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Botanischer Garten: Oberbürgermeister von Bedeutung überzeugt

19.05.2026

Bei einem Besuch erhielt Oberbürgermeister Martin Heilig Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten des Botanischen Gartens. Außerdem verschaffte er sich einen Überblick über die Bauarbeiten.

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Würzburgs Oberbürgermeister Martin Heilig (zweiter von links) beim Besuch des Botanischen Gartens. (Bild: Emily Schweitzer-Martin / Universität Würzburg)

Zusammen mit Claudia Balling, Leiterin der Fachabteilung Naturschutz und Landschaftspflege, sowie Luisa Till von der Stabsstelle Klima und Nachhaltigkeit hat Würzburgs Oberbürgermeister Martin Heilig am Montag, 27. April 2026, den Botanischen Garten der Uni Würzburg besucht. Ziel war es, über die Bedeutung des Gartens für Würzburg und Unterfranken sowie seine Rolle als Bindeglied zwischen Universität und Gesellschaft zu informieren.

LehrLernGarten und vielfältige weitere Angebote

Der Delegation um Martin Heilig bot sich die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Aufgaben in Forschung, Lehre, Öffentlichkeitsbildung, als Ausbildungsstandort und über Projekte im Artenschutz zu informieren.

Gerade die Bildungsarbeit, die vom Projekt LehrLernGarten geleistet wird, stieß auf großes Interesse beim Oberbürgermeister: Studierende vor allem der Lehramtsfächer sammeln dabei Praxis in Lehrveranstaltungen, indem sie unter Anleitung mit Schulklassen aus der Stadt und der Region Unterrichtseinheiten am außerschulischen Lernort durchführen. Die Themen sind dabei sehr vielfältig und reichen von der Botanik über die interdisziplinäre Ökologie bis hin zur fächerübergreifenden Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Eine win-win-Situation für die Studierenden und für die Schulen. Diese Kooperationen zwischen der Universität und der Stadt Würzburg sollen deshalb weiter intensiviert werden.

Brücke zwischen Universität und Gesellschaft

Durch das öffentliche Veranstaltungsprogramm bildet der Botanische Garten außerdem eine Brücke zwischen der Wissenschaft an der Universität und der Gesellschaft. Auch dieser Transfer stieß auf großes Interesse bei den Besuchenden.

Zuletzt wurden Projekte vorgestellt, in denen der Botanische Garten, in Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden, sich um den Erhalt seltener und bedrohter Pflanzenarten kümmert. Diese Arten werden im Garten vermehrt und dann wieder an den Naturstandort ausgebracht. Dieser Artenschutz mit Erhaltungskulturen wurde schon mehrmals erfolgreich in Unterfranken durchgeführt.

Bauarbeiten im Botanischen Garten

Der Oberbürgermeister konnte sich außerdem ein Bild von den großen Baumaßnahmen machen, die aktuell im Botanischen Garten laufen. Die Sanierung aller Wasser- und Abwasserkanäle dient in erster Linie dem Trinkwasserschutz.

Auch der Bau von zwei neuen Regenwasserzisternen soll den Botanischen Garten in trockenen Jahren unabhängig vom Stadtwasser machen. Wegen der Bauarbeiten, die hauptsächlich im Bereich der Wege ablaufen, bleibt der Garten aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit aktuell geschlossen. Die Baumaßnahmen sind dringend notwendig, da die Infrastruktur des Gartens und des Botanischen Instituts bereits seit 1960 besteht.

Der Standort am Dallenberg mit seiner vielfältigen Geländestruktur ist ideal für einen Botanischen Garten mit verschiedenen Lebensräumen und der riesigen Vielfalt an Pflanzenarten weltweit. Dass Würzburg einen Botanischen Garten bereits seit 1696 besitzt und dieser eng mit der Stadt verwurzelt ist, war ebenfalls Thema beim Rundgang.

Von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der JMU

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