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  • Studierende vor einem Gebäude der Universität Würzburg.
  • Drei Studierende tragen T-Shirts mit einem Aufdruck der Universität Würzburg.

Impulse für mehr Gleichstellung: Neue Publikationen setzen Akzente

10.02.2026

Die JMU präsentiert ihr Engagement für Gleichstellung, Diversität und Chancengerechtigkeit in gleich zwei neuen Veröffentlichungen, die über den Campus hinaus Wirkung entfalten.

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Gleichstellung und Diversität sind feste Bestandteile einer inklusiven Hochschulkultur. (Bild: image.designer / Adobe Stock / KI-generiert)

Das Büro der Universitätsfrauenbeauftragten (UFB) hat sich an der Veröffentlichung eines Sammel- und eines Tagungsbandes beteiligt. In den Publikationen zeigt das Team, wie wissenschaftliche Expertise und praktische Gleichstellungsarbeit ineinandergreifen können, um nachhaltige Veränderungen anzustoßen.

Gleichstellung als Grundlage guter Wissenschaft

Gleichstellung, Diversität und faire Karrierewege gelten längst nicht mehr als reine Zukunftsvisionen, sondern als zentrale Voraussetzungen für exzellente Forschung und eine inklusive Hochschulkultur. Das UFB trägt mit Beratung, Mentoring, Stipendienprogrammen und der Kontaktstelle gegen sexuelle Belästigung maßgeblich dazu bei, strukturelle Barrieren abzubauen und Wissenschaftlerinnen zu stärken.

Darüber hinaus sind das UFB und die Koordinierungsstelle Diversität Mitglieder der EDI (Equality and Diversity) Working Group der COIMBRA Group. Diese Gruppe ist eine 1985 gegründete Universitätsallianz, die sich für die Internationalisierung und Zusammenarbeit der Mitgliedsuniversitäten in verschiedenen Bereichen einsetzt, wie eben Gleichstellung und Diversität.

Aus der EDI Working Group heraus ist der Sammelband „Why EDI Matters: Equ(al)ity, Diversity and Inclusion in European Universities“ entstanden. Der 376 Seiten starke Band wurde im Verlag der Universität Padua publiziert. Von deren Webseiten kann er als Open-Access-pdf  kostenfrei heruntergeladen werden.

#WueSeeYou: Sichtbarkeit für vielfältige Karrierewege

Mit dem Projekt #WueSeeYou zeigt das UFB, wie Gleichstellungsarbeit innovativ gestaltet werden kann: Studierende erhalten hier multimediale Einblicke in den Universitätsalltag und lernen Vorbilder kennen, die zu unterrepräsentierten Gruppen gehören.

Diese Initiative gilt als Beispiel für eine moderne, diversitätssensible Sichtbarkeitsarbeit. Das UFB stellt sie im Tagungsband „Innovativ – Exzellent – Sichtbar: Frauen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft“ vor. Über 40 Beiträge aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Praxis verdeutlichen darin, wie vielfältig die Ansätze zur Erhöhung der Sichtbarkeit von Frauen sind.

Der Band kann auf den Webseiten der Initiative „Innovative Frauen im Fokus“ als Open-Access-pdf kostenfrei heruntergeladen werden.

Weblink zu #WueSeeYou: https://wueseeyou.de/

Professorinnen für #WueSeeYou gesucht

Das UFB führt das Projekt #WueSeeYou im Rahmen des Professorinnenprogramms 2030 weiter, für das sich die JMU erfolgreich qualifiziert hat. Ziel bleibt es, positive Beispiele für Geschlechtergerechtigkeit und Diversität sichtbar zu machen. Dafür sucht das UFB Professorinnen aller Fachbereiche, die ihren beruflichen Werdegang in einem Interview teilen möchten.

Wer Interesse hat, sich am Projekt #WueSeeYou zu beteiligen, kann sich an Leon Schleier vom UFB wenden, leon.schleier1@uni-wuerzburg.de

Gleichstellungspolitik als zentraler Baustein von Universitäten

„Ob internationale Netzwerkarbeit, wissenschaftliche Publikationen oder lokale Projekte – an der JMU zeigen wir, wie Gleichstellung aktiv gelebt und gestaltet werden kann“, sagt Professorin Helga Stopper, Beauftragte der JMU für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst. „Die zwei neuen Veröffentlichungen unterstreichen, dass Gleichstellungspolitik nicht nur ein normatives Ziel ist, sondern ein zentraler Baustein für eine moderne, leistungsfähige und gerechte Universität.“

Von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit JMU

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