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    einBLICK - Online-Magazin der Universität Würzburg

    Preis für Informatikerin

    20.11.2018 | AUSZEICHNUNGEN
    Dorit Borrmann Porträt

    Dorit Borrmann hat für ihre Arbeit zur multi-modalen 3D-Kartierung den Kulturpreis des Bayernwerks bekommen. (Foto: Lakshminarasimhan Srinivasan)

    Dr. Dorit Borrmann wurde mit einem Preis des Bayernwerks ausgezeichnet. Diesen hat sie für ihre Doktorarbeit bekommen, in der sie mit Hilfe eines Roboters 3D-Kartierung von Räumen und Gebäuden entwickelt hat.

    Farbige Bilder von Häusern, die zeigen an welchen Stellen Energie verloren geht, gibt es schon lange und werden häufig genutzt, wenn Häuser neu isoliert werden sollen. Dr. Dorit Borrmann vom Lehrstuhl für Informatik VII – Robotik und Telematik – an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU), hat mit Hilfe eines Roboters ein System entwickelt, mit dem sie dreidimensionale Modelle mit Farb- und Temperaturinformationen erstellen kann.

    Dafür hat sie den Roboter mit einem Laser-Scanner und einer Thermo- oder Farb-Kamera ausgestattet und zum Beispiel durch den Kaisersaal der Würzburger Residenz und durch Bremen geschickt. Dadurch erhielt sie 3D-Modelle von Räumen oder Gebäuden, die zugleich Informationen über Temperaturen lieferten.

    Für ihre Dissertation mit dem Titel „Multi-modale 3D-Kartierung – Kombination von 3D-Punktwolken mit Thermo- und Farbinformation“ hat Borrmann nun den Kulturpreis Bayern bekommen. Der Kulturpreis ist mit 2.000 Euro dotiert

    Ihre Forschung sei Grundlagenforschung, sagt die Informatikerin. „Man kann sie eventuell dafür nutzen, die Energieeffizienz von Häusern zu untersuchen oder in Sicherheitslösungen einzusetzen.“

    Ausbau des Systems geplant

    Zukünftig möchte Borrmann daran arbeiten, dass der Roboter die Bilder während der Fahrt macht und noch während der Aufnahme semantische Informationen liefert. „Momentan muss der Roboter an jeder Stelle kurz anhalten, und die Interpretation der Daten ist noch dem Menschen überlassen. Ich würde gerne erreichen, dass das System gleich erkennt, was ein Fenster oder eine Tür ist“, sagt Borrmann.

    Die Bayernwerk AG und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst haben die Auszeichnung in diesem Jahr an 38 Wissenschaftler und Künstler vergeben. Bayernwerk ist eine Tochter des E.ON-Konzerns und unterstützt Privathaushalte, Gewerbebetriebe und Kommunen mit Energielösungen.

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