergänzt wird. In weiteren Vorträgen am zweiten Tag werden verschiedene Themen aufgegriffen. So soll das kulturhistorisch bedingt unterschiedliche Verständnis von Diversität heutzutage im Vergleich zur Zeit Shakespeares beleuchtet werden.

     Andere Beiträge betrachten die aktuelle Relevanz von Shakespeares Werk in Fremdsprachenunterricht und Kultur sowie utopisch-inklusive Gesellschaftsentwürfe in Shakespeares Werken. In einem praxisorientierten Workshop werden Tipps gegeben zu performativen Ansätzen und dem kreativen Einsatz von Shakespeares Werk im Unterricht. Die Tagung endet mit einem gemeinsamen Theaterbesuch des Stücks „Grief, Conflict, Love“ der English Cultural Association Würzburg.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungs-Webseite der Englischen Fachdidaktik.

    Kontakt

    Prof. Dr. Maria Eisenmann, Lehrstuhl für Fachdidaktik – Moderne Fremdsprachen/ Neuphilologisches Institut, +49 (0)931 31-88529, maria.eisenmann@uni-wuerzburg.de

    Von Lutz Ziegler

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